Auffälliger EKG-Befund in Schwangerschaft

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2 Antworten

Der Erregungsablauf ist bei Ihnen normal, nur eben etwas zu schnell. 

Der SI-SII-SIII-Typ beschreibt den sogenannten elektrischen Hauptvektor - die sogenannte "Herzachse". Das gehört zu einem EKG-Befund dazu, die Aussagekraft dieses Parameters ist aber relativ beschränkt. Bei Ihnen liegt die Achse senkrecht zur Bestimmungsebene (sagittal), was z.B. auch durch die Schwangerschaft bedingt sein kann. Dieser Lagetyp kann bei einer Embolie vorkommen, ist aber - wie gesagt - sehr unspezifisch.

Die T-Negativierungen sind bei dem verzögerten R/S Umschlag (wir wissen nicht in welcher Ableitung) konkordant, d. h. die T-Wellen schlägt in die gleiche Richtung aus, wie der vorangehende QRS-Komplex. Das ist ok so und kann auch Folge der veränderten Herzlage im Brustkorb sein (Kind drückt ja alles nach oben). Diskonkordante T-Negativierungen können auf eine lokalisierte Minderdurchblutung hinweisend sein. 

Wenn die Lungenembolie ausgeschlossen ist, dann hat dieser Befund keine Relevanz. Vergessen Sie ihn.

semiramis 26.05.2015, 10:00

Wow, vielen lieben Dank für Ihre hilfreiche Antwort. Hat mir sehr weiter geholfen :)

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Bei Herzrasen in der SS immer erstmal an Magnesiummangel denken! Bitte lies auch im vitalstoff-lexikon.de unter B-Komplex,  B1, Mangelsymptome,  dort steht was von Änderungen im EKG. Und von Sinustachycardie. Das Baby braucht sehr viel Mg und B-Vitamine,  daran denken die Ärzte oft nicht! Dann fehlen sie nämlich bei der Mutter. Habe dieses Problem oft genug durchgemacht,  dann habe ich auf eigene Faust B-Komplex von ratiopharm genommen - endlich Ruhe!

semiramis 26.05.2015, 10:02

Vielen Dank für Ihre Antwort. Magnesiummangel kann ich ausschließen da ich das wegen einer vorgelagerten Plazenta täglich hochdosiert nehmen muss. Aber mit den B-Vitaminen ist ein super Tipp. Das werde ich mal ausprobieren.

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Hooks 26.05.2015, 10:21
@semiramis

Nutzt das Mg denn etwas? Manchmal muß man das Präparat ändern, manchmal die Dosis erhöhen. Ich habe in den späteren SSs immer früher immer mehr Mg gebraucht. Das lag teils an der Ernährung (Mg-zehrend sind Eiweiß, [Fleisch, Ei, Soja], Vollkorn und auch Schwitzen); die Ärzte schimpfte schon. Aber ich hatte sehr viel Stress, dadurch wurde sehr viel Adrenalin gebildet, dazu braucht man auch MG - und zu 300 anderen Enzymreaktionen. Ich habe s mir dann selber geakuft, weil sie mir nicht genug geben wollte. Aber ich merkte, ja, daß was fehlte.

Es kann also durchaus mal sein, daß man - auch auf ärztlcihen Rat - zuwenig bekommt.

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Hooks 26.05.2015, 15:00
@semiramis

Übrigens steigt mit Einnahme von B-Komplex wieder der Mg-Bedarf, nur daß Du Dich nicht wunderst. B ist nicht wehenfördernd, aber verbraucht Mg, und Mangel daran fördert Wehen.

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