Behandlung Hörsturz

2 Antworten

Hallo Claudio, es ist tatsächlich so, dass man bei einem Hörsturz üblicherweise per Infusion hohe Dosen Vitamin B und Cortison verabreicht. Wenn Du den Hörsturz heute hattest, kannst Du im Zweifelsfalle noch in eine HNO-Klinik gehen. Eine Infusionstherapie sollte immer möglichst sofort nach dem Hörsturz erfolgen. Alkohol ist absolut tabu für Dich. Alles Gute GerdA

Wissenschaftlich sehr schön ist das tatsächlich bei Wikipedia dargestellt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hörsturz

Kurz gesagt: Der Nutzen von Cortison-Tabletten ist nicht bewiesen, weil die Studien methodische Mängel aufwiesen. Infusionen wirken nicht besser als Placebo (einfache Kochsalz-Infusionen ohne weitere Wirkstoffe). Insgesamt gibt es keine medikamentöse Therapie, die eine nachgewiesene Wirkung beim Hörsturz hätte.

Alkohol hat eine gefäßerweiternde Wirkung. Die organische Ursache von einem Hörsturz ist aber nicht bekannt. Wenn man meint, verengte Gefäße würden einen Hörsturz auslösen, dann könnte man ja versuchen, die Gefäße mit Alkohol wieder zu erweitern. Leider hat Alkohol doch einige unerwünschte Nebenwirkungen. Zum Beispiel ist Alkohol ein Nervengift. Wenn man also meint, ein Hörsturz wäre ausgelöst durch eine Nervenstörung, wäre das sehr schädlich. Aus meiner Sicht sollte es dem gesunden Menschenverstand entsprechen, dass man sich nicht zusätzlich mit den Nebenwirkungen von Alkohol schadet, wenn der Körper gerade nicht auf der Höhe ist. Wenn Du die Cortison-Tabletten einnimmst, ist sowieso der Magen etwas angegriffen. Da noch Alkohol draufzutun, wäre nicht gerade förderlich. Usw.

Hallo coach, hier werden nicht einfach Kochsalzinfusionen verabreicht, sondern die Inhaltsstoffe, die ich aufgeführt habe. Habe mal eine Zeitlang auf einer HNO-Abt. gearbeitet. Mit Deiner Aussage über den Alkohol bin ich Deiner Meinung. Gerda

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@gerdavh

Hallo Gerda,

Da oben habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt.

Ich meinte: Es werden nicht einfach Kochsalzinfusionen verabreicht. Es gibt aber keinen wissenschaftlichen Nachweis darüber (siehe Wikipedia-Artikel, der wissenschaftlich sehr fundiert ist), dass Infusionen mit den von Dir genannten Wirkstoffen (oder anderen) eine bessere Wirkung haben als einfache Kochsalzinfusionen (Placebo).

Dass HNO-Abteilungen das dennoch machen, ist natürlich so. Man tut, was man kann, um dem Patienten zu helfen. Nur die Wirkung ist eben nicht bewiesen. Was auch immer man macht - ob man Wirkstoffe infundiert oder Placebo (Kochsalz) oder gar nichts - die "Heilungsrate" ist nahezu dieselbe.

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