Ausgestandene Herzmuskelentzündung: Höhenluft gut oder schlecht?

2 Antworten

Auf alle Fälle würde ich da mal bei seinem behandelnden Arzt nachfragen. Und wenn er auch zu Weihnachten normalerweise noch keinen Sport treiben darf, dann wird er wohl auch nicht Skifahren, sondern euch nur begleiten, denke ich.

Ich vermute auch mal, dass eure Unterkunft während des Skiurlaubes nicht auf 2.000 m Höhe ist, sondern eher weiter unten. So gesehen würde ich jetzt mal kein Problem dabei sehen, solange er sich weder überanstrengt noch in allzu großen Höhen rumturnt.

Ansonsten enthält die Höhenluft ja weniger Sauerstoff als die Luft weiter unten. Meiner Erfahrung nach merkt man gleich, ob einem das gut tut oder nicht. Er soll aufmerksam auf seine Körperreaktionen achten, ansonsten sehe ich da jetzt mal kein vergrößertes Risiko, wenn all seine Nachwirkungen bis dahin tatsächlich abgeklungen sind. Aber wie schon gesagt, auf alle Fälle beim Arzt nachfragen.

Wie es nach der Abheilung einer Herzmuskelentzündung mit Höhenluft aussieht kann ich dir nicht konkret sagen, wohl aber etwas dazu, welche Wirkung Höhenluft generel auf Menschen mit akuten Herzerkrankungen haben kann:

Aufenthalte in großen Höhen können bei manchen Herzerkrankungen zu massiven Problemen führen. Denn der geringere Sauerstoffgehalt in der Höhe bedeutet für den Herzmuskel eine Zusatzbelastung, die das Herz unter bestimmten Bedingungen schädigen kann.

Vorsichtig sollten vor allem Menschen mit verengten Herzkranzgefäßen sein (koronare Herzkrankheit). Denn der verminderte Sauerstoffgehalt in der Höhe kann dazu führen, dass einzelne Herzmuskelbereiche, die aufgrund der koronaren Herzkrankheit sowieso schon minderdurchblutet werden, nicht mehr ausreichend Sauerstoff erhalten. Als Folge können Angina pectoris-Anfälle auftreten und im Extremfall auch Herzinfarkte. Auf Urlaube in den Bergen nicht generell verzichten!

Trotz dieser Problematik sollten Menschen mit einer koronaren Herzkrankheit keinesfalls generell auf Skifahren und Wandern in den Bergen verzichten. Im Gegenteil: Bewegung ist eines der besten Mittel, um ein Voranschreiten dieser Herzerkrankung zu verhindern. Statt eines generellen Verzichts sollte vielmehr auf ein paar Vorsichtsmaßnahmen geachtet werden, mit denen sich Überbelastungen des Herzmuskels zuverlässig verhindern lassen, die in dünner Höhenluft ansonsten schnell auftreten können. Zu empfehlen ist vor dem Höhenaufenthalt insbesondere ein kurzer Check beim Hausarzt oder Herzspezialisten mit Durchführung eines Belastungs-EKGs. Werden dabei 120 bis 150 Watt problemlos erreicht, kann der Arzt seine Zustimmung geben und dem Urlaub steht nichts im Wege. Tipp: Simple Pulsuhr besorgen

Empfehlenswert sind Belastungs-EKGs auch deshalb, weil sich damit die Pulsobergrenze ermitteln lässt, bis zu der körperliche Belastungen sicher möglich sind. Beim Skifahren oder Wandern wird dann einfach eine kleine Pulsuhr am Handgelenk getragen, die mit akustischen Signalen vor zu hohen Herzfrequenzen und somit vor Überbelastungen des Herzens warnt.

Genau hinsehen sollten Herzpatienten auch bei der Wahl des Urlaubsortes. Als unproblematisch gelten je nach Grunderkrankung Mittelgebirgslagen bis 1.500 Meter, wenn dabei eine Anpassungszeit von zwei bis drei Tagen mit Spaziergängen oder anderen ähnlich leichten Belastungen eingeplant wird. Bei der maximalen Berghöhe, die es nicht zu überschreiten gilt, sind für viele Betroffene 2.500 Meter zu empfehlen. Zudem sollte bei gefährdeten Patienten die Außentemperatur nicht unter minus fünf Grad Celsius betragen, da sich extreme Kälte ebenfalls negativ auf das Herz auswirken kann. Quelle: http://www.herzstiftung.de/aktuelles_feb08_hoehenluft.php

Es sollte aber auf jeden Fall vom Arzt eine Unbedenklichkeit für ihn geben, bevor es in den Urlaub geht!

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Hallo,

ich hatte vor einem Monat eine eitrige Mandelentzündung (besonders stark auf der linken Seite), die mit Antibiotika behandelt wurde. Direkt am 2. Tag nach der Antibiotikaeinnahme hatte ich kaum noch Halsschmerzen. Am 4. Tag hat sich bei mit starker Durchfall entwickelt. Ich habe diesen mit Perenterol behandelt, allerdings blieb der Durchfall / breiige Stuhlgang, es wurde nur auf 3-4x am Tag dadurch reduziert. Die Eiterstippchen sind auch von den Mandeln verschwunden während der Antibiotikaeinnahme. Das Antibiotikum habe ich zuende genommen und 2 Wochen danach immer noch Perenterol, damit sich mein Darm erholt. Mittlerweile geht es meinem Darm wieder gut.

Letzte Woche habe ich einen weißen Fleck auf der rechten Mandel entdeckt (ich muss dazu sagen, dass ich nach der Antibiotikaeinnahme nicht mehr meine Mandeln angesehen habe, weil ich ein Hypochonder bin und mir den Stress ersparen wollte, ich hatte ja schließlich keine Schmerzen mehr). Bis dato hatte ich aber noch keine Halsschmerzen. Am nächsten Tag entwickelten sich leichte Halsschmerzen auf der rechten Seite, die ich erstmal mit Tee trinken und gurgeln und Dobendan direkt behandelt habe. Am nächsten Tag waren die Halsschmerzen besser, am Tag darauf verschwunden. Die Halsschmerzen waren wirklich 1/8 so stark wie bei der eitrigen Mandelentzündung vor ein paar Wochen.

Nun hat meine rechte Mandel aber immer noch weiße Stippen. Im Moment zwei. Ich habe diese mit einem Wattestäbchen entfernt (das weiße war eher von harter Konsistenz als ich es entfernt habe), allerdings haben sich nach ein paar Stunden / Tagen neue weiße Stippchen gebildet. Da ich keine Halsschmerzen mehr habe, war ich bisher noch nicht beim Arzt.

Jetzt habe ich allerdings Dr. Google gefragt (was ich bereue) und habe Angst bekommen. Kann es sich um eine chronische Mandelentzündung handeln? Weil das Antibiotikum nicht so 100% aufgrund des Durchfalls geholfen hat? Im Internet liest man von chronischer Mandelentzündung oder "normalen" Diritrus. Ich weiß nicht genau, was ich machen soll. Soll ich erneut zum Arzt gehen?

Ich muss ehrlich sagen, dass ich mir vorher nie meine Mandeln angeschaut habe und somit auch nicht sagen kann, ob ich vorher und vor Jahren schon mal weiße Stippchen auf den Mandeln hatte. Meine letzte Mandelentzündung (bis die auf vor einem Monat) ist mit Sicherheit schon mehr als 5 Jahre her!! Meine Mandeln sind allerdings ziemlich gekrümpelt und haben auch so Einbuchtungen. In genau diesen Einbuchtungen befinden sich die weißen Stippchen. Die liegen also nicht auf den Mandeln sondern befinden sich in den Einbuchtungen! Letzte Woche war auch noch ein weißes Stippchen auf der linken Mandel, jetzt sind 2 auf der rechten Mandel.

Ich schiebe im Moment wirklich Panik, weil im Internet steht, dass sich eine Herzmuskelentzündung entwickeln kann und ich als Hypochonder habe irrsinnige Angst davor, schon seit Jahren..

Liebe Grüße

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Hallo, ich hatte vor einigen Wochen eine üble Salmonellen-Infektion (Einige Tage Erbrechen, Durchfall, 40°C Fieber, Kreislaufprobleme etc.) anschließend noch gut 2 Wochen flüssigen Durchfall. Danach natürlich ziemlich schlapp und nicht belastbar. Ging dann aber recht schnell bergauf, auch meine 7kg die ich verloren habe kamen schnell wieder fast drauf (wenn auch mehr am Bauch als da wo sie weg sind :D )

Das ganze fing um den 1. Mai rum an, arbeiten bin ich seit dem 22.05. wieder gewesen. Aber habe auch da gemerkt, dass ich noch sehr schlapp bin.

Nun war ich letzte Woche das erste Mal wieder beim Sport. Kaum auf dem Laufband, Puls noch bei ~120 fing das Herzstolpern an. Und dann sehr häufig immer wenn ich anfing zu laufen. Also abgebrochen und heim. Habe das Herzstolpern auch so immer mal wieder zwischendurch, egal ob beim laufen, im Bett, sitzend, liegend .... nicht sehr häufig aber häufiger wie sonst. Seit einigen Tagen habe ich das Herzstolpern auch beim Treppensteigen. Samstag mit den Einkäufen und Wasser im Gepäck fing es gleich bei den ersten Treppenstufen an zu stolpern, Puls sehr hoch und e s hörte auch nicht auf bis ich mich ausruhte. Einkäufe blieben also unten. Mein Nachbar der mir über den Weg lief rief einen Krankenwagen, dieser kam machte EKG, Blutzucker uind Blutdruck, alles in Ordnung und fuhr wieder. Gestern beim spaziergen gehen auch nochmal bei einer Treppe, dass es stolperte und ich aus der Puste war.

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Meine Frage ist nun ob das reicht. Man muss dazu sagen, ich litt lange unter einer Angststörung bei der genau diese Symptomatik immer wieder auftrat. Herzstolpern, -rasen usw. Aber das ist eigentlich nicht mehr akut bzw. nicht mehr das Problem. Vorstellbar ist es zwar, aber ich habe eher die Befürchtung, dass es nicht von der Angst kommt.

Das Herzstolpern ansich kenne ich, mein Herz ist auch bisher kerngesund gewesen, wurde schon untersucht vor 1-2 Jahren.

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Danke für Tipps.

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