Appetitlosigkeit bei Morbus Crohn?

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Hallo Helga, erfahrungsgemäß spielt bei einer Erkrankung an Morbus Crohn auch die psychische Komponenente eine große Rolle. Möglicherweise verdrängt sein Unterbewusstsein den Appetit, weil er Angst hat, dass durch die Nahrungsaufnahme Beschwerden im Darm verbunden mit Schmerzen und Unwohlsein oder ein neuer Schub auftreten könnten. Sprich mal mit ihm darüber, ggf. kann er sich Hilfe bei einem Gesprächstherapeuten holen. Sein Hausarzt müsste ihm dann eine Überweisung geben. Gute Besserung für ihn!

Bedingt durch die Erkrankung, aber auch als Folge einer Medikamenten-Behandlung kann es zu Appetitlosigkeit kommen. Ich gebe dir mal einige Tipps, damit sich dein Bekannter trotzdem noch mit ausreichender Energie und lebenswichtigen Nährstoffen versorgen kann. Den Rest sollte er mit seinem Arzt besprechen! Er soll mal versuchen, sich nur kleine Portionen anzurichten, von denen er dentk, das er diese auch essen kann. SO kann er viele kleine Mahlzeiten über den ganzen Tag verteilen (alle 2-3 STunden). Während des Essens sollte er sich ablenken. ER sollte z.B. in einer geselligen Runde essen, Zeitung lesen oder Fernsehen gucken. SO schenkt man der Mahlzeit weniger beachtung und ist mehr.. Er sollte auch für eine gute Durchlüftung der Räume sorgen, um zu starke Duftentwicklung zu vermeiden. Ein Aperitif vor der Mahlzeit kann appetitanregend wirken wie z.b. ein Gemüse- oder Obstsaft mit etwas Zitrone.

Appetitlosigkeit ist eine Folge der Erkrankung, vor allem, wenn er sich gerade in einem Schub befindet. Lies mal dieses Interview mit einem Spezialisten. Darin erklärt er, dass es wohl eine ganze Reihe von Mangelerscheinungen bei MC-Patienten gibt - und die rühren u.a. eben wohl daher, dass sie zu wenig essen: http://www.rheinruhrmed.de/interview/morbuscrohncolitisulcerosaholtmeier_khporz.php

Zweitmeinung bezüglich Diagnose einholen?

Hallo,

bei mir wurde vor einigen Wochen eine Darmspiegelung durchgeführt, da ich unter Verdauungsbeschwerden litt. Dabei wurde festgestellt, dass der Dünndarm leicht entzündet ist. Dagegen habe ich Cortison-Tabletten bekommen. Bei einem erneuten Praxisbesuch sagte mir der Arzt, dass ich wahrscheinlich Morbus Crohn habe, obwohl einige Symptome wie Durchfall oder erhöhte Entzündungswerte nicht auftreten (Blutbild war vollkommen in Ordnung).

Jetzt habe ich schon meine Erfahrungen mit dem Cortison gemacht und zögere damit, ein Immunsuppressivum (Azathioprin) einzunehmen, da es doch recht starke Nebenwirkungen haben kann und weil es seine Wirkung erst nach Monaten(!) zeigt.

Es könnte ja auch z.B. eine Nahrungsmittelunverträglichkeit sein, die zu den Beschwerden führt, dann würde ich mit den Medikamenten den Körper nur unnötig belasten.

Deshalb wollte ich diesbezüglich eine Zweitmeinung einholen. Besteht eine Chance, dass die Kosten von der Krankenkasse übernommen werden? Wie soll ich da vorgehen?

Danke für die Antworten.

Ich bin männlich und 20 Jahre alt.

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Rohkost bei Morbus Crohn -

Mein Sohn, MC Patient seit 35 Jahren und mit schlimmem Verlauf - macht nun eine Rohkost Diät - also keine Fette, kaum Eiweiß und nur kaltes Essen. er sieht inzwischen grauenvoll aus. Er erscheint gescjhwächt und ich habe Todesangst um ihn. Er nimmt mehr und mehr ab - er ist sowieso schon so dünn und nun wird es noch schlimmer.. Aber er läßt sich nichts sagen und will nichts hören. Er meint er fühlt sich wohl wie lange nicht mehr. eine Täuschung des Körpers wie beim Fasten. (Ausschüttung von Endorphinen?) Ich mache mir furchtbare Sorgen. Er hat zwei kleine Kinder und er hat Verantwortung für sie. Er liebt sie über alles,aber er riskiert sein Leben.mit dieser einseitigen Ernährung. Gemüse Smoothies zum Frühstück und mittags und abends ein wenig Gemüse roh - und ein wenig Brotaufstrich aus Vegetables.Das kann doch nur der Wahnsinn sein. Seine Muskeln werden schnell abbauen und sein Gehirn wird sich das benötigte Eiweiß aus allen Ecken des Körpers holen... Wie kann man ihn davon abbringen ? Er wird sauer, wenn man etwas dagegen sagt. Er rennt sein Jahrzehnten jeder Diät hinterher, nach der Suche nach Heilung. Aber das ist der pure Wahnsinn was er nun macht.

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Verdacht auf Morbus Crohn?

Hallo Community, ich habe mittlerweile einen wahren Ärzte-Marathon hinter mir. Es fing vor ungefähr 1 Jahr an. Ich bekam häufig unheimliches Magenkollern und habe/hatte abwechselnd Verstopfung und dann wieder Durchfall. Manchmal ist mir total schwindelig, ich bin antriebslos und könnte dauernd schlafen. Bisweilen tun mir sämtliche Knochen weh und ich habe einen unsicheren Gang, wenn ich unterwegs bin. Ich wache auch öfter nachts auf und bin schweißgebadet. Was mir aber in letzter Zeit besonders auffällt sind meine ständig entzündeten Augen. Es haben mich schon Leute aus meiner näheren Umgebung daraufhin angesprochen. Sie meinten, meinen Augen sähen komisch (unausgeschlafen) aus. Dabei schlafe ich fast immer 8-9 Stunden. Im vergangenen Jahr konnte die Augenärztin nichts Konkretes feststellen. Die Augenentzündung hat sich aber seitdem gehäuft. Bisher habe ich mich mit Vitaminpräparaten über Wasser gehalten. Aber einen anhaltenden Effekt konnte ich damit nicht erzielen. Es ist auch so, dass ich keine längeren Spaziergänge mehr machen kann, da ich dann sofort eine Toilette aufsuchen muss. Ich kann den Stuhl dann nicht mehr einhalten. Eine Darmspiegelung hielt mein Hausarzt bisher nicht für nötig. Er sagte, die brauche man nur alle 10 Jahre zu machen. Wie soll ich sonst rausfinden, was mir fehlt?

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Darf der Arzt Verwandten Auskunft geben?

Meine Mutter baut in letzter Zeit ab, wirkt träger und auch irgendwie nicht mehr ganz so fit im Kopf wie sonst. Meine Schwester hat deshalb bei ihrem Hausarzt angerufen und nachgefragt, was mit meiner Mutter (sie ist 86) sein könnte, und er äußerte den Verdacht auf beginnende Demenz. Mich hat das ein wenig gewundert, denn ich dachte immer der Arzt dürfe Verwandten nur mit Zustimmung des Patienten Auskunft geben? Ich meine, es ist ja gut dass sie sich kümmert, aber als sie meine Mutter darauf angesprochen hat war sie sehr aufgebracht und möchte nun vielleicht sogar den Arzt wechseln weil sie meint, wenn sie möchte, dass wir über ihre gesundheitlichen Probleme Bescheid wissen, würde sie es uns schon selbst sagen, womit sie ja auch Recht hat irgendwie. Hat der Arzt nicht gegen die Schweigepflicht verstoßen oder bin ich da falsch informiert?

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