Asthma: Was hat es mit dem Stufenschema auf sich?

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2 Antworten

Was versteht man unter dem Stufenschema bei der Asthmabehandlung?

Um Asthma bei jedem Patienten bestmöglich mit den zur Verfügung stehenden Medikamenten zu behandeln, haben Experten für Kinder und Jugendliche sowie für Erwachsene Schemata mit jeweils fünf verschiedenen Therapiestufen entwickelt. Dabei wird die Behandlung von Stufe zu Stufe intensiviert – durch die Gabe zusätzlicher Medikamente und/oder eine Erhöhte Dosierung. So muss beispielsweise auf Stufe 1 nur ein bronchienerweiterndes Betasympathomimetikum bei Bedarf genommen werden – also ein so genannter „Reliever“ zur Linderung akuter Beschwerden. Auf Stufe 2 ist zusätzlich die regelmäßige Anwendung eines „Controllers“ – konkret eines inhalativen Glukokorticoids – angezeigt. Welche Therapiestufe ein Asthmakranker braucht, wird immer wieder überprüft und gegebenenfalls modifiziert, nach dem Prinzip: „Reduziere wenn möglich, intensiviere wenn nötig.“ Dies erfordert einerseits regelmäßige Kontrolluntersuchungen durch den behandelnden Arzt, andererseits auch, dass der Patient seinen Gesundheitszustand selbst beobachtet und auftretende Beschwerden protokolliert. Dabei leistet ein Asthma-Tagebuch wertvolle Dienste.

Dies und mehr hier: http://www.lungeninformationsdienst.de/therapie/stufentherapie/

Hallo, die Asthmatherapie folgt einem Stufenschema, d.h. sie muss immer der aktuellen Situation angepasst werden. Bei geringfügiger Zunahme der Beschwerden reicht meist eine Dosiserhöhung der eingesetzten Medikamente aus. Ist die Verschlimmerung gravierender oder schaukelt sich auf, steigen Sie im Stufenschema eine Stufe höher. Besteht über einen längeren Zeitraum selbst bei körperlichen Anstrengungen völlige Beschwerdefreiheit und liegen sämtliche Peak-Flow-Werte in der Nähe des Bestwertes, kann die Therapie wieder zurückgefahren werden. Wenn der Patient bei allergischem Asthma außerhalb der Saison völlig beschwerdefrei ist, kann die Therapie ausgesetzt werden. Bei einem solchen geringgradigen Asthma ist eine Bedarfsmedikation ausreichend. Wichtig ist dabei, die Basisbehandlung mit dem inhalativen Kortison frühzeitig vor Beginn der Allergiesaison wieder einzusetzen. Nach den neuesten internationalen Asthmaleitlinien unterscheidet man: Kontrolliertes Asthma, teilweise kontrolliertes Asthma und nicht kontrolliertes Asthma. Mehr zum Thema findest du auch hier: http://www.gothaer.de/broschuere-asthma/ Hoffe ich konnt dir helfen!

Viele Grüße


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