Autismus - was nun?

3 Antworten

Ob es schlimm ist hängt davon ab, wie Du es empfindest. Gegen Autismus selbst kannst Du nichts unternehmen nur gegen seine Auswirkungen, wenn sie negativ für Deinen Tagesablauf sind. Wenn Du genauer von Dir schreibst, kann ich Dir auch genauer antworten.

Also ich als Laie finde diese Symptomatik sehr interessant, gerade weil ich auch schon von einer "Heilungstherapie" gehört habe, welche die schulmedizinische Denkweise wieder mal in Grund und Boden stampft.

Und zwar habe ich folgende Geschichte gehört: Ein normales Baby/Kind sucht automatisch den Blick zu der Mutter und es findet eine für die soziale Intelligenz sehr wichtige Kommunikation in der Mimik statt. Bei einem autistischen Kind würde das nicht stattfinden, da es diesen Blick zur Mutter nicht automatisch sucht und deshalb im Sozialen sich schwächer entwickeln würde.

Nun hat man Folgendes getan: Das Baby, was noch gefüttert wurde, wurde sozusagen mithilfe des Fläschchens dazu erzogen, den Blick zur Mutter zu suchen. Jedes Mal wenn das Baby die Mutter anschaute, bekam es die Milch. Und jedes Mal wenn es wegschaute, wurde das Fläschchen weggezogen.

Ich weiß nicht, ob man Autismus tatsächlich so leicht "heilen" kann, vielleicht weiß ja jemand mehr. Und es sei auch noch hinzuzufügen, dass autistische Kinder eine überdurchschnittliche Intelligenz haben. Kann man es also wirklich als Krankheit bezeichnen? Es ist wohl eher eine Verschiebung der Konzentration des Individuums, so sehe ich das. Es konzentriert sich auf andere Dinge und dadurch fehlt dieses geistige Gleichgewicht.

Schulmediziner würden wahrscheinlich wieder mit Medikamenten arbeiten und dabei noch schlimmere Nebenwirkungen entstehen lassen...

Also mit "Affendressur" bekommt man Autismus nicht weg. Es ist eine Form von mehr oder weniger anders sein. Wie will man eine andere Art der Wahrnehmung heilen?

Die Geschichte, die du da mal gehört hast, ist sicher so etwas wie die Story von der Vogelspinne in der Yucapalme.

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@bethmannchen

Sicher. Aber wenn auf Wikipedia stehen würde, dass es ein Medikament dagegen gibt, dann würdest du wohl gleich in die nächste Apotheke rennen. Ich habe keinen Wahrheitsanspruch gefordert, natürlich besteht die Möglichkeit, dass es so nicht funktionieren würde. Aber hier den Pessimisten raushängen zu lassen und die Geschichte schlecht zu reden obwohl du selbst genau so wenig Ahnung hast, ist nicht hilfreich.

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Also zunächst einmal gibt es nicht "den Autismus". Da gibt es eine Menge Graustufen. Vielleicht liest du dir hier einmal die Diagnose-Kriterien durch und die verschiedenen Erscheinungsformen von Autismus. Häufig wird auch Autismus mit anderen "sozialen Defiziten" verwechselt oder in einen Topf geworfen. Ein extrem schüchterner Mensch kann wie ein Autist wirken, ohne es zu sein.

http://de.wikipedia.org/wiki/Autismus

Schlimm und direkt unverantwortlich, finde ich dass man dir da eine Diagnose in den Kopf gesetzt hat, und die wohl gar nicht weiter erläutert und differenziert dargestellt hat. Du scheinst aber auch nicht nachgefragt zu haben. Man kann als Autist durchaus gut durchs Leben kommen, auch wenn alle anderen mit dem Kopf schütteln.

Und für den Betreffenden ist sein Autismus ja nichts schlimmes.

Autisten nehmen die Welt anders wahr und verarbeiten diese Eindrücke auch anders. Meist können sie mit Körpersprache und Emotionen anderer oder Ironie (weil man da "um die Ecke denken" muss) nicht so viel anfangen. Deshalb kann ihre soziale Kontaktaufnahme geringer ausgeprägt sein als bei anderen. Weil sie nicht recht wissen, wie sie mit dem Gegenüber umgehen sollen, sind sie überfordert, und lassen es. Für andere scheint es vielleicht so, als zögen sie sich zurück und "hätten da was schlimmes".

Ich würde für mich annehmen, dass ich ganz leicht autistisch bin. Ich interessiere mich nämlich nicht so sehr für meine Mitmenschen, wie andere. Deshalb trete ich nicht jedem auf die Füße, will jedem was Böses, habe Angst vor Menschen oder bin Maulfaul. Aber Smalltalk und dieses "mit anderen über Gott und die Welt zu quatschen" finde ich einfach sehr anstrengend. Und ich mag es auch nicht so "kuschelnah".

Wenn mich aber ein Gesprächsthema wirklich interessiert, kann ich mich ausgezeichnet mit jemand unterhalten, weiß aber vielleicht hinterher nicht einmal seinen Namen.

Und wie schlimm ist das wirklich?

Ich leide ja nicht darunter, es ist doch für mich so richtig, wie es ist. Wenn jemand meint, ich müsse "mehr unter Menschen", dann habe ich dafür nur ein schwaches Achselzucken übrig. Was soll ich mit anderen Leuten, ich interessiere mich doch gar nicht für sie. Mir ist natürlich auch bewusst, dass ich umgekehrt das selbe von anderen annehme, "wer interessiert sich schon für mich".

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