Behinderung wegen Glaukom?

5 Antworten

Also noch mal konkret. Das bisher gesunde Auge hat nach wie vor 1 Dioptrien. Aber sehen tue ich damit nicht viel durch die Defekte am Sehnerv. Zum Beispiel ist Lesen, Arbeit am Computer, Auto fahren ... nicht möglich. Das hat aber nichts mit Sehschärfe zu tun. Ich sehe alles total überblendet, zu hell. Eine starke Sonnenbrille tut gut, bringt aber das Detailsehen nicht zurück. Das kurzsichtige Auge hat nach wie vor beim Sehen keine Bedeutung.

LG Daniel

Jetzt habe ich es verstanden. Aber leider kann ich Dir trotzdem nicht sagen, inwieweit Du als behindert eingestuft werden kannst. Vielleicht melden sich im Laufe des Tages noch andere User, die Dir hier hilfreiche Auskunft geben können.

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Hallo, so ganz verstehe ich das jetzt nicht. Du schreibst, der Sehnerv des bislang gesunden Auges konnte nicht gerettet werden und dann schreibst Du, die Sehschärfe mit Brille beträgt 100 %. Oder betrifft das jetzt das Auge mit der Kurzsichtigkeit? Wie auch immer, wenn Du im Alltag stark eingeschränkt bist, hast Du eine Behinderung und kannst bei der Krankenkasse einen Behindertenausweis beantragen. Da brauchst Du eine schriftliche Bestätigung Deines Augenarztes, wo genau aufgeführt ist, wie stark die Brille ist, die Du jetzt trägst, also wieviel Dioptrin auf welchem Auge. Solange wir das nicht wissen, können wir Dir auch nicht mitteilen, wie der Grad der Behinderung einzustufen ist. Hier ein Link zu dem Formular, das Du ausfüllen musst

http://www.behindertenbeauftragte.de/SharedDocs/Downloads/DE/BehinderungundAusweis_LVR.pdf?__blob=publicationFile

lg Gerda

Hallo Daniel,

ich weis nicht genau ob man Dein Problem mit dem zweiten Auge sehr grob unter Strabismus einordnen könnte. Also doppelt sehen udgl.. Ich würde mir dies hier (Link) von Seite 50 - 56 ausdrucken lassen Also fast alles was unter 26.4 Sehorgan fällt.

http://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/entschaedigung-gutachten-anhaltspunkte.pdf?__blob=publicationFile

Damit hat man eine sehr grobe Einschätzung zum Thema - evtl. besteht die Möglichkeit das der behandelnde Augenarzt einen Arztbrief zu der Erkrankung schreibt . Im Normalfall geht man in der Kommune ins Rathaus und bekommt da einen entsprechenden Antrag.

Das Landratsamt verlangt dann entsprechende Unterlagen vom Augenarzt oder es wird ein Gutachten angefordert.

Ob Du dann noch Anspruch hast auf eine Erwerbsminderungsrente ?

Soviel grob zu dem Thema wie man dann im Amt real entscheidet weis ich nicht. Das liegt oft in Gottes Hand.

Alles Gute Stephan

wie man dann im Amt real entscheidet weis ich nicht. Das liegt oft in Gottes Hand.

Ts, ts, ts, ... wofür soll der liebe Gott denn noch alles zuständig sein?! ;o)

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Gewusel in den Augen.

Hallo liebe Gesundheitsfrage.net-Gemeindschaft,

seit drei bis vier Jahren sehe ich peripher Schlieren, Blitze und schwarze Punkte vor den Augen, weswegen ich schon einmal beim Augenarzt war und der sagte, es sei alles okay, nur hätte ich Astigmatismus und trockene Augen mitsamt Dioptrien von ca. 3,75 (Kurzsichtigkeit; genaue Daten weiß ich nicht mehr genau) und das ich deswegen so verzerrt oder auf eine gewisse Art doppelt (wenn ich Augentropfen nehme oder das Auge mit Flüssigkeit beträufele, dann gehen diese weg; es wirkt, als ob mangelnde Benetzung der Hornhaut diese Doppelspiegelungen auslöst (nach unten und auch nach oben und wenn ich meinen Kopf drehe, verzerren sie sich in die jeweilige Richtung, in den ich meinen Kopf drehe) sehen würde. Nun habe ich aber vergessen, ihn noch etwas anderes zu fragen: Neben diesen Schlieren sehe ich auch noch peripher "Fäden", die durch das Auge "fließen", meistens synchron zum Puls des Herzens und von oben nach unten sowie umgekehrt oder etwas in horizontale Richtungen; die Fäden muss man sich vorstellen wie einen durchsichtigen Wasserschlauch, durch die etwas helles (wie ein Wassertropfen) gezogen wird. Manchmal kommt es sogar zu einem Art Stau, sprich man sieht den "Faden" sich im Rhythmus des Pulses bewegen, jedoch kommt er nicht von der Stelle und wirkt wie "verstopft" (vgl. Wasserschlauch mit Murmel darin), "löst" sich aber nach einiger Zeit (vielleicht auch nach Tagen) wieder und fließt weiter. Die Fäden treten in unregelmäßigen Abständen in den Vordergrund, sind aber meistens peripher da. Es stört mich eigentlich nicht beim Sehen, nur sind diese Fäden halt manchmal im Vordergrund sichtbar und ich warte nur darauf, dass sie "weiterfließen". Und: Manchmal habe ich aus dem Nichts heraus periphere, schwarze Flecken im Auge, die mit geschlossenem Lid wie nach einem Photoblitz aussehen

Kann mir jemand einen Tipp geben, was das sein könnte?! Thrombose?! Danke für alle Antworten schon einmal im Voraus.

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Welche Risiken birgt es, einen Grauen Star spät zu operieren?

Meine Oma ist 81 und hat Angst vor der OP, da sie auf einem Auge geburtsbedingt eh fast nichts sieht. Bei Mißerfolg am anderen Auge wäre sie dann so gut wie blind. Bisher hat der Augenarzt immer gesagt, er wolle noch warten.

Sie kann prima auf einem Kindle mit Schriftgröße 3 lesen (drittgrößte) und da sie ihrem Hobby nachgehen kann, drängt es sie nicht allzu sehr und subjektiv hat sich für sie laut ihrer Aussage auch im Sehen nichts verändert in letzter Zeit. Relativ schlecht sehen kann sie halt schon immer, auch ohne Linsentrübung und trotz dicker Brille.

Da sie selber wenig Fragen beim Arzt stellt und ich erst beim nächsten Termin in ein paar Wochen selber dabei sein kann: Mir ist nicht klar, warum der Arzt es auf einmal eiliger hat und jetzt meint, es sei Zeit. Wird die OP mit der Zeit schwieriger, die Risiken größer o.ä.? Ich möchte auf jeden Fall eine 2. Untersuchung bzw. eine 2. Meinung. Der Augenarzt sagt wohl, daß die anvisierte Klinik selbst auch noch einmal untersucht. Ich habe aber ein gesundes Mißtrauen gegenüber Klinik-Untersuchungen. Daß die am Ende operieren wollen, steht ja eigentlich schon fest, wo der Graue Star eindeutig fortgeschritten ist.

Die werden bei der Diagnose sicher operieren wollen, fragt sich bloß, ob sie auch sagen würden "so lange Oma sich noch wohlfühlt, kann man warten..." Ich tendiere also zu einer unabhängigen 2. Augenarztmeinung. Wichtig für mich: Welche Fragen sollte ich stellen und hat jemand Erfahrungen damit, ob es Risiken gibt, wenn man (zu) lange wartet? Oder könnte man nach Wohlfühlgefühl entscheiden?

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Die Grauer Star-OP meiner Mutter scheint gründlich schief gegangen zu sein. Sie sieht schlechter als zuvor. Was könnten wir jetzt noch tun?

hallo, meine mutter war letztes jahr (Oktober und November) auf beiden augen mit dem grauen star operiert. auf dem einen auge sieht sie nach der op nicht besser. sie hat es bereits mal kurz danach im krankenhaus gesagt, nur wurde darauf nicht reagiert. meine Mama war weitsichtig, eingesetzt wurde ihr eine linse für kurzsichtikeit. wurde halt eben so berechnet meinte man im krankenhaus. bei der folgekontrolle beim normalen Augenarzt, meinte dieser zuerst "es braucht zeit". dann hat er ihr eine brille verschrieben. trotz brille sieht sie nichts. wieder beim Augenarzt --> Sehvermögen von 40%, also weniger als vor der op. nach wie vor hat sie einen grauen schleier vor dem auge. vor zwei Wochen waren wir wieder im krankenhaus wo die op statt gefunden hat, dort wurde sie gelasert auf beiden augen. beim "guten" auge konnte sie rotes licht sehen, sagt sie. beim anderen nicht. sie befürchtet schon, dass da wieder nichts gemacht wurde. aber auch nach dem Lasern wurde es bis jetzt nicht besser. der Arzt im Krankenhaus meinte zur ihr vor zwei Wochen, wenn das nicht funktioniert, müssen man nochmals operieren und man würde auf die eine eingesetzte linse eine zweite linse drauf setzen. Ist das möglich? sie ist schon etwas verzweifelt, weil man sich nicht wirklich zeit nimmt um fragen zu beantworten, vorallem auch z.B. warum eine linse für Kurzsichtigkeit eingesetzt wurde, obwohl sie weitsichtig ist. Sie vermutet schon, dass jemand geschlampt hat. Kann bitte jemand rat geben? Ist es möglich eine zweite Linse auf eine bereits eingesetzte Linse zu setzen? Warum eine Linse für Kurzsichtigkeit, wenn Weitsichtig? Wo kann das Problem liegen? Kann das wieder in Ordnung gebracht werden? Bitte um Input.

Vielen Dank im Voraus

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Astigmatismus - Trotz Brille alles verschwommen

Hallo Zusammen,

ich habe da mal eine Frage. Und Zwar hab ich vor kurzem eine Brille verschrieben bekommen. Der Augenarzt hat bei mir Astigmatismus festgestellt und zur Korrektur eine Brille (meine erste Brille) mit diesen Werten verschrieben:

rechts: Sphäre - 0.25 Zylinder - 0.25 Achse 20 links: Sphäre keine Angaben Zylinder - 0.75 Achse 180

Ich habe mir dann eine Brille beim Optiker anfertigen lassen und beim Empfang gemerkt, dass ich weiterhin auf dem linken Auge verschwommen sehe. Der Optiker hat dann nochmals die Werte geprüft. Es war alles so wie der Arzt verschrieben hat.

Der Optiker hat dann vorgeschlagen einen Sehtest bei ihm zu machen. Ich bin drauf eingegangen und habe diesen bei mir durch führen lassen. Wie sich herausstellte kammen ganz andere Werte auf dem linken Auge heraus als die vom Arzt. Hier die Daten:

rechts Sphäre - 0.25 Zylinder - 0.25 Achse 20 links Sphäre - 0.50 Zylinder - 0.25 Achse 180

Ich hatte noch einen Gutschein vom Optiker für die letzte Brillenanfertigung bekommen und habe mir direkt eine Neue mit den Werten vom Optiker machen lassen. Nach ein paar Tagen konnt ich diese abholen und gleich testen. Mit der Neuen Brille sehe ich nicht mehr verschwommen, alles bestens und ganz klar.

Bin darauf hin zum Arzt und wollte eine Entschädigung für das linke Glas bekommen. Er sagte mir, dass seine Werte in Ordnung seien und durch diese die Korrektur mir helfen würde. Mit der Neuen Brille, welche ich vom Optiker jetzt bekommen habe, würde ich meinem Auge nur Schaden. Ist das alles so richtig? Soll ich weiterhin auf dem linken Auge vorschwommen sehen damit sich der Astigmatismus korrigiert? In anderen Foren habe ich gelesen, dass ich mich in solchen Fällen immer an den Optiker wenden soll. Dieser hat aber Astigmatismus bei mir nicht festgestellt. Bitte um Euren Rat.

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Hilfe! Fernbrille in der Ferne unscharf!

Ich habe Probleme beim Lesen und auch bei der Bildschirmarbeit, so dass ich meine Augen extrem anstrengen muss. Aufgrund dessen war ich beim Augenarzt. Dieser stellte fest, dass ich weitsichtig bin. Er erklärte mir, dass ich meine Muskeln zum Weitsehen verausgabe/überanstrengen muss und dadurch erst Recht das Nahsehen umso anstrengender wird. Eine Altersweitsichtigkeit läge bei mir noch nicht vor. Er verordnete mir eine Fernbrille, die meine Augen in der Ferne entlasten soll, so dass das Nahsehen auch entspannter wird, da sich die Muskeln wieder entspannen: Werte der Verordnung: F R:+ 1,25 F L: + 1,75 (Eine Hornhautverkrümmung konnte er nicht finden) Die Werte besätigten meinen Eindruck, dass mein linkes Auge wesentlich schlechter ist als das Rechte. Die Erklärung bezgl. der Muskeln hörte ich auch einleuchtend an. Mit der Verordnung ging ich zu einem Optiker (keine Kette). Mir wurde eine Brille lt. Verordnung angefertigt, ohne nochmal einen Sehtest zu machen. Diese Brille trug ich ein paar Tage. Dann ging ich wieder zum Optiker und erklärte, dass das Sehen in der Nähe nicht besser würde, im Gegenteil, dass ich das Gefühl habe, dass es noch anstrengender ist, weil jetzt die unscharfen Buchstaben noch besser/näher zu sehen sind. Auch ist das Weitsehen beim gegen oder Autofahren verschwommen, so dass man etwas schwankt. Der Optiker erkärte mir, ich müsse mich daran erst gewöhnen, die Muskeln brauchen eine Zeit zum entspannen. Ich solle die Brille eine ganze Woche durchweg tragen. Nach einem weiteren anstrengenden Tag durch die Brille suchte ich wieder meinen Augenarzt auf. Dieser sagte mir genau das gleiche, wie der Optiker. Also quälte ich mich eine ganze Woche mit Brille. Es änderte sich jedoch nichts, so dass ich wieder den Optiker aufsuchte. Ich fragte, ob ich evtl. doch eine Hornhautverkrümmung hätte, da ich soetwas im Internet gelesen hätte, von Verschwommen im Nah- und Fernbereich. Er machte wieder einen Sehtest und bestätigte mir jetzt eine Hornhautverkrümmung von 0,5 auf dem linken Auge, Achse 105 Grad. Zudem sei mein linkes Auge noch +0,5 Dioptrien schlechter als auf der Verordnung. Also, neues Glas bestellt. Schon wieder 60 €. Ja, dieses musste ich bezahlen. Jetzt ist das Lesen und die Bildschirmarbeit, sogar das Fernseh schauen angenehmer. Aber: Ich kann damit nicht laufen, da es mir vorkommt wie auf einem Schiff. Die weitere Umgebung ist verschwommen. Auto fahren geht aus diesem Grund überhaupt nicht. Ich habe das Gefühl, dass aus der beabsichtigten Fern- nun eine Lesebrille geworden ist. Von einer Entspannung meiner Augen beim Blick in der Ferne kann überhaupt keine Rede sein. Das Gegenteil ist der Fall.

Nun meine Frage:

Kann es sein, dass die Gläser zu stark sind? Ich traue mich schon gar nicht mehr zu diesem Optiker hin. Auch wenn die Gläser wirklich zu stark sind, damm müsste ich für abgeschwächte Gläser wieder bezahlen. Ich habe jetzt bereits 400 € ausgegeben, für zurzeit NICHTS.

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