Antibiotikas bei Pfeiffersches Drüsenfieber?

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Nur in ganz seltenen Fällen ist eine medikamentöse Therapie notwendig. Die Behandlung beschränkt sich in erster Linie auf die Linderung der Beschwerden, die durch Fieber, Heiserkeit und Abgeschlagenheit hervorgerufen werden. Nur bei ernsten Komplikationen kommen entzündungs- oder virenhemmende Medikamente zum Einsatz. Auf Sport sollte in den ersten Wochen verzichtet werden, um die Gefahr eines Milzrisses zu umgehen. Müssen Antibiotika aufgrund von Begleiterkrankungen eingesetzt werden, sollte auf Ampicillin verzichtet werden. Dieses ruft beim Pfeifferschen Drüsenfieber fast immer einen Hautausschlag hervor.

Ursache

Der Erreger des Pfeifferschen Drüsenfiebers ist das Epstein-Barr-Virus, das zur Gruppe der Herpesviren zählt. Da es durch Speichel übertragen wird, geht man davon aus, dass sich das Virus in Zellen des Mundbereichs oder der Speicheldrüsen einnistet. Ist eine unbemerkte Ansteckung nicht schon in den Kinderjahren erfolgt, kann im jungen Erwachsenenalter durch Küssen eine erstmalige Infektion erfolgen.

Vorbeugung

Eine gezielte Vorbeugung gegen das Pfeiffersche Drüsenfieber ist nicht möglich. Aufgrund der sehr häufig unbemerkt durchgemachten Erkrankung kann man davon ausgehen, dass bis zu 90% der Erwachsenen schon immun gegen das Virus sind.

Quelle: http://www.medizin-netz.de/krankheiten/pfeiffersches-druesenfieber-mononucleosis-infectiosa/

Danke für den Stern :-))

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