Antidepressiva. Ja oder Nein? (Gladem)

4 Antworten

Hallo Jainkoaren!

Das ist schon eine ganze Menge an Problemen die ihr da zu bewältigen habt. Es ist wirklich schwer jetzt zu sagen dies od. jenes wird helfen. Ich denke das es einmal ganz wichtig wäre jemanden zu finden dem ihr wirklich vertraut und bei dem ihr euch gut aufgehoben fühlt. Der Arzt hat Antidepressiva verschrieben und der/die Apotheker/in hat euch wieder verunsichert. (Was ihm/ihr aber eigentlich gar nicht zusteht, die Apotheke hat bei vorliegendem Rezept nur über die Einnahmedauer/dosis aufzuklären). Wenn ihr euch bei beiden Ärzten nicht gut aufgehoben bzw. verstanden fühlt warum nicht noch eine dritte Meinung einholen? Ich würde aber jetzt nicht sagen sie soll keine Antidepressiva nehmen, klar hat sie panische Angst vor den Nebenwirkungen die können, müssen aber nicht bei jedem auftreten, im Beipackzettel müssen aber alle angeführt werden. Ich kann euch echt nur raten noch eine Meinung einzuholen u. wenn sie Medikamente bekommt sollte sie dabei vom Arzt durch regelmäßige Kontrollen überwacht werden um bei evtl. auftretenden schweren Nebenwirkungen schnelle Hilfe zu bekommen. Es ist gut das du für sie dabei bist und ihr beistehst aber vergiß dich selber dabei nicht und pass gut auf dich auf. Alles Gute für euch!!

Hallo Jainkoaren, es ist sehr schwierig euch etwas zu raten. Beide Ärzte haben sicher ihre Gründe. Man kann es auch nicht verallgemeinern mit der Einnahme von Anti- Depressiva. Dem Einen hilft ein bestimmtes Mittel, dem Anderen gar nicht. Eigentlich muss jeder seine eigene Erfahrung machen. Wenn deine Freundin allerdings suizid gefährdet ist würde ich eher dazu raten in eine Akut- Klinik zu gehen. Dort könnte sie auch auf Medikamente eingestellt werden und mit den Ärzten vor Ort über ihre Bedenken bzgl. der Medikamente bzw. über evtl. auftretende Nebenwirkungen reden. Im Anschluss daran wäre eine ambulante Therapie längerfristig sicher angebracht. Meine Erfahrung ist dass man belastbarer und stabiler wird und im Verlauf keine Medikamente mehr braucht. Bis es soweit ist dauert es aber und ich möchte damit nicht sagen dass eine Einnahme während der Akut- Phase nicht notwendig ist sondern eher sinnvoll. Alles Gute für euch!

Hallo. Das ist eine sehr schwierige Frage. Ich hatte ja auch schon viele Depressionen. Habe mich aber lange gegen eine richtige Terapie gestreut. Habe wenn es wirklich Akut war ( meist wegen Schiksalsschläge ) was beim Hausarzt bekommen, der Fehler war dann das ich sobald es wieder besser war wieder von selbst aufgehört habe. Habe dann von 3 Jahre bei einer Psychologin 1Jahr lang Tabletten geschluckt. Mein Fazit daraus: für eine Akutephase ist es ok, zur Beruhigung. In den restlichen 11 Monaten hatte ich mit den Nebenwirkungen zu kämpfen, Hitzewallungen, Schlaflosigkeit, starke Müdikeit, Migräne , 15Kg mehr auf der Waage, suizidgedanken und Manischen- Phasen so das mir die Nebenwirkungen belastender waren als der Nutzen. Habe natürlich sehr viele verschiedene ausprobiert aber Wirklich geholfen hat keine, es ist ja auch keine Wunderpille. Die Ärztin meinte ich habe zulange nichts gemacht, darum spreche ich nicht auf die Medis an.allso nicht zu lange warten. Wobei ich sagen muss das ich die letzten 2Jahre doch sehr stabiel war. Ich denke man muss immer Abwegen wie der Nutzen ist, mit Angst Zustände habe ich keine Erfahrung, es gibt ja soviele Verschiedene Formen jeder ist anderst. Am wichtigsten ist aber sicherlich eine Gesprechsterapie die hat keine Nebenwirkungen, gar nichts zu machen ist falsch. Alles hat ja seine Ursache dran muss man Arbeiten. Alles gute

Muss es sich um eine psychische Störung handeln, wenn man Suizidgedanken hat?

ich hoffe, dass ich die Frage einigermaßen gut formuliert habe.

Zu meiner Sachlage:

Ich bin mitte 20 und habe ständig Suizidgedanken. Vor dem Tod habe ich eigentlich garkeine Angst. Es gehen mir sehr oft Gedanken durch denk Kopf, wie zb. welche Methoden wohl am schnellsten zum Tod führen und am schmerzlosesten sind. Habe mir schon öfter eine Rasierklinge in die Hand genommen und bin an meine Arme gegangen. Obwohl ich keine Angst vor dem Tod habe, hatte ich aber Angst vor den Schmerzen,die ich mir vorher antuhen könnte durch das aufschlitzen. Konnte also nie tief genug ritzen, sondern nur bischen anritzen. Habe auch paar mal 3-4 Schlaftabletten genommen,es ist aber nichts geschehen.

Ich hätte ya auch mehrere nehmen können und hätte es sicher hinter mich gebracht. Ich frage mich ständig, ob ich eigentlich vielleicht nur Aufmerksamkeit suche? Aber die habe ich eigentlich schon. Allein durch meinen Bildungsgang stehe ich an erster Stelle in der ganzen Sippe. Es wird immer viel positives über mich erzählt. Wo ich eigentlich auch garnciht drauf stehe. Sowas befriedigt mein inneres irgendwie nicht. Im Gegenteil es nervt. Ich muss immer irgendwie perfekt sein und muss für die Familie da sein. Muss da sein, wenn einer scheiße baut und es ausbaden. Ich will mal unperfekt, fehlerhaft,frei,sorgenlos... sein. Am liebsten wegziehen so, dass mich keiner mehr findet. Ich persönlcih denke, dass der einzige Grund, der mich vom Suizid abhält eigentlicht mein religiöser Hintergrund ist. Bin sehr gläubig und habe eigentlich vielmehr Angst vor dem, was nach dem Tod passiert. Wenn ich mich umbringen sollte, käme ich direkt in die Hölle. Wenn ich daran denke, dass dies passieren könnte werde ich quasie wachgerüttelt.

Ich habe euch eigentlich alles aufgeschrieben, was mir gerade durch denk Kopf gegangen ist. Habe es euch so erzählt, wie es mir auch durch den Kopf gegangen ist, damit meine Gedanken besser rüber kommen, d.h., dass ich absichtlich nicht systematisch vorgegangen bin.

Sind das alles Symptome einer psychischen abnormalie oder etwas normales, was jedem öfter durch den Kopf geht? Oder suche ich nur Aufmerksamkeit? Eventuell sogar hier???

Ich bin echt durcheinander. Ich hoffe ihr versteht mich?

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