Bandscheibenvorfall - wie kann es weitergehen?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Natürlich kann dir dein Orthopäde Rehasport verschreiben - und die belastet sogar NICHT sein Budget. Verstehe nicht, dass er dir das nicht vorgeschlagen hat! Du hast dann 50x (allgem.) Gymnastik in der Gruppe, die du in 18 Monaten nehmen musst.

Es war falsch, dass dein Arzt schon nach 6 KG-Behandlungen "außerhalb d. Regelfalls" ankreuzte. Richtig ist: Bei WS1 gibt es 2x 6 KG-Behandlungen, dann kann der Arzt (wenn noch weiterer Behandlungsbedarf besteht) auf WS2 wechseln, das sind 3x 6 KG-Behandlungen, also bekommst du noch ein Rezept über 6x KG. Erst dann folgen die Behandlungen außerhalb des Regelfalls.

Die Ärzte legen diese Regeln oft aus wie sie wollen, nur um sich vor dem Patienten zu rechtfertigen, um nicht so viel zu verordnen.......

Die Dame von der KK hatte Recht, Um eine Dauerverordnung zu bekommen, muss die Diagnose im Katalog der Praxisbesonderheiten oder der Diagnosen mit langfristigem Heilmittelbedarf stehen UND der Indikationsschlüssel muss dazu stimmen.

Wenn dein Arzt auf die Verordnung des REHA-Sports nicht "anspringt" bleibt nur eins, Arzt wechseln oder viel Geld investieren und in einem Fitness-Studio mit Therapeuten-Beratung anfangen.......

Vielen Dank, Sie haben mir mit der ausführlichen Antwort sehr geholfen. Ich habe den Orthopäden gewechselt und hatte heute meinen ersten Termin. Nachdem er sich die MRT-Bilder angeschaut und mich noch einmal untersucht hatte, war ihm klar, dass bis jetzt zu wenig unternommen wurde, da er erkannte (was ich bis heute gar nicht wusste), dass ich nicht nur einen einzigen BSV habe, sondern eine Weitere auch schon erkennbar vorgewölbt ist.

Das Fazit: Neben den 6 Terminen für die Pyhsiotherapie (die mein alter Orthopäde mir noch verschrieben hatte) habe ich eine Verordnung für Reha-Sport bekommen, ohne den Arzt darauf anzusprechen. Außerdem habe ich 10 Termine für eine Hydrojet-Massage mit anschließender Akupunktur. Hört sich vielversprechend an, hoffentlich bleibt der Eindruck so positiv.

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@jellybelly08

Freut mich, dass du einen neuen Orthopäden gefunden hast mit dem du zufrieden bist.

Ein "Schluri" ist er trotzdem.......! Verschreibt dir REHA-Sport, weil das natürlich nicht sein Budget belastet - aber da er daran ja nichts verdient, schwätzt er dir noch eine Hydrojet-Massage auf!!! Ich hoffe, die Akupunktur wird wenigstens von der Krankenkasse bezahlt!? Die Hydrojet-Massage ist zwar angenehm, ist aber reiner Unsinn und bringt rein gar nichts bzgl. deines Bandscheibenvorfalls und der wirbelsäulenumgebenden Muskulatur.

Aber sie füllt den Geldbeutel des Orthopäden.......!

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@Schnuffi

So habe ich das noch gar nicht gesehen. Er fragte mich aber, wann ich die letzte KG hatte und ich mit "vor einer Woche" antwortete. Vielleicht hätte er mir ja eine neue Verordnung mitgegeben? Werde ich wohl nicht erfahren, da er nur meinte, dass ich wiederkommen soll, wenn die schmerzen zu stark sind und man eventuell wieder mit den Spritzen anfangen kann.

Hört sich aber nicht gut an, vor allem muss ich pro Termin 6€ bezahlen.

Ich habe mir überlegt, dass ich demnächst zu meinem Hausarzt gehe und versuche von dem eine Verordnung für die KG zu bekommen, um die 3 monatige Pause zu überbrücken. Wissen Sie, ob das "legal" ist?

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@jellybelly08

Wenn du zum gleichen Therapeuten gehst, kannst du nur noch ein 6-er Rezept KG abarbeiten oder die Behandlung "außerhalb des Regelfalls" aufschreiben lassen.

Bei einem neuen Therapeuten kannst du von vorne mit einer Erstverordnung anfangen. Er weiß ja nicht, dasss du schon Verordnungen hattest.......

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Besorge dir "Das Rückenheilbuch" von Inka Jochum und mache die Übungen regelmäßig, das Buch kannst du über Amazon beziehen. Mache die Übungen täglich und beachte die Tipps.

Problematisch, etwas dazu zu sagen. Eigentlich müßte ich zuerst antworten; Cortison geht gar nicht; aber das eigentliche Problem ist, daß Du Kassenpatient bist. Das will ich Dir an meinem Fall erklären. Ich bin privat versichert und habe vor Jahren nach einem heftigen BSV darauf bestanden, eine stationäre Reha zu machen. Das wurde bewilligt, und die Entscheidung war richte. Soll heißen: Ich war dann in einer Reha-Klink meiner Wahl, habe dort tagsüber die verordneten Maßnahmen mitgemacht und (und das ist jetzt wichtig-auch für Dich!) bin abends um 22 Uhr nochmal in den Gymnastik-Raum gegangen und habe alleine nochmal alle Übungen wiederholt. Spritzen habe ich zu keiner Zeit bekommen! Nach 12-14 Tagen bin ich von der Reha-Klinik, die erhöht über Freudenstadt liegt, zu Fuß runter nach Freudenstadt gegangen, um dort zu bummeln. Mein Plan war, für den Rückweg eine Taxe zu nehmen, falls ich Schmerzen bekommen hätte. War nicht! Ich bin zu Fuß zurück und habe meine BS erst ca. 200 m vor dem Haus gespürt. Was ich Dir in Deiner Situation mitgeben möchte, ist, daß Du Dir die Übungen, die Du in der KG machst, merkst oder aufschreiben läßt und sie zu Hause abends konsequent wiederholst. BSV brauchen keine Cortison-Spritzen; es sei denn, man tut selbst nur das Notwendigste gegen den BSV. BSV brauchen nunmal kräftigende Gymnastik; und dafür kann man selbst eine ganze Menge tun. Eine vernünftige Maßnahme wäre auch, in einem Sportverein regelmäßig zur Rückengymnastik zu gehen. Alles Gute!

Weiteres Vorgehen nach Knieschmerzen?

Hallo!

Zu meiner Person: männlich, 38 Jahre, Bürojob, 190 cm, 75 kg. Neben der wenig körperlich fordernden beruflichen Tätigkeit aber sportlich sehr aktiv. Vorweg: das ist nichts neues mit dem Sport, das betreiebe ich seit Jahren. Anfangs nur Laufen, jetzt ergänzt durch Schwimmen und Radfahren.

Bei einem Triathlon-Wettkampf vor vier Wochen stellten sich im Bereich Knie Schmerzen ein, die stärker wurden. Laufen musste ich daher abbrechen. Nach dem Wettkampf hätte ich eh eine Pause der Regeneration wegen gemacht. In dieser hoffte ich würde das wieder in Ordnung kommen. Leider Fehlanzeige. Wenn ich versuche, locker zu laufen geht das anfangs noch. Mit der Zeit kommen die Schmerzen aber wieder und werden stärker. Danach ist dann z.T. normales Gehen im Haus nur unter großen Schmerzen möglich, Treppen muss ich dann auf einem Bein hoch oder runter hüpfen. Beim Radfahren geht es mit den Schmerzen (außer wenn ich aus dem Sattel muss), hinterher beim Absteigen und danach aber das selbe wie nach dem Laufen.

Seit vier Wochen also nun Trainigspause (nur unterbrochen von kurzen Rad-/Laufversuchen um zu schauen ob es wieder geht). Dazu mit Voltaren-Salbe bzw. Traumeel-Salbe behandelt. Regelmäßig gekühlt.

Nun auch einen Sportmediziner aufgesucht. Er hat ein Röntgenbild gemacht, diverse Bewegungen getestet und abgetastet. Seine Diagnose: Patellaspitzensyndrom. Therapie: Enelbin-Salbe und 5 Sizungen á 10 Min. Ultraschall. Wirkung: Null, keine Besserung.

Ergänzend einen Physiotherapeuten / Osteopathen aufgesucht: Er sagt, die Diagnose des Sportmediziners sei Unsinn. Niemals habe das mit der Patellasehne zu tun sondern mit dem Wadenbeinköpchen. Dieses könne er wieder mobilisieren und mir zeiegen, wie ich das selbst auch machen kann. Und dann könne ich auch wieder langsam und bedacht ins Training einsteigen. Wirkung: Null, keine Besserung.

Wenn ich jetzt Laufschuhe anziehen würde um einen weiteren Versuch zu unternehmen wäre ich wieder den Rest des Tages "schachmatt" auf einem Bein am hüpfen. Fortschritt gleich Null gegenüber vor vier Wochen.

Beim Orthopäden könnte ich einen Termin im Januar bekommen. Bei anderen Orthopäden sieht es nicht besser aus.

Ratlosigkeit, Verzweiflung, Hilflosigkeit. Was würdet ihr raten? Vorab Danke!

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Schmerzen nach lösen der Blockade (HWS)

Hallo an alle,

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