Frage von lilafeenstaub, 62

Atemnot, Brustschmerzen, aber vom Arzt nicht ernst genommen. Was nun?

Hallo, ich erkläre mal kurz. Ich bin Raucherin und seit dem ich denken kann bekomme ich schwer Luft. Beim schlafen kann ich nicht auf dem Rücken liegen da ich dann ein erstickungsgefühl habe, nach Aussage meines Mannes mach ich auch sehr laute atem Geräusche und schnarche. Vor zwei drei jahren War ich beim Hausarzt um ein Lungenfunktionstest zu machen, der lief so ab, ich musste gefühlt 1000 mal rein pusten bis sie mit dem Ergebnis zufrieden waren. Ich konnte danach nicht mehr, mir War schwindelig und ich hatte das Gefühl zu ersticken. Da ich dann "gute" Werte hatte hab ich mir nichts weiter gedacht. Auch dass stechen in der brust War halt da, nicht immer aber hin und wieder. Aber jetzt War es was anderst als sonst, ich hatte immer wieder dieses herzstechen und das atmen ging auch immer schwerer. Ich hab mich hingelegt und mir gedacht, ein bisschen ausruhen kann nicht schaden. Am Sonntag morgen bin ich aufgewacht ans Fenster gerannt um frische Luft zu holen da ich von diesem Gefühl zu ersticken aufwachte. Die frische Luft wollte aber nicht rein, es War als würde in meinem Hals eine Blockade sein. Ich War jetzt beim Arzt und konnte grad mal sagen dass ich schwer atmen kann und meine brust schmerzt. Schon hat sie mich abgehört und ich hatte Rezepte in der Hand für Antibiotika und so ein spray. Ich konnte nicht mal erwähnen das es in der Familie mehrere Fälle von lungenemphysem gibt. Ich fühle mich nicht richtig behandelt. Wie sollte ich jetzt weiter vorgehen?

Antwort
von Taigar, 29

Hi Lilafeenstaub,

Entschuldigung, du schreibst du bekommst seit dem du denken kannst schwer Luft und bist tatsächlich Raucherin?

Dann kann die Luftnot nicht so akut sein wenn du deine Lunge trotzdem zusätzlich noch so arg schädigst. Wenn man starke Atemnot hat dann handelt man anders. Ich will dich nicht Belehren oder dich anmachen aber ich verstehe die Logik dahinter nicht, was Rauchen für Schäden anrichtet ist allgemein bekannt. Du beschreibst du fühlst dich vom Arzt nicht ernst genommen, hast also Angst. Gleichzeitig tust du aber alles um die Atemprobleme noch zu verstärken.

Das Stechen in der Brust sind wohl eher Verspannungen / eingeklemmte Nerven. Ggf. auch durch das Rauchen (Durch diese Ziehen an der Zigarette) begünstigt.

Wie schon Angeraten solltest du einen erneuten Lungenfunktionstest machen lassen, dies am besten bei einem Facharzt. Auch ein Kardiologisches Basic Checkup aus EKG, Belastungs EKG und Herzecho wäre indiziert, eventuell auch ein L-EKG.

Oberste Priorität sollte in deiner Situation aber sein die Raucherei aufzugeben, wenn du tatsächlich nicht psychisch bedingte Atemprobleme hat dann wird die Raucherei deine Luftnot verstärken. Und du brauchst nicht die Illussion haben dass dies sich wieder regeneriert, das wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr. Wenn du unbedingt Interesse daran hast in absehbarer Zeit an einem Sauerstoffgerät zu hängen tu dir keinen Zwang an, mach weiter so .. Lungenkrebs ist nicht die einzige mögliche Endstation.

Sei nicht Dumm und tu was!

Alles Gute

Antwort
von Mahut, 46

Ich denke mir du solltest dir einen Termin beim Lungenfacharzt und Kardiologen holen.

Der Hausarzt hat nicht die Möglichkeiten, die die Fachärzte haben, denn deine Beschwerden können auch vom Herzen kommen.

Antwort
von kreuzkampus, 42

Geh' zu einem Lungenfacharzt. Dort wird auch eine andere Art der Lungenfunktion-Prüfung stattfinden. Offen bleibt die Frage, ob das Ganze psychische Ursachen hat.

Kommentar von lilafeenstaub ,

Psychisch hab ich keinerlei Probleme, deswegen denk ich da als letztes dran. 

Antwort
von aymanffm, 25

fahr beim nächsten Anfall Zur Klinik oder ruf ein Krankenwagen an

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