Behandlungsfehler oder ist das ganz Normal?

4 Antworten

Ob es evtl. als Behandlungsfehler gesehen werden kann, dass da ein Leck entstanden ist, liegt u.a. auch daran, in welchem Umfang vor der ersten OP du aufgeklärt worden bist und ob dies als mögliche Komplikation erwähnt worden ist. Wenn es bei möglichen Komplikationen erwähnt wurde, und wenn auch nur mit der allergeringsten Wahrscheinlichkeit, dann kann und wird das nicht als Behandlungsfehler anerkannt werden. Das fällt dann unter das OP-Risiko. Du hast doch sicher eine Kopie des Aufklärungsbogens, dann müsstest du da mal nachsehen. Ansonsten kannst du im Zweifel eine Kopie deiner Patientenakte anfordern, darin muss das auf jeden Fall dokumentiert sein.

Ich hatte auch mal eine schwere Komplikation und die wurde vorher mit einer Wahrscheinlichkeit von 0,2-0,5% angegeben. Aber sie wurde erwähnt, und das ist halt in so einem Fall das Wichtigste.

Wer hat dir denn das Märchen mit dem Ortoton (übrigens kein Schmerzmittel sondern ein Muskelrelaxans) erzählt, dass man es nur 2 Tage nehmen dürfe? Ein Blick in den Beipackzettel hätte dir gezeigt, dass das Quatsch ist. Dort kann man nämlich lesen "Die Dauer der Anwendung richtet sich nach den Symptomen der Muskelverspannung, soll jedoch 30 Tage nicht überschreiten." (https://www.apotheken.de/beipackzettel/AD1183/Ortoton+Recordati+750+mg+Filmtabletten) Von Nebenwirkungen die das Herz betreffen steht dort übrigens gar nichts. Diese Beipackzettel sind da nicht umsonst bei, sondern dienen zur Information des Patienten. Aber der muss es halt auch lesen...

Ob man früher hätte erkennen können, dass es nicht nur Wundwasser war, kann ich dir leider nicht sagen, da ich nicht weiß, ob die Flüssigkeiten ähnlich aussehen, so dass eine Verwechslung möglich wäre. Aber ich bin mir sicher, dass die Ärzte auch schneller gehandelt hätten, wenn sie bemerkt hätten, dass es eben nicht nur Wundwasser ist.

Zu deiner anderen Frage hatte ich dir ja auch schon geschrieben, dass du mit den Schmerzen auch andere Ärzte, z.B. den Hausarzt oder eine andere Klinik, hättest aufsuchen können, wenn du mit der Schmerzbehandlung in der einen Klinik nicht zufrieden warst.

Dein Vorrangiges Ziel sollte jetzt erstmal sein, alle Kraft in die Genesung zu stecken und nicht permanent an einen möglichen Behandlungsfehler zu denken und sich darauf zu versteifen. Die Gesundheit ist wichtiger als alles Geld!

Also werde erstmal gesund und welche Schritte du dann gehen kannst, wurde dir hier ja schon erklärt. Versprich dir da aber bitte nicht allzu viel. Ich hatte einen tatsächlichen Behandlungsfehler, durch den auch eine 2. OP nötig wurde, der sogar auch von den Ärzten sofort anerkannt wurde. Trotzdem war die Entschädigung eher gering.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – hab (leider) schon viel mit Schmerzen erlebt

Ja mir ist das Geld egal

aber nicht meine Gesundheit wenn man schieße baut sollten die dazu in Rechenschaft gezogen werden

bin 8 Tage lang in die Notaufnahmen gefahren mit dem Krankenwagen und immer wieder als gesund nach Hause geschickt bei so einem liquid Leck ist es am schlimmsten im sitzen oder stehen unerträglich...

immer wieder mit Taxi nach Hause geschickt 8 Briefe von der Notaufnahmen mitbekommen

also war sehr schrecklich

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@Asterix85

Das, was war, kannst du ohnehin nicht mehr ändern. Das ist eine bescheidene Situation, aber weiter darauf rumreiten bringt dich nicht weiter. Sieh zu, dass du wieder auf die Beine kommst. Und bevor du einem Anwalt Geld in den Rachen schmeißt (der verdient sein Geld damit, Klagen zu erheben, deswegen ist das immer eine Gratwanderung), solltest du dich anderweitig unabhängig beraten lassen.

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Normal ist das jedenfalls nicht und so ein Leck entsteht ja nicht einfach so. Die werden auf keinen Fall zugeben, wenn es ein Behandlungsfehler war.

Lass dich mal von einem Anwalt beraten, ob das Potenzial zum Klagen hat.

LG

danke ,muss mal nach ein Fachanwalt suchen

Hatte eine sehr schlimme Zeit gehabt

im Moment bin ich auf einem guten Weg besser als davor die 2.op war erst vor 8 Tage ich möchte erstmal gesund werden hoffentlich, dann mir mal ein Beratungsgespräche mit ein Anwalt aufsuchen

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Siehe deine andere Frage.

Du kannst dich an die unabhängige Patientenberatung wenden, da ist die Beratung kostenlos.

Evtl. kann deine KK den MDK einschalten, da erkundigen.

Dann besteht noch die Möglichkeit über die Landesärztekammer deines Bundeslandes. Meine Erfahrung nach die schlechteste Wahl, da urteilen Ärzte über Ärzte.

Ansonsten halt Rechtsanwalt.

Das Krankenhaus zu fragen, ob das nicht ein Behandlungsfehler ist, kannst du dir schenken. Die geben das freiwillig nicht zu.

Genau aus diesem Grund habe ich mich vor fast genau 10 Jahren nicht operieren lassen .

Ich bin damals zum Chiropraktiker, aber das hilft Dir jetzt auch nicht weiter - schon klar.

Ein Eingriff ist ein Eingriff und bei Dir ist er gelinde gesagt nun mal nicht gut gelaufen. Ob es Sinn macht, den Verein zu verklagen, solltest Du mit einem Rechtsanwalt besprechen das kann ich Dir nicht sagen .

Deine Erfahrungen bestätigen meine Angst vor und Ansicht von moderner Medizin Ich kann Dir nur empfehlen Dich um folgendes zu kümmern :

  • Biotin
  • Panthtensäure
  • Vitamin C
  • Einnahme von Schwarzkümmelöl
  • Cholin
  • Vitamin D (kurmäßig da fettlöslich)
  • Vitamin E (kurmäßig da fettlöslich)
  • Vitamin F
  • Folsäure
  • Vitamin B15

Mineralien: (Ich nehme da z.B. Nature min - 2x tägl. 2 Stk - von Flp forever living products und Forever Calzium - alles immer kurmäßig also kurzzeitig sagen wir drei Wochen zu sehen))

  • Fluor
  • Jod
  • Eisen
  • Mangan
  • Molybdän
  • Phosphor
  • Kalium
  • Selen
  • Magnesium

Außerdem (Immer kurmäßig also kurzzeitig zu sehen)

  • Johanniskrautkapseln (ich nehme Die von Tetesept bei Rossmann erhältlich)
  • MSM anorganischer Schwefel
  • Schafgarbe als Tee (2-3 Minuten mit sprudelnd kochendem Wasser übergießen und ziehen lassen )

Oben das war gegen die Schmerzen. Der Wahrheit die Ehre zu geben ich habe auch im Anfang einige wenige Voltaren und Diclofenac genommen . Aber da muss man halt wegen Magengeschwüre vorsichtig sein

Wenn es Dir möglich ist alles mal mit einem Apotheker besprechen. Ich habe damals echt guten Erfolg gehabt im Selbstversuch.

Gute Besserung !

Also ganz ehrlich die Probleme die ich ständige hatte sind komplett weg

hatte am rechten Bein 24 std. Schmerzen die sind komplett weg

schade das bei mir dieser Leck entstanden ist und ich 8 mal mit dem Krankenwagen in die Notaufnahmen ging und diese Schmerzen hatte aber jetzt nach der Operation geht es mir schon viel besser.Hoffentlixh halt das auch so ein Leben lang hätte ich das gewusst hätte ich mich schon vor ein Jahr operiert ,leider ist das mit dem Leck passiert und niemanden aufgefallen,aber ansonsten bin ich happy über das Ergebnis im Moment

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@Asterix85

Wie schön - dann weiterhin alles Gute, dass alles so bleiben möge ! Dann brauchst Du ja jetzt auch keinen Rechtsanwalt mehr ...

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