Beeinflusst grüner Tee auch den Schlaf?

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Grüner Tee enthält Fluorid und Karies und Zahnfleischentzündungen verhindern, hat einen guten Einfluß auf Herz und Kreislauf und eine vorbeugende Wirkung gegen Krebs. Als Heilmittel wird er genutzt bei:

  • Bluthochdruck
  • Erkältung
  • Trockene und angegriffene Haut
  • Zinkmangel
  • Mundgeruch
  • Fußpilz

Im Vergleich zu schwarzem Tee wirkt er zwar belebend, aber nicht aufregend.

"„Grüner Tee verhindert Krebs“ oder „Neues vom Tausendsassa:

Wie grüner Tee Krebs stoppt“ – Beiträge in Internet-Gesundheitsportalen, aber auch in seriösen Magazinen preisen die krebshemmende und –vorbeugende Wirkung von grünem Tee an. Schon der Genuss von zwei bis drei Tassen täglich könne diesen gesundheitsfördernden Effekt hervorrufen. Dabei berufen sie sich auf einzelne wissenschaftliche Studien und auf die Wirkungen der Catechine, einer Gruppe so genannter sekundärer Pflanzenstoffe im grünen Tee.

**Dr. Markus Horneber, Arzt in der Onkologie und Leiter der Arbeitsgruppe Biologische Krebstherapie, widerspricht solchen Aussagen. **

Nach Auswertung von 51 internationalen Studien mit über 1,6 Millionen Teilnehmern kommt er zu einem kritischeren Urteil: „Hier liegt ein heilloses Durcheinander von widersprüchlichen Ergebnissen über die Wirkung von grünem Tee in Bezug auf Krebserkrankungen vor.“ Eine allgemeine vorbeugende Wirkung von grünem Tee auf die Entstehung von Krebserkrankung sei mit diesen Ergebnissen nicht nachzuweisen. „Und wer glaubt, das Trinken größerer Mengen grünen Tees oder gar die Einnahme von Grünteeextrakten über einen längeren Zeitraum könne zumindest nicht schaden, irrt.“

Bei dem aktuellen Projekt ging es den Forschern nicht um einen Feldzug gegen den grünen Tee, das Getränk, das zusammen mit schwarzem Tee weltweit nach Wasser am meisten getrunken wird. Es ging vielmehr um das Erarbeiten verlässlicher Informationen zu den vielen Behauptungen und Aussagen über gesundheitliche Wirkungen und darum, keine vorschnellen Schlüsse aus einzelnen Studien zu ziehen.

Demnach bietet der Konsum von grünem Tee wahrscheinlich keinen Schutz vor einer großen Gruppe von Krebserkrankungen und in seltenen Fällen, beispielsweise bei Harnblasenkarzinomen, könnte er sogar das Erkrankungsrisiko erhöhen. „Allerdings gibt es für hormonabhängige Tumoren z.B. in Prostata, Brust oder Gebärmutter Hinweise in Richtung eines präventiven Einflusses“, erläutert Horneber. Seiner Meinung nach sollte daher insbesondere die Einnahme konzentrierter Extrakte aus grünem Tee „wie ein richtiges Medikament behandelt werden“.

Das ist umso wichtiger, betrachtet man neuere Studien über die Wechselwirkung von grünem Tee und einem neuen Krebsmedikament mit dem Wirkstoff Bortezomid.

Eigentlich sollte dieser Wirkstoff in die Krebszellen eindringen und deren Stoffwechsel blockieren. Flavanoide aus dem grünen Tee, insbesondere das Epigallocatechin-Gallat (EGCG), binden aber den Wirkstoff der Arznei und machen ihn dadurch unwirksam. „Das ist besonders tückisch“, erläutert der Krebsspezialist, „da sich die Patienten, die mit diesem Medikament behandelt werden, nach der Einnahme von Produkten, die Grünteeextrakte beinhalten, besser fühlen könnten.“ Dies hänge aber damit zusammen, dass die Nebenwirkungen des Krebsmedikaments nicht mehr auftreten, weil das Medikament nicht mehr wirke."

(http://www.klinikum-nuernberg.de/DE/aktuelles/knzeitung/2009/200904/krebsforschung.html)

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Luftnot.. kann das Asthma sein ?

Hallo, ich wende mich auch mal hierhin, um noch ein paar Meinungen zu bekommen. Ich habe seit ein paar Wochen das Gefühl, zu wenig Luft zu haben, obwohl das atmen an sich eigentlich funktioniert. Die Beschwerden sind gleichbleibend, ich habe keine Anfälle oder schwankungen. Ich war beim Hausarzt, dort wurde bei bestehenden Beschwerden eine Spirometrie durchgeführt, mit sehr gutem Ergebnis. Alles war über den Sollwerten. Mittlerweile wurde ich von drei Ärzten abgehört, immer alles ok, Bronchien sind frei. Vorsichtshalber bekam ich einen Cortisoninhalator und Salbutamol, die aber beide keinen Effekt haben. Ich habe mir mittlerweile auch ein Peakflow- Meter angeschafft. Dabei habe ich immer gute Werte, ca. 750 l/m. Auch hier gibt es keine Schwankungen, auch nicht mit Salbutamol. Röntgenbild ist in Ordnung. Was ich oft habe ist ein Druck im der Magengegend, den ich lange als völlegefühl abgetan habe.

Ist bei einer solchen Konstellation Asthma wahrscheinlich oder gibt es noch andere Meinungen? Der Termin beim Lungenfacharzt ist leider erst in sechs Wochen.

Ich erwarte hier natürlich keine Diagnose, dafür ist der Facharzt zuständig. Vielmehr erhoffe ich mir Hinweise auf eventuelle andere Ursachen, denen man nachgehen kann. Oder vielleicht Hinweise auf folgende Fragen:

  • Ist ein sehr guter Lungenfunktionstest bei bestehenden Beschwerden bei Asthma plausibel ?

  • Kann es sein, dass Asthmamedikamente (Salbutamol und Budecort) bei Asthma gar keine Wirkung zeigen

  • Ist ein guter und konstanter (auch bei vorherigem inhalieren von Salbutamol) Peakflow bei Asthma plausibel?

Wie gesagt, ich erwarte keine Diagnose. Ich will nur Hinweise sammeln, um einen Überblick zu kriegen :)

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Können sich nach Absetzen der Pille die Schilddrüsenwerte verändern?

2010 wurde meine Schilddrüse wegen Krebs nach 2 Op's entfernt. Nach 2 Radiojodtherapien wurde ich langsam auf 150 L-thyroxin eingestellt. Da es mir vor der hohen Dosis recht bescheiden ging und kaum mein Alltag mit 2 Kleinkindern bewältigen konnte, war ich zu frieden mit den leichten Überfunktionsbeschwerden. Mein supprimierter TSH steht seit dem bei 0,01. Ft4 und ft3 waren immer in der Norm. Mein Gewicht ging dabei paar Kilo nach oben, konnte es aber mit viel Sport wenigstens halten. Alles war bis Mitte 2017 gut, dann habe ich allerdings wegen einigen Beschwerden die Pille absetzen müssen und nach paar Wochen traten extreme Überfunktions sowie Unterfunktionsbeschwerden auf. Ich habe in kurzer Zeit 6 Kilo zu genommen, ich bin ab Mittag sooo müde und schlapp dass meine Arbeit darunter leidet. Aber in der Nacht rast mein Herz so stark, das nicht an Schlaf zu denken ist. Über Nacht; Schweissausbrüche, dann wieder Kälteempfinden und und und. Meine Werte zeigten eine leichte Überfunktion mit erhöhtem ft4, ft3 in der Norm, TSH weiterhin supprimiert bei 0,01.

Mein Arzt hat mich dann von 150 L-thyroxin auf 100 umgestellt und zusätzlich Thybon 20. Aber schon nach dem ersten Tag der Einnahme kamen Beschwerden auf, wie Kopfschmerzen ähnlich einer Migräne und jeden Tag fieberte ich zwischen 38,3 bis über 39. Bin nach 10 Tagen zum Arzt, da die Symptome nicht besser wurden. Nach einigem hin und her durfte ich das Thybon absetzten und sollte L-thyroxin 125 nehmen und die Blutwerte in 3 Wochen checken lassen, dass der TSH auch weiterhin supprimiert ist.

Jetzt frage ich mich ob das Absetzten der Pille das tatsächlich beeinflusst hat? Meinen Arzt konnte ich das noch nicht fragen, da ich erst seit 2 Tagen diese Vermutung habe. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Bin dankbar für jede Info.

Lieben Gruss, Louisa

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Mandelentzündung wird nicht besser?

Guten Morgen, seit 9 Tagen habe ich nun eine Mandelentzündung und es wird einfach nicht besser. Vor über einer Woche fing es mit den Symptomen einer Grippe an, jedoch wurden dann die Mandeln dick und eitrig belegt und ich fuhr am Wochenende noch in eine Anlaufpraxis wo mir direkt ein Antibiotikum (Amoxycillin 1000mg 3xtgl) verschrieben wurde. Meine Symptome sind: Gerötete, stark geschwollene, eitrige Mandeln, Stimme wie "Kloß im Hals", Starkes Schwitzen im Schlaf, starke Schluckbeschwerden. Ich habe das Antibiotikum dann 3 Tage genommen, die einzige Wirkung waren jedoch Kopfschmerzen nach jeder Einnahme, kein Zeichen der Besserung, weshalb ich meinen Hausarzt aufsuchte. Da wurde mir das selbe Antibiotikum noch länger verschrieben ohne weiteren Kommentar. Wie erwartet wurde es nach zwei weiteren Tagen auch nicht besser also bin ich zum HNO-Arzt, welcher mir Amoxycillin mit Clavulansäure verschrieben hat und welches ich jetzt seit 2 Tagen 2x tgl nehme. Ich habe jedoch das Gefühl, dass es wieder nicht besser wird. Ich trinke nur Tee und Wasser, essen kann ich auch fast nur flüssiges. Gegen die Schmerzen nehme ich Ibuprofen 600mg, Neo Angin akut und Tantum Verde Spray. Ein paar mal am Tag gurgel ich mit Salzwasser. Nach 9 Tagen wird das ganze wirklich nervig und ich verstehe nicht, warum es einfach nicht besser wird. Den nächsten Termin beim HNO-Arzt habe ich erst in 3 Tagen. Jemand eine Idee? Bitte keinen alternativen Kräuterkram o.Ä., bin ich kein Fan von und hilft mir bei dieser akuten Mandelentzündung ( wenn es denn eine ist ) auch nicht mehr weiter. Lg Passat

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