Appetitlosigkeit bei Morbus Crohn?

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Hallo Helga, erfahrungsgemäß spielt bei einer Erkrankung an Morbus Crohn auch die psychische Komponenente eine große Rolle. Möglicherweise verdrängt sein Unterbewusstsein den Appetit, weil er Angst hat, dass durch die Nahrungsaufnahme Beschwerden im Darm verbunden mit Schmerzen und Unwohlsein oder ein neuer Schub auftreten könnten. Sprich mal mit ihm darüber, ggf. kann er sich Hilfe bei einem Gesprächstherapeuten holen. Sein Hausarzt müsste ihm dann eine Überweisung geben. Gute Besserung für ihn!

Appetitlosigkeit ist eine Folge der Erkrankung, vor allem, wenn er sich gerade in einem Schub befindet. Lies mal dieses Interview mit einem Spezialisten. Darin erklärt er, dass es wohl eine ganze Reihe von Mangelerscheinungen bei MC-Patienten gibt - und die rühren u.a. eben wohl daher, dass sie zu wenig essen: http://www.rheinruhrmed.de/interview/morbuscrohncolitisulcerosaholtmeier_khporz.php

Bedingt durch die Erkrankung, aber auch als Folge einer Medikamenten-Behandlung kann es zu Appetitlosigkeit kommen. Ich gebe dir mal einige Tipps, damit sich dein Bekannter trotzdem noch mit ausreichender Energie und lebenswichtigen Nährstoffen versorgen kann. Den Rest sollte er mit seinem Arzt besprechen! Er soll mal versuchen, sich nur kleine Portionen anzurichten, von denen er dentk, das er diese auch essen kann. SO kann er viele kleine Mahlzeiten über den ganzen Tag verteilen (alle 2-3 STunden). Während des Essens sollte er sich ablenken. ER sollte z.B. in einer geselligen Runde essen, Zeitung lesen oder Fernsehen gucken. SO schenkt man der Mahlzeit weniger beachtung und ist mehr.. Er sollte auch für eine gute Durchlüftung der Räume sorgen, um zu starke Duftentwicklung zu vermeiden. Ein Aperitif vor der Mahlzeit kann appetitanregend wirken wie z.b. ein Gemüse- oder Obstsaft mit etwas Zitrone.

Fentanyl-Benzo-Tramal -Entzug Aber wie die letzten mg absetzen ???

Wer weiß Rat ? Ich bin Morbus-Crohn-Patient und hatte im Januar meine 3. große Bauch-OP als ich von der Intensivstation wieder auf dem Zimmer war hab ich die wachsenden Schmerzen nicht mehr ausgehalten und nur noch geschrien die Ärzte haben mich mit allem zugeballert was da war aber nichts half bis sie mit Fentanylpflaster ankamen da konnte ich Nachts wenigstens mal paar Stunden wegnicken zudem bekam ich Benzos wegen der abartigen Panikattacken und Albträumen durch die Hammernarkose. Nun nach 5 Monaten will ich weg von dem Scheis, die Benzos habe ich kalt entzogen ich hatte 2 miese Tage und dann nach einer Woche nochmal eine derbe Depriphase von einer Woche. Danach hab ich versucht das Fentanyl zu reduzieren runter auf 25 ging noch aber auf 12 gab Probleme ich brauchte 4 Anläufe und musste das 12er alle zwei Tage wechseln wegen den Entzugserscheinungen. Dann lief einiges schief ich suchte Hilfe bei einem Psychodoc der verschieb mir Cipralex allerdings war es Wochende, meine Pflaster alle und meine Quellen alle im Urlaub, da kommt Freude auf. Die erste Nacht ohne alles hab ich fast durchgehend im stehen verbracht am zweiten Tag fand ich dann doch noch Tramadol im Haus, als erstes habe ich nur eine 50mg Braustablette genommen und oh Wunder nach 10min waren meine Beine ruhig, da erwachte der Ehrgeiz in mir und ich wollte es durchziehen, hab eine Woche lang jeden Tag nur 1 !!!! Tramadol geteilt 25mg Morgens und 25Abends doch nun bin ich am Ende. Trotz dieser lächerlichen Dosis bekomme ich Morgens bis Mittags schlimmste Depressionen mit Erbrechen nix Essen und allem drum und dran....wie bekomme ich die Depris weg damit ich diese eine Tablette noch los werde ??? Tramal und Antidepressiva passt nicht zusammen deswegen bin ich schon fast soweit einen Schritt zurück zu gehen und wieder Pflaster zu nehmen um dieses Cipralex hochzufahren was aber auch wieder mindestens 3 Wochen dauert. Kann doch nicht sein das die letzte Hürde nicht zu schaffen ist . Bei meiner letzten OP vor 6 Jahren bin ich mit 50er Fentanyl aus dem KH gekommen und sofort auf Null gefahren ohne Probleme.

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ständig Krank, lange Krank, Schwäche, Magen, Darm, Hals --> Bitte um Hilfe!

Hallo,

ich bin 1,95m groß, wiege 75kg und bin 28 Jahre alt. Sport mache ich für gewöhnlich (wenn ich nicht gerade krank bin) mind. 2x die Woche (Fußball/Biken) für 1,5h. Beruflich leite ich Entwicklungsprojekte.

Ich hatte schon früher öfters Probleme mit meinem Hals (Mandeln schon entfernt) und hin und wieder auch mal Probleme mit meinem Magendarm (vielleicht 1-2 x pro Jahr, also „gewöhnlich“). Doch seit ca. einem Jahr hat die Häufigkeit & Dauer enorm zugenommen. Ich war letzten Dezember 4 Wochen lang krank, dann 2 Wochen später gleich nochmal für 3 Wochen. Dann im März ca. 3 Wochen, im Juli 3 Wochen und nun auch schon wieder 3 Wochen.

Das ganze läuft nahezu immer identisch ab.

Woche 1: Ich bekomme leichte Halsschmerzen und beginne auf mich aufzupassen (Schaal,..).

Woche 2: Ich werde immer schwächer, fehle z.T. schon Halbtags bei der Arbeit

Woche 3-4: Ich bekomme stärkere Halsschmerzen, Magendarmbeschwerden und bin einfach total Matt und fertig. Alles ist furchtbar anstrengend und mein Kopf vernebelt und leicht fiebrig. Ich muss mich also Krankschreiben lassen. Der Magen knurrt, auch wenn ich frisch gegessen habe. Dazu kommt ein ziehender Schmerz von mir aus betrachtet unten links auf Höhe des Hosenbundes.

Woche 5: Es geht langsam besser, ich geh wieder halbtags arbeiten, um mich zu schonen

Woche 6-7: Mit viel Glück traue ich mich wieder Sport zu machen und werde wieder 100%ig Fit

Das war’s dann für 2-4 Monate und dann geht es wieder von vorne los :-(

Mein Hausarzt drückt lediglich ein wenig in der Magendarm Gegend herum, lässt es „quietschen“ und sagt jedes Mal, es wäre ein Virus Infekt und dass man da nichts tun kann außer Teetrinken, Schonkost und ausruhen. Na toll! Bisher habe ich das jedes Mal über mich ergehen lassen in der Hoffnung, dass es Einzelfälle sind. Aber nun glaube ich nicht mehr daran. Ich muss irgendetwas Systematisches haben und das gilt es nun herauszufinden! So kann es ja nicht ewig weitergehen!

Hat jemand eine Idee? Was soll ich tun? Zu welcher Art von Arzt kann ich diesbezüglich gehen?

Mfg sf99

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Darmkrebs mit 19 Jahren?

Guten Abend,

ich bin vor wenigen Wochen 19 Jahre jung geworden. Ich studiere seit letztem Jahr und ich habe endlich das Mädchen meiner Träume gefunden!

Seit ca. 3 Monaten habe ich oft Magenkrämpfe. Es sind stechende Schmerzen die in Abständen auftreten (je nachdem, alle 2, 5 oder auch 15 Minuten). Daraus resultiert oft Durchfall. Das war immer einmal die Woche der Fall.

Doch seit zwei Wochen ist es fast täglich. Allerdings keinen Druchfall! Zu meinen aktuellsten Beschwerden gehören:

  • Unwohlsein im Bauchbereich
  • gelegentlich, leichte Bauchschmerzen
  • Stuhlgang braucht etwas länger, manchmal mehrmals täglich

Der Stuhlgang ist normal. Ich denke die Farbe ist nicht auffällig, hellbraun. Auch Blut oder Schleim konnte ich nie entdecken. Allerdings ist der Kot manchmal etwas "schmaler", sprich kleinere Portionen. Aber das wechselt. Bei einer Magenspiegelung wurde lediglich eine leichte Reizung der Magenschleimhaut festgestellt. Stuhlprobe, Blutprobe und weitere Tests werden folgen. Mein Hausarzt hat eher Morbus-Crohn im Verdacht, allerdings wurde mir ausdrücklich gesagt, dass das nur eine Vorsichtsmaßnahme sei, damit ich auch ja gut durch gecheckt werde.

Die Beschwerden treten eigentlich nur im Zeitraum von Morgens bis Mittags (selten Nachmittags) auf. Manchmal kündigt sich der Stuhlgang mit einem leichten Stechen an, was aber nach dem Gang auf die Toilette sofort wieder verschwunden ist.

Ich bin nach langem wieder sehr glücklich, bis auf diese Sache in meinem Leben. Ich liebe meine Freundin über alles, sie bedeutet mir unendlich viel. Ich habe fürchterliche Angst dass eine solche Hiobsbotschaft mein Leben zerschmettert. Ich weiß eben auch nicht inwiefern die Psychosomatik eine Rolle spielt, da ich oft diese Probleme miteinkalkuliere und somit seit einigen Wochen Probleme mit dem Ausgehen hab.

Ich verzichte auch oft auf Schokolade, Koffein, Alkohol und Käse. Ebenso auf Früchte und Säfte. Ich bezweifel dass es eine Unverträglichkeit ist.

Ich erwarte hier keine Diagnose, deswegen gehe ich ja zum Arzt. Aber ich bin was so etwas angeht ein sehr empfindlicher Mensch und hoffe hier einfach auf ein wenig Aufheiterung. Vielleicht kann mir ja jemand sagen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, ob ich Darmkrebs haben könnte. Ich habe fürchterliche Angst davor!

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und hoffentlich konstruktive Antworten!

Liebe Grüße

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Körperlich und psychisch am Ende?

Moin, das wird jetzt leider ein etwas längerer Text.

Ich(22, m) habe vor einigen Jahren meine Mutter verloren und musste meinen Vater die ganze Zeit über emotional tragen. In dieser Zeit bin ich in einen Schockzustand gefallen und habe dadurch die ganze Situation nicht verarbeitet. - Was bis zum Anfang meiner Symptome kein Problem darstellte.

Ich habe die Schule beendet und dann eine Weile als Behindertentransporteur gearbeitet. Das ganze war sehr anstrengend (Lange Arbeitszeiten und sehr unterschiedliche Arbeitszeiten, ab 05:00 bis 22:00 war alles dabei) und ich habe sehr viel Mist gesehen. Schlussendlich ist dann ohne meine Schuld einer der Behinderten sehr grausam auf meinen Füßen verstorben - ich hätte nichts mehr machen können.

Das ganze hat mich sehr geschockt. Ich bin dann zwei Tage später krank geworden. Bzw. mich plagte ein so übler Schwindel, dass ich nichtmehr aufstehen konnte.

Seitdem bin ich krank geschrieben (seit einem Jahr).

Ich habe seitdem merklich körperlich abgebaut. Ich wiege derzeit nur 54Kilo auf 180cm Körpergröße. Starkes Untergewicht also. Seitdem ich vor drei Wochen krank war(inkl. Antibiotikum + kaum was essen + 1Kilo Gewichtsverlust) geht aber nichts mehr. Ich fühle mich nurnoch schlapp und extrem kraftlos. Ich habe vor dieser Krankheit noch regelmäßig Kampfsport trainiert - dies ist mir derzeit nichtmehr möglich.

Selbst kleine Strecken Radfahren sind sehr anstrengend und ich habe Nachts dann meist starke Schmerzen in den Muskelgruppen die ich beansprucht habe. Zusätzlich Kreislaufprobleme(obwohl ich die auch schon vorher hatte)

Jetzt ist meine Überlegung: Kann es sein, dass ich nun den Boden erreicht habe? Das mein Körper durch das starke Untergewicht einfach so geschwächt ist, dass er "aufgibt"?

Und falls ja, was habe ich für Möglichkeiten? Ich esse zwar wenig, aber immerhin zwinge ich mich trotz absoluter Appetitlosigkeit etwas zu essen. Ich schätze mal ich nehme so ca. 1.400 - 1.600 Kcal pro Tag zu mir. Wobei das im Moment auch wieder weniger ist, da das Antibiotikum meinen Verdauungstrakt gekillt hat...

Gibt es Möglichkeiten Nahrung mit sehr vielen Kcal zu bekommen? In der Apotheke gibt es ja soetwas, das kostet aber pro Tag 20€ - und das kann ich mir nicht leisten.

Ich habe am Mittwoch nochmal einen Termin beim Arzt - leider sehen mich diese Ärzte immer nur schief an mit dem Schriftzug auf der Stirn:"Aha, der hat psychische Probleme, den muss ich nicht untersuchen, der simuliert nur."

Nun ist es aber so, dass ich mich psychisch relativ gut fühle, nur eben körperlich total Scheiße.

Habt ihr Lösungansätze? An wen kann ich mich mal wenden? Krankenkasse ansprechen? Oder vielleicht beim Arzt ansich mal ordentlich auf den Tisch hauen und sagen, dass gefälligst was unternommen werden muss? Ich mein, so kann das ja nicht weiter gehen, ich sehe schon aus wie ein Magersüchtiger.

  • Dazu muss man sagen, dass ich vor einigen Jahren noch deutscher Meister in meiner Kampfkunst war, mit entsprechendem Körperbau.
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