Atemnot im Einschlafprozess, so daß Schlafen nicht mehr möglich ist, was kann das sein?

4 Antworten

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Sorry, irgendwie klappt das mit den Kommentaren hier nicht richtig:

Das mit den Blasinstrumenten ist nicht das selbe. Hier würde man nicht gegen Widerstand ausatmen. Es kommt aber auf den Widerstand an, der die Bronchien "aufblasen" soll. Asthmatiker wenden die Lippenbremse aus dem selben Grund an, was aber nicht so effektiv ist wie meine Methode. 

Übrigens war ich davon ausgegangen, dass es das erste oder zweite Kind sei. Zu Kindern und Haushalt wird deine Bekannte wohl keine Ratschläge mehr brauchen. 

Sodbrennen und Reflux sind übrigens nicht das selbe. Bei Reflux liegt tatsächlich eine Schwäche der Speiseröhre vor, so dass Mageninhalt in die Speiseröhre gelangt. Sodbrennen ist eine Übersäuerung des Magens. Dagegen hilft auch die kräftigste Speiseröhre gar nichts.

Sodbrennen wird meistens durch zu viel Zucker oder Fett verursacht. Dass ist dann eine Verdauungsstörung und noch keine Krankheit, eher Dummheit.  Dann aber ausgerechnet noch eine Paranuss mit all ihren Fetten zu essen, halte ich für gar nicht gut. Effektiver ist da eine Messerspitze Natron mit viel warmem Wasser und ein gesundes Bäuerchen danach.

Hallo bethmannchen,

wie du siehst funktionieren die Kommentare bei uns ganz normal. Es wäre deswegen super - wenn das Problem bei dir weiterhin besteht - uns dieses (am besten mit einem Screenshot im Anhang) unter info@gesundheitsfrage.net zu melden.

Wäre auch gut, wenn du uns mitteilst von welchem Gerät (mobil oder Desktop) aus und mit welchem Browser du die Seite besuchst.

Schließlich wollen wir alle auch aus Gründen der strukturellen Ordnung solche Probleme schnellstmöglich behoben wissen.

Beste Grüße,

dein gesundheitsfrage.net-Support

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Ja, das mache ich auch oft. Und dann eine Paranuß hinterher. :-)

Hast Du mal Blech geblasen? Gerade, wenn man nicht viel Übung hat, kommt einen manchmal das Gefühl an, es säße ein Lappen im Instrument, das ist dann so ähnlich wie Dein Tempo...

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Das hört sich sehr nach dem "Klassiker" Überforderung - Stress - Psyche - Angst- und Panikattacken an.

Dass sie als Diabetikerin optimal versorgt ist, davon gehe ich jetzt mal aus.

Ihre Lebensführung geht mich nichts an, jedoch möchte ich eines anmerken: sich einen Kinderwunsch zu erfüllen, so lange man sich selbst nicht im Griff hat, ist egoistisch und verbessert die Gesamtsituation keinesfalls.

Massives Übergewicht, welches bereits das Gehen und Bewegen schwer macht, ist nicht nur (sehr oft) Auslöser für Diabetes, sondern auch nicht ungefährlich für Mutter und Kind während der Schwangerschaft.

Das Kind ist hoffentlich trotzdem gesund zur Welt gekommen, wird gestillt - sehr gut! Aber es ist eine zusätzliche Belastung für einen ohnehin bereits gesundheitlich angeschlagenen Menschen. Oft weiß die Seele dann keinen anderen Ausweg, als durch Panikattacken SOS zu funken.

Eine Therapie wäre anzuraten. Für jetzt und gleich wäre ein Tipp, das (Ein-)Schlafen sozusagen im Halb-Sitzen, also mit erhöhtem Oberkörper, zu versuchen. Und/oder ein Besuch beim Hausarzt, um sich ggf. etwas Beruhigendes für die Einschlafphase verordnen zu lassen.

Ja, Du hast recht, das geht Dich nichts an, ob sie ein Kind hat oder nicht. Das muß jeder für sich selbst entscheiden. Es ist übrigens das 12. So können die anderen Kinder mithelfen, das tun sie auch sehr. Und ich habe noch nie zwei Menschen erlebt wie sie und ihren Mann, so ruhig, so friedevoll, so ausgeglichen in allen Situationen. Aber schlafe mal drei Nächte lang überhaupt nicht, dann ist man einfach am Ende.

Sie hat mit dem Beckenboden Probleme, deshalb läuft sie nicht viel.

Vorhin kam übrigens ein Anruf: "Danke. Sie hat geschlafen." Sie hat gestern hochdosiertes Vitamin B genommen von life extension, dazu Magnesium. Und heue nacht hat sie zum ersten Mal wieder geschlafen, 2x einige Stunden.

Diese Therapie wird fortgesetzt.

Schade, daß die Ärzte nicht einmal auf solch eine Idee kommen. Oder dürfen sie nichts sagen?

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@Hooks

Na, ist doch prima, wenn die von Dir ständig empfohlenen Medikamente hier helfen konnten!  Und Du hast wieder einen "Beweis" für die Richtigkeit Deiner Empfehlungen. Also: alles gut... :o)

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@evistie

Aber warum sagen die Ärzte nichts? Ein kleiner Hinweis beim Notarzt, und alles wäre gut gewesen.

Ich hätte ja schon eine ernsthafte Erkrankung angenommen, v.a. weil dieser Arzt so Angst gemacht hat.

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Mir scheint das einfach Überlastung zu sein. Da scheint mir eher der Anspruch, allen Anforderungen gerecht zu werden einfach zu hoch angelegt zu sein.

Diese Symptome beim Einschlafen können einfach von einem nervösen Magen kommen. So geht es mir, wenn ich beim Einschlafen Sodbrennen habe nämlich auch. Schlafapnoe ist doch etwas ganz anderes, das sind Atemaussetzer im Schlaf, keine Atemnot beim Einschlafen. 

Meine Tipps:

  • Aufhören, perfekt sein zu wollen. Wenn wegen des Babys der Haushalt etc. nun nicht so perfekt läuft, dann muss man nun Prioritäten setzen. Kind satt und sauber ist ein Muss, der Rest kann dann ja auch noch kommen. Also Prioritäten setzen und mehr Gelassenheit üben.

Gegen Stress durch Überforderung hilft Planung, Ordnung mit System und ein geregelter Tagesablauf. Dem Kind ist es ganz egal, ob die Fenster geputzt sind, die Küche heute gewischt wurde, es wird dadurch schon nicht krank oder unglücklich. Arbeite lustig und gediegen, was nicht fertig wird, bleibt liegen. Ein Tag hat nur 24 Stunden.

  • Vor dem Schlafengehen alles für das nächste Stillen und Wickeln parat haben, und dann auch wirklich schlafen wollen. Alles andere ist jetzt nicht dran! 
  • So auf die linke Seite legen, dass der linke Arm hinter dem Rücken liegt, das linke Bein möglichst weit nach hinten ausstrecken, das rechte Knie möglichst hoch an die Brust ziehen, die rechte Hand liegt vor der Gesicht. Das klingt unbequem, ist es aber nicht und nennt sich auch Stabile Seitenlage. Tut Magen und Darm gut, alles hat Platz und man kann so am leichtesten Aufstoßen. 
  • Nun mit der Schlafatmung beginnen: Langsam und ohne Kraft tief einatmen, eine Sekunde anhalten, Luft ungehindert schnell aus der Lunge entweichen lassen, eine Sekunde abwarten und wieder einatmen. Irgendwann merkt der Körper dann, dass Schlafen angesagt ist, und spielt auch mit.

Bei extremer psychischer Anspannung kann man oft nicht richtig ausatmen. Da hilft ein Tempotaschentuch von der Schmalseite her fest aufrollen und mit Tesa oder Gummiband fixieren (von einem OB das Band abschneiden, geht auch). So zwischen Daumen und Zeigefinger in die Faust nehmen, dass es etwas nach oben heraus steht. Nun wie einen Luftballon kräftig mit dem ganzen Lungenvolumen aufblasen. 

Das klingt paradox, denn man atmet da gegen Widerstand aus. Das weitet aber die Bronchien und verbessert nach ein paar Mal das Ausatmen. Den Widerstand kann man selbst korrigieren, und das kleine Hilfsmittel passt in jede Tasche.

Danke für die Tips. Das mit der Schlafhaltung werde ich weitergeben. Es war aber kein Sodbrennen, das kennt sie und kann es abgrenzen. Mir hilft gegen Sodbrennen übrigens eine Paranuß. Eiweiß festigt den Muskel zur Speiseröhre hin, Fett lockert ihn.

Den Haushalt erledigen die großen Kinder, das ist kein Problem. Perfektionismus gibt es in dieser Familie auch nicht, da ist immer ruhige Gelassenheit.

Das gegen die Widerstand atmen klingt gut - flöten oder noch mehr Blechinstrument spielen müßte da sicher auch helfen ;-) vielleicht ist das doch auch vom medizinischen Standpunkt her eine gute Sitte, ein paar Abendlieder zu singen...

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