Bedeutet weiter Blutuntersuchung bei möglichem Knochenmarkspender das man als Spender in Frage kommt

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3 Antworten

Ja, ist mir auch schon passiert. Um als Knochenmarkspender registriert zu werden, wird die erste Blutprobe ausgewertet, d.h. nicht nur Blutgruppe und Rhesusfaktor. Wenn diese Werte mit denen eines Kranken übereinstimmen, wird eine zweite Probe auf weitere Übereinstimmungen geprüft. Die Untersuchungen sind relativ teuer, weshalb man nicht schon sofort alle erdenklichen Werte bestimmt. Nach Einsendung meiner zweiten Blutprobe habe ich nichts mehr gehört, d.h. die restlichen Werte stimmten nicht mit denen des Kranken überein. Aber selbst wenn alle Werte stimmen sollten und man als Spender infrage käme, könnte man es sich nochmals anders überlegen.

Naja, da gibt es mehrere Möglichkeiten. Schanny hat schon recht: Möglicherweise konnte die erste Blutprobe nicht richtig gewertet werden. Möglicherweise wurde sie auch beim Transport beinträchtigt. Allerdings kann eine erneute Anfrage zur Blutuntersuchung auch bedeuten, daß es eien potentiellen Empfänger gibt, bei dem allerdings eine genauere Blutuntersuchung notwendig ist. Das ist vor allem dann der Fall, wenn die Blutgruppe zwar passt, der Rhesusfaktor (mitsamt Rhesusformel) jedoch nochmal bestätigt werden muß.

Vielleicht konnte die erste Probe nicht richtig verwertet werden und deswegen wird noch mal eine neue Probe verlangt.

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