Frage von timsgloeckchen, 94

Arzthelferin hatte Magen-Darm, Ansteckungsgefahr?

Hallo,

ich war grade beim Frauenarzt. Leider hatte einer der Arzthelferinnen anscheinend Magen-Darm und sie wurden dann von ihrer Schwester abgeholt. Und dann musste ich auf die Liege, auf der sie sich ausgeruht hatte, weil Ultraschall gemacht werden musste :S Jetzt hab ich Angst mich angesteckt zu haben. Man muss dazu sagen, dass ich Emetophobie hab und daher bei dem Thema sehr schnell mit Angst reagiere.

Antwort
von dinska, 94

Denke mal positiv. Wasche dir die Hände und wechsle deine Kleidung. Mehr kannst du im Moment sowieso nicht tun, außer abwarten und achtsam mit dir umgehen.

Achtsam heißt aber nicht pausenlos in sich hineinhören. Wenn es dir gut geht, dann ist auch alles gut und wenn du irgendwelche Symptome bemerkst, dann gehe zum Arzt.

Ich denke und hoffe, dass du dich nicht angesteckt hast. Sonst könnte man ja in keiner Arztpraxis mehr mit kranken Menschen gemeinsam warten.

Kommentar von timsgloeckchen ,

Ja, ich hab sofort meine Sachen gewaschen, als ich zu Hause war. Und mich dann geduscht. Ich hab mehr Angst davor, dass ich was eingeatmet haben könnte :S 

Kommentar von dinska ,

Theoretisch kann das passieren, aber wie gesagt, praktisch stehen die Chancen nicht schlecht, nichts abbekommen zu haben.

Antwort
von DaneVanDale, 94

Ja, Ansteckungsgefahr besteht, wenn Sie ( die Arzthelferin) die Baktierien in Ihren Händen getragen hat und mit folgenden Gegenstände in Berührung gekommen ist, wie zum Beispiel die Liege. Wenn sich die Bakterien Ihren Platz an der Liege geschaffen haben und Sie mit Ihren Händen damit in Berührung gekommen sind, kann sehr wohl Ansteckungsgefahr bestehen, falls Sie Ihre Hände/Finger im Mund hatten. Jetzt käme auch eine weitere Frage, falls die Arzthelferin in der Praxis die Toilette verwendet hat, können sich die Bakterien in der nahen Umgebung ausbreiten. Also möglich wäre es schon. Muss aber nicht sein.


Kommentar von timsgloeckchen ,

Ich nehme nie meine Finger in den Mund. Das macht glaub ich niemand mit Emetophobie. Ich denke ich hab mehr Angst vor dem, was ich da eingeatmet haben könnte.

Kommentar von DaneVanDale ,

gut zu wissen, ich kenne Sie ja nicht.. Außerdem reicht eine kurze Berührung an den Lippen und ein leichtes kurzes drübergleiten mit der Zunge.Ja sonst haben Sie Ihre Hände und Ihre Wäsche schön brav gewaschen. Genauso hoffe auch ich für Sie, dass Sie sich die Bakterien nicht aus der Luft geholt haben. Man begegnet Menschen tag für tag die eine Magen Darm Grippe in sich tragen und mit Gegenständen in Berührung kommen, ob in einem Warteraum oder in der Öffentlichkeit. Liebe Grüße und ich hoffe dass sich in den nächsten Tagen keine Symptome bilden.

Antwort
von Symbiose, 39

Du arme, ich weiß, wie das ist, ich habe auch so was wie Emetophobie. Wenn du ReBas-Kapseln verträgst (ich bekomme davon immer Blähungen), helfen die schon mal sehr viel, meine Hausärztin meinte, die geben eine praktisch 100-prozentige Sicherheit, sich nicht anzustecken, wenn man sie vor und nach dem Kontakt mit Kranken zu sich nimmt (Sie meinte auch, sie hat das mal ein halbes Jahr lang genommen und dann ganz lange keinen Magen-Darm gehabt). 

Kann man da nichts machen wegen deiner Emetophobie? Eine Therapie oder so? Sollten wir vielleicht mal machen :)

Übrigens: Versuche allgemein einfach, viel zu schlafen und dein Immunsystem zu stärken, dann wirst du allgemein nicht mehr so oft krank :) Übrigens hilft da auch Akupunktur Wunder, war bei mir auch so.

Übrigens: Wenn sie sich nicht gerade übergeben hat, besteht auch keine soo große Ansteckungsgefahr.

Kommentar von evistie ,

Ehe man solchen Empfehlungen "nimm die - die haben mir prima geholfen" blindlings folgt, sollte man sich über das empfohlene "Medikament" Re-Bas Kapseln gründlich informieren:

  • Es handelt sich um ein homöopathisches Produkt, welches in Deutschland mangels Registrierung gar nicht erhältlich ist.
  • Es handelt sich um ein "Organpräparat", d. h. in diesem Falle, dass tierische Lymphfollikel (!!), homöopathisch aufbereitet, eingenommen werden. 
  • "meine Hausärztin meinte, die geben eine praktisch 100-prozentige Sicherheit, sich nicht anzustecken" - Eine solche Behauptung aus dem Mund eines Arztes wäre unverantwortlich!
  • Nebenwirkungen: Aufgrund des Gehaltes an spezifischen organischen Bestandteilen in Rebas® D4 können in seltenen Fällen Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten.
  • Gegenanzeigen: Bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber tierischem Eiweiß, insbesondere Eiweiß vom Schwein, sollte das Präparat nicht angewendet werden.

https://www.sanum.com/product/210/22/produkte/rebas%C2%AE-d4-peyer-patches-d4-ka...

Kommentar von Symbiose ,

Ich glaube, bevor man so einen Kommentar schreibt, sollte man sich eher mal über Emetophobie informieren. Außerdem denke ich, dass sich jeder normal und mündige Mensch, bevor er die Kapseln nimmt, über seine Inhaltsstoffe informiert, steht schließlich auf der Verpackung. Und nur zur Info: Ich selbst reagiere mit Blähungen etc. auf ReBas-Kapseln, aber mir war das mit Emetophobie eigentlich immer lieber, als krank zu werden. 

Und ja, meine ehemalige Hausärztin hat auch ihre Macken, deswegen ist sie mittlerweile auch meine Ex-Hausärztin, aber deswegen kann man das Mittel trotzdem nehmen.

Antwort
von Taigar, 79

Bist du in Therapie? Nachdem was ich in den Kommentaren gelesen habe halt ich das für angebracht.

Wenn du vor die Tür gehst dann interagierst du mit zig vers. Gegenständen, läufst zig verschiedenen Menschen über den Weg und und und. Weisst du wieviel Prozentual gesehen davon Krank sind?

Unser Körper hat ein Abwehrsystem, das bedeutet selbst wenn du mit Bakterien in Kontakt gerätst heißt es nicht dass dein Abwehrsystem das nicht händeln kann .

Sonst wär Medizinisches Personal, gerade in Hausärztlichen Praxen ständig Krank .. Sind sie aber nicht.

Steiger dich nicht in deine Angst rein trotz der Emetophobie, denn sonst kann es leicht passieren dass dir deine Psyche suggeriert dass du Krank bist obwohl es nicht so ist und reagiert dann mit Durchfall oder Erbrechen.

Alles Gute

Kommentar von timsgloeckchen ,

Nein, bin ich nicht. Ich war in Therapie wegen etwas anderem und hab das dann auch angesprochen. Die Psychologin hatte noch nie was davon gehört, dass Menschen vor Erbrechen Angst haben könnten...dementsprechend verständnislos war sie. 

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