Bekommt man bei einem BMI von 18 schon Herzprobleme?

3 Antworten

Man sollte definitiv bei einem BMI von 18 mal ein Herzultraschall zur Abklärung machen lassen, vor allem wenn dieser Gewichtsverlust über einen so kurzen Zeitraum geschehen ist. Wenn deine Freundin zusätzlich Sport macht, ist das besonders notwendig. In gewisser Weise korreliert somit der BMI schon mit der Herzfunktion.

Nein, ich glaube nicht, dass man bei einem BMI von 18 schon mit Herzproblemen zu rechnen hat. Noch dazu, weil die Freundin das Gewicht ja aufgrund einer Magen-Darm Geschichte verloren hat und nun, wenn der Infekt auskuriert ist, bestimmt bald wieder ihr ursprüngliches Gewicht hat.

Der BMI ist ja nicht wirklich das Maß aller Dinge, sondern höchstens ein grober Richtwert. Mit einem BMI von 18 gilt deine Freundin als leicht untergewichtig - also noch nicht als stark untergewichtig. Zudem hat sie das ja krankheitsbedingt, also wohl auch noch nicht allzu lange, daher vermute ich jetzt noch keine Herzmuskelschäden.

Man sollte aber immer die Figur insgesamt betrachten. Wenn sie von Haus aus eher zierlich und schmal ist, aber noch nicht hohlwangig und auch keine Knochen überall hervortreten, dann würde ich das noch nicht als bedenklich sehen. Wenn die Magen-Darm-Erkrankung jetzt überstanden ist, wird sie auch bald wieder etwas zunehmen. Der Körper hat immer das Bestreben, zu seinem Ausgangsgewicht zurückzukehren.

Bedenklich würde es nur werden, wenn sie jetzt noch weiter hungert (weil sie das so schick findet) und über einen längeren Zeitraum ein noch tieferes Gewicht hält. Dann würde ich mit ihr mal ein erstes Wörtchen reden :-). Oder im schlimmsten Fall dann professionelle Hilfe erbeten. Aber jetzt ist es noch zu früh für Sorgen.

Starkes Unruhegefühl bei Terminen am selben Tag/ keine direkte Angst?

Hallo Leute,

ich habe schon seit bestimmt einigen Jahren das Problem, dass ich sehr starke innere Unruhe und Nervosität verspüre, wenn ich weiß dass ich im Verlaufe eines Tages noch Termine oder Treffen wahrnehmen muss. Dabei ist es zwar so, dass das Gefühl bei besonders unangenehmen Dingen deutlich stärker ist, es tritt aber bei nahezu allen Sachen auf. Sei es, dass ich noch eine Kleinigkeit einkaufen muss, mich mit Freunden treffe, oder mich sonst um irgendetwas kümmern muss - ich verspüre immer eine gewisse Art von Unruhe. Das äußert sich meistens durch ein beklemmendes Gefühl, das typische Ziehen im Bauch als müsste ich jeden Moment ein Referat halten und oft eine Art Jucken oder nervöses Kitzeln in oder an den Zähnen. Mir fällt es zudem extrem schwer, mich dann auf andere Dinge zu konzentrieren oder die Zeit bis zu dem jeweiligen Termin zu nutzen, da ich immer im Hinterkopf weiß dass noch etwas offen ist. Heute fahre ich z.B. um 18 mit Freunden einkaufen, um ein paar Sachen für ein Festival zu besorgen. Obwohl an und für sich keine direkte Gefahr besteht, werde ich gefühlt jede Viertelstunde nervöser, meine Augen wandern ständig zur Uhr und ich werde rappelig. Teilweise vermischen sich diese physischen Wahrnehmungen mit einem Gefühl von Unmut, Unlust und teilweise Genervtheit - ich fühle mich allerdings tagsüber nicht zwangsweise müde, sondern völlig überfordert mit meiner Freizeit. Da ich die Woche frei habe und alles irgendwie langweilig ist, fällt es mir schwer die Zeit irgendwie rumzukriegen. Ich erledige zwar einige Dinge, dennoch macht mich alles, was um den Abend herum passiert, sei es wie heute einkaufen, sich mit Leuten treffen etc, extrem unausgeglichen. Ich hatte vor einigen Jahren eine recht starke Sozialphobie, welche sich aber weitesgehend gelegt hat und nur in bestimmten Situationen wieder auftaucht. Ich weiß dass ich den Tag eigentlich nutzen sollte und mich nicht verrückt machen sollte, aber die Tatsache dass da irgendwas ist was erledigt sein will treibt mich körperlich und geistig in den Wahnsinn. Ich habe außerdem öfters mal Probleme mit dem Magen, Übelkeit und, zB gestern und heute, Probleme mit dem Blutdruck und dem Herzen obwohl ich erst Anfang 20 bin, was dazu führt dass ich oft Angst habe, in öffentlichen Situationen umzukippen oder mich unangebracht/ungewöhnlich zu verhalten. Hat irgendjemand vielleicht einen Tipp was ich dagegen tun könnte oder kann aus Erfahrung sagen wie man Symptome wie Angst oder Unruhe bekämpfen kann?

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Wirklich Magersüchtig?

Ich werde schon sehr lange immer wieder durch direkte oder indirekte Anmerkungen darauf hingewiesen dass ich zu dünn oder magersüchtig bin. Zugegebenermaßen bin ich wirklich dünn, mit meinen 22 Jahren wiege ich bei 166cm knapp 52kg. Das macht einen BMI von knapp 19. Gerade am Hals und an den Schultern sieht man wirklich arg die Knochen. Dennoch halte ich mich nicht wirklich für magersüchtig aus folgenen Gründen: 1. Ich würde gerne mehr wiegen. Mein Traumgewicht läge bei 55 kg. Soweit war ich vor 3 Jahren mal, leider konnte ich mein Gewicht aber nicht halten. 2. Ich achte überhaupt nicht auf Kalorien beim Essen. Ich esse nicht einseitig, ich achte auf eine vielseitige Ernährung. Außerdem liebe ich Süßes. 3. Ich habe keine Bulimie. Es ist Jahre her dass ich das letzte Mal gebrochen habe.

Trotzdem werde ich nicht zuletzt von meinem Hausarzt immer wieder darauf angesprochen. Vor allem weil er meine Familie kennt und weiß, dass ich die einzige von uns bin die so schlank ist (alle anderen sind leicht mollig bis wirklich dick). Zugegebenermaßen esse ich nicht so viel wie sie, weil mein Magen einfach sehr schnell voll ist. Dafür esse ich aber über den Tag verteilt mehr, weil ich ziemlich schnell wieder Hunger kriege. Ich dürfte also eigentlich nicht so dünn sein. Ich bin mittlerweile einfach verunsichert, ob ich doch magersüchtig bin ohne es zu merken? Könnt ihr mir eine ehrliche Meinung dazu geben?

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