Bekomme ich eine Schmerzpumpe?

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Das bekommt gewiss nicht jeder operierte Patient! Der Narkosearzt entscheidet je nach Schwere der OP und der zu erwartenden Schmerzen, ob eine Schmerzpumpe zusätzlich zu den üblichen verabreichten Schmerzmitteln für einige Tage zur Verfügung gestellt werden muß.

Der vorwiegende Anwendungsbereich solcher externer Schmerzpumpen ist wohl eher in der Onkologie bei der Verabreichung von Opioiden.

Diese Variante der Schmerzbehandlung wird nur bei Patienten mit grossen Operationen, die mit starken Schmerzen einhergehen gewählt. Das funktioniert wie eine päridual-Anästhesie. Ein feiner Schlauch bleibt im Rücken stecken und ist mit einer Schmerzpumpe verbunden. Die Pumpe arbeitet mit einem kleinen Computer, wo die Dosis des Schmerzmittels und die zeitlichen Abstände, in denen das Medikament verabreicht werden soll, eingestellt werden. So gibt die Pumpe kontinuierlich eine bestimmte Menge Schmerzmittel in den Kreislauf. Bei Bedarf besteht die Möglichkeit über einen Knopf-Druck eine "Dosis" zusätzlich zu bekommen. Diese Schmerzpumpe sollte nicht länger als 4-5 Tage am Patienten bleiben. Dann ist es ratsam auf herkömmliche Mittel zur Schmerzbekämpfung zurückzugreifen. Inwieweit bei Deiner OP diese Art der Schmerzbehandlung in Frage kommt, musst Du mit Deinem behandelnden Operateur besprechen.

Probleme mit Hüft-TEP

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