Bei Bandscheibenvorwölbung Krankengymnastik?

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Hallo scully,

in 1. Line KG, ansonsten:

""Zur vorsichtigen Rehabilitation nach einem Bandscheibenvorfall eignen sich alle Übungen, die die Wirbelsäule stabilisieren sowie die Körperhaltung und Koordination verbessern. Dazu zählen beispielsweise Dehn- und Stretchübungen oder Unterwassergymnastik. Die Patienten lernen entsprechende Übungen im Rahmen des Rehabilitationsprogramms von erfahrenen Krankengymnasten und Physiotherapeuten und werden angeleitet, diese auch nach Beendigung des Programms zu Hause regelmäßig fortzuführen.

Darüber hinaus gibt es viele weitere bekannte Sportarten, die man zur Verbesserung der Rückengesundheit auch bei Bandscheibenproblemen ohne Bedenken ausführen kann. Besonders empfohlen werden Ausdauersportarten, die zu einer gleichmäßigen Beanspruchung der Rücken- und Bauchmuskulatur führen. Dazu gehören Schwimmen (nur Rückenschwimmen und Kraulen), Wandern, Nordic Walking und Skilanglauf.

Wann und in welchem Umfang nach einer Bandscheibenoperation mit dem sportlichen Training begonnen werden kann, muss im Einzelfall der behandelnde Arzt entscheiden""

Quelle:

http://www.special-rueckenschmerz.de/rueckenschmerz/tipps_praevention/sport/content-191351.html

Liebe Grüße, Alois

Am besten begibst du dich zu einem Osteopathen. Der kann genau feststellen, wie die Vorwölbungen liegen und über entsprechende Techniken Erleicherung schaffen. Gleichzeitig solltest du in Rücksprache mit dem Osteopath gezieltes Muskelaufbautraining starten. Dein Zustand bestimmt in welchem Maße, also auf jeden Fall die Rumpfwirbelsäule und je nach dem evtl. die HWS (ggf. auch erst isometrisch). Auf jeden Fall unter therapeutischer Anleitung.

Wenn du schon einen Bandscheibenvorfall hinter dir hast, wäre ich was Sport angeht besonders vorsichtig. Ich würde an deiner Stelle mit betreuter Krankengymnastik anfangen und langsam herausfinden, was dir guttut und was dir Schmerzen bereitet. Du kannst mit deiner Therapeutin dann beraten, wie deine weitere Therapie aussehen soll, ob Krafttraining oder Gymnastik? Auf eigene Faust würde ich jedoch nichts machen, das wäre mir zu gefährlich. Alles Gute!

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Jetzt hatte mich meine PKV angeschrieben, dass sie die Kosten dafür nicht länger übernehmen wollen. Sie baten um eine Stellungnahme meines Arztes. Dieser hat daraufhin einen Bericht geschrieben und darin ausgeführt, dass regelmäßige Behandlungen auch weiterhin unbedingt notwendig wären. Seine Diagnose lautet "Chronifiziertes myofasciales Schmerzsyndrom mit rezidivierenden Blockaden und Kettenblockaden insbesondere im BWS Bereich". Dieses Schreiben habe ich meiner PKV geschickt, daraufhin haben diese ein Gutachten (nach Aktenlage) angefordert.

Jetzt habe ich die Entscheidung der PKV mit dem Gutachten erhalten, mit der Entscheidung, dass laut GA keine krankengymnastische Behandlung nicht mehr notwendig sei und nicht mehr bezahlt werde. Zitat: "Die KG kann in Eigenregie und in häuslicher Umgebung durchgeführt werden. Eine Behandlung durch den Physiotherapeuten ist nicht weiter notwendig. [...] Um die Übungen der Krankengymnastik zu kontrollieren beteiligen wir uns halbjährlich an maximal sechs Anwendungen."

Ein Abschnitt im Gutachten lautet z.B.: "In der Zwischenzeit hat die Versicherte so viele krankengymnastische Verordnungen (...) erhalten, dass sie in der Lage sein muss, die Übungen auch selbständig in häuslicher Umgebung täglich durchzuführen. Außerdem ist die tägliche Übung wesentlich effektiver als eine ein- oder zweimalige Krankengymnastik pro Woche. " Dies würde auch so in den nationalen Leitlinien empfohlen.

Aber ich mache ja beides: Behandlungen bei der Physio und zusätzlich meine Übungen zuhause!

Hätte ich überhaupt eine Chance, gegen diese Entscheidung Widerspruch einzulegen?

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