Bei Bandscheibenvorwölbung Krankengymnastik?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo scully,

in 1. Line KG, ansonsten:

""Zur vorsichtigen Rehabilitation nach einem Bandscheibenvorfall eignen sich alle Übungen, die die Wirbelsäule stabilisieren sowie die Körperhaltung und Koordination verbessern. Dazu zählen beispielsweise Dehn- und Stretchübungen oder Unterwassergymnastik. Die Patienten lernen entsprechende Übungen im Rahmen des Rehabilitationsprogramms von erfahrenen Krankengymnasten und Physiotherapeuten und werden angeleitet, diese auch nach Beendigung des Programms zu Hause regelmäßig fortzuführen.

Darüber hinaus gibt es viele weitere bekannte Sportarten, die man zur Verbesserung der Rückengesundheit auch bei Bandscheibenproblemen ohne Bedenken ausführen kann. Besonders empfohlen werden Ausdauersportarten, die zu einer gleichmäßigen Beanspruchung der Rücken- und Bauchmuskulatur führen. Dazu gehören Schwimmen (nur Rückenschwimmen und Kraulen), Wandern, Nordic Walking und Skilanglauf.

Wann und in welchem Umfang nach einer Bandscheibenoperation mit dem sportlichen Training begonnen werden kann, muss im Einzelfall der behandelnde Arzt entscheiden""

Quelle:

http://www.special-rueckenschmerz.de/rueckenschmerz/tipps_praevention/sport/content-191351.html

Liebe Grüße, Alois

Am besten begibst du dich zu einem Osteopathen. Der kann genau feststellen, wie die Vorwölbungen liegen und über entsprechende Techniken Erleicherung schaffen. Gleichzeitig solltest du in Rücksprache mit dem Osteopath gezieltes Muskelaufbautraining starten. Dein Zustand bestimmt in welchem Maße, also auf jeden Fall die Rumpfwirbelsäule und je nach dem evtl. die HWS (ggf. auch erst isometrisch). Auf jeden Fall unter therapeutischer Anleitung.

Wenn du schon einen Bandscheibenvorfall hinter dir hast, wäre ich was Sport angeht besonders vorsichtig. Ich würde an deiner Stelle mit betreuter Krankengymnastik anfangen und langsam herausfinden, was dir guttut und was dir Schmerzen bereitet. Du kannst mit deiner Therapeutin dann beraten, wie deine weitere Therapie aussehen soll, ob Krafttraining oder Gymnastik? Auf eigene Faust würde ich jedoch nichts machen, das wäre mir zu gefährlich. Alles Gute!

Hals-Wirbelsäulen-Bandscheibenvorwölbung macht erneut Beschwerden

Hallo Zusammen, also wie oben gesagt habe ich eine Bandscheibenvorwölbung im Halsbereich. Hatte auch etwa vor einem halben bis 3/4 Jahr eine Behandlung deswegen. Sprich ich war beim Hausarzt wegen Beschwerden das, in der rechten Hand, Zeige- und Mittelfinger taub wären und das ich starke Schmerzen im Nacken spüre. Daraufhin wurde ich dann zum Orthopäden überwiesen und der bemerkte eben diese Vorwölbung, meinte jedoch das das eig. nicht so schlimm sei und ich eig. gar keine Schmerzen haben dürfte. Daraufhin wieder zurück zu meinem Hausarzt und weiter zum Neurochirurg. Der sah sich ebenfalls die Bilder an und meinte auch das das alles nicht so wild sei. Naja mein Hausarzt verschrieb mir dann Krankengymnastik für 9 Stunden und danach sollte ich mich wieder bei ihm melden. In der KG wurde es jedoch nicht besser und nachdem ich fertig damit war, bin ich also wieder zum Hausarzt und der meinte dann, dass ich bitte die Übungen zuhause weitermachen soll. Alles gemacht und die Schmerzen gingen wieder, auch wenn ich nicht glaube das dies an den Übungen lag.

Jetzt jedoch kommen die Schmerzen wieder seit ca 2 Tagen. Das Problem hierbei ist jedoch das ich erst 18 Jahre alt bin und meine Ärzte das scheinbar nicht so ernst nehmen deshalb. Meine Arztbesuche beim ersten mal waren schon echt ein Witz an sich.

Kennt sich jemand vllt. damit aus und weiß was ich machen könnte, damit ich am besten nicht in einem halben Jahr wieder erneute Beschwerden habe?

MfG

...zur Frage

Rückenschmerzen gehen einfach nicht weg, was soll ich noch machen?

Hallo. Ich habe bereits seit 3 oder 4 Monaten Rückenschmerzen die nicht weg gehen. So ich war damit bereits bei einem Orthopäden der konnte mir nicht helfen und war sehr unfreundlich darum gehe ich da nicht nochmal hin. Dann war ich bei meiner Hausärztin die hat mir ein Rezept für Physiotherapie verschrieben. Allerdings bin ich an einen Physiotherapeut geraten der auch Osteopath ist und er wollte unbedingt osteopathie machen und keine Physiotherapie. Hat aber über haupt nicht geholfen, er hat nur zB seine Hand auf mein Bauch oder so gelegt. Ja und nun weiß ich nicht was ich noch machen soll, ob ich nochmal zu einem anderen Orthopäden soll oder nochmal zu meiner Hausärztin. Ach ja mir wurde auch gesagt ich soll meine Rückenmuskulatur stärken, ich weiß aber nicht wie ich anfangen soll.. kann mir irgendjemand einen Tipp geben, ich mache mir echt sorgen...

...zur Frage

Krankengymnastik soll nicht mehr bezahlt werden. Würde ein Widerspruch Sinn machen?

Hallo zusammen!

Wegen chronischer Schmerzen und immer wiederkehrender Blockierungen im Bereich der BWS bekomme ich seit längerer Zeit regelmäßig Krankengymnastik. Zusätzlich zu den Behandlungen bei der Physio mache ich natürlich auch Zuhause Übungen. Dennoch merke ich z.B. zu Urlaubs- oder Krankheitszeiten, wenn ich mal länger als 2 Wochen keine Behandlung bekomme, dass meine Beschwerden schlimmer werden. Die Blockierungen bekomme ich auch alleine nicht gelöst.

Jetzt hatte mich meine PKV angeschrieben, dass sie die Kosten dafür nicht länger übernehmen wollen. Sie baten um eine Stellungnahme meines Arztes. Dieser hat daraufhin einen Bericht geschrieben und darin ausgeführt, dass regelmäßige Behandlungen auch weiterhin unbedingt notwendig wären. Seine Diagnose lautet "Chronifiziertes myofasciales Schmerzsyndrom mit rezidivierenden Blockaden und Kettenblockaden insbesondere im BWS Bereich". Dieses Schreiben habe ich meiner PKV geschickt, daraufhin haben diese ein Gutachten (nach Aktenlage) angefordert.

Jetzt habe ich die Entscheidung der PKV mit dem Gutachten erhalten, mit der Entscheidung, dass laut GA keine krankengymnastische Behandlung nicht mehr notwendig sei und nicht mehr bezahlt werde. Zitat: "Die KG kann in Eigenregie und in häuslicher Umgebung durchgeführt werden. Eine Behandlung durch den Physiotherapeuten ist nicht weiter notwendig. [...] Um die Übungen der Krankengymnastik zu kontrollieren beteiligen wir uns halbjährlich an maximal sechs Anwendungen."

Ein Abschnitt im Gutachten lautet z.B.: "In der Zwischenzeit hat die Versicherte so viele krankengymnastische Verordnungen (...) erhalten, dass sie in der Lage sein muss, die Übungen auch selbständig in häuslicher Umgebung täglich durchzuführen. Außerdem ist die tägliche Übung wesentlich effektiver als eine ein- oder zweimalige Krankengymnastik pro Woche. " Dies würde auch so in den nationalen Leitlinien empfohlen.

Aber ich mache ja beides: Behandlungen bei der Physio und zusätzlich meine Übungen zuhause!

Hätte ich überhaupt eine Chance, gegen diese Entscheidung Widerspruch einzulegen?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?