Bandscheibenvorfall HWS mit unklaren Symptomen in den Händen

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Hallo,

ich habe vermutlich das exakt gleiche Problem. Bin bei Ärzten nicht weitergekommen. Jedoch bin ich gerade mal halb so alt. Ausgelöst wurde das ganze bei mir durch eine deformation der HWS und beim Training im Studio kam dann noch der Bandscheibenvorfall dazu. Nach Monaten der Verzweiflung begann ich meine Einstellung zu dem Thema zu ändern. Ich begann das ganze mehr als Warnung zu sehen und war bereit mein Leben von Grund auf zu verändern um eine weitere verschlimmerung zu verhindern. Ich bin damit auch ziemlich erfolgreich aber glaube "die Eine" Lösung wird es da auch für sie nicht geben. Diese ganze Geschichte sus Wirbeln, Bandscheiben und Nerven ist kein festes Konstrukt sondern sehr nachgiebig. Verspannte, verkürzte Muskeln, schlechte Haltung, Rauchen und ein allgemein ungesunder Lebenstil führen zu solchen Problemen wie sie bei uns auftreten. Man muss die Signale desKörpers verstehen lernen.

Als konkrete Maßnahmen kann ich ihnen wärmstens Yoga und Balanceübungen empfehlen und zwar reichlich! Das stärkt die kleinen Muskelfasern die die Wirbelsäule zusammenhalten. Man kann diese Muskeln nicht bewusst trainieren wie den Bizeps oder so, nur subtil durch Balance und Koordination.

Auch sehr geholfen hat mir eine Übung bei man eine Langhantel ohne viel Gewicht locker vor sich hängen lässt. Neigt man nun den Kopf auf eine Seite spürt man den Stretch deutlich in Hals und Schulter

ich kann aus eigener Erfahrung nur raten auf ihre Selbstheilungskräfte zu setzen, die medizin bietet hierfür keine Lösung.

Heute, 2 jahre danach kann ich nur sagen dass der Vorfall das Beste war was mir passieren konnte, mir geht es um Welten besser als davor. Aber ich musste viel ändern und viel aufgeben an dem ich hing

Bericht der MRT - Halswirbelsäule

Guten Tag, seit einer Erkältung, anfang Februar 2013, habe ich starke bis heftige Schmerzen an der linken Schulter bis zum Daumen ausstrahlend. Nach einer MRT der Halswirbel kam es zu einer Überweisung zu einem Neurologen. Der Neurologe hatte, aus Zeitgründen?, den Bericht nicht richtig gelesen und die Bilder der MRT gar nicht angeschaut. Selber habe ich nun den MRT - Bericht von der Radiologie eingeholt. Hier der Bericht: Partielle Verblockung C5/C6 bei Osteochondrose. Kleinere Bandscheibenvorfälle von 2 mm bei C3/C4 und C4/C5. Kein Myelopathiesignal. Die Schrägaufnahmen der Neuroforamina lassen bei z.T. erheblicher Arthrose der kleinen Wirbelgelenke mittelgradige neuroforaminale Engen C4-C7 rechts erkennen. Die linke Seite ist höhergradig eingeengt, C4-C7, Punctum maximum C6/C7 links von ca. 70-80%. Beurteilung: Multisegmentale Bandscheibendegeneration, gepaart mit Arthrose der kleinen Wirbelgelenke und mittelgradiger langstreckiger Einengung der Neuroforamina C4-C7, Punctum maximum C6/C7 links. Mein Neurologe will mich nun zur Karpaltunnel-OP. einweisen. Nach seiner Beurteilung läge der Schmerz eindeutig vom Karpaltunnelsyndrom. Vor 25 Jahren hatte man auch schon diese Einengung festgestellt. Jedoch hatte mir das keine Schmerzen oder Einschränkungen verursacht. Als Schmerzmittel verordnete er mir Tegretal-Saft und Tramadol. Mein Hausarzt verordnete Ibu mit KG. u. Traktionsbehandlung. Ich denke, dass das neurologische Urteil fragwürdeg ist, hätte aber gerne von den Experten im Forum mehr erfahren! MfG. ottelli

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