Antibiotikas bei Pfeiffersches Drüsenfieber?

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Nur in ganz seltenen Fällen ist eine medikamentöse Therapie notwendig. Die Behandlung beschränkt sich in erster Linie auf die Linderung der Beschwerden, die durch Fieber, Heiserkeit und Abgeschlagenheit hervorgerufen werden. Nur bei ernsten Komplikationen kommen entzündungs- oder virenhemmende Medikamente zum Einsatz. Auf Sport sollte in den ersten Wochen verzichtet werden, um die Gefahr eines Milzrisses zu umgehen. Müssen Antibiotika aufgrund von Begleiterkrankungen eingesetzt werden, sollte auf Ampicillin verzichtet werden. Dieses ruft beim Pfeifferschen Drüsenfieber fast immer einen Hautausschlag hervor.

Ursache

Der Erreger des Pfeifferschen Drüsenfiebers ist das Epstein-Barr-Virus, das zur Gruppe der Herpesviren zählt. Da es durch Speichel übertragen wird, geht man davon aus, dass sich das Virus in Zellen des Mundbereichs oder der Speicheldrüsen einnistet. Ist eine unbemerkte Ansteckung nicht schon in den Kinderjahren erfolgt, kann im jungen Erwachsenenalter durch Küssen eine erstmalige Infektion erfolgen.

Vorbeugung

Eine gezielte Vorbeugung gegen das Pfeiffersche Drüsenfieber ist nicht möglich. Aufgrund der sehr häufig unbemerkt durchgemachten Erkrankung kann man davon ausgehen, dass bis zu 90% der Erwachsenen schon immun gegen das Virus sind.

Quelle: http://www.medizin-netz.de/krankheiten/pfeiffersches-druesenfieber-mononucleosis-infectiosa/

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Das Pfeiffersche Drüsenfieber wird normalerweise immer ohne Antibiotika geheilt. Es handelt sich nicht um Bakterien, es sind Viren. Für die braucht man keine Antibiotika. Es kann allerdings ein paar Tage dauern, bis das Fieber ausgeheilt ist, aber mit ein wenig Ruhe und Schonung ist das bald überstanden.

Ganz im Gegenteil! Wenn bei dir nicht zustätzlich Bakterien entdeckt werden, sollte man dir auf keinen Fall Antibiotika verschreiben. Man hat das bei mir gemacht, weil der Bluttest falsch negativ war auf EBV und was hatte ich davon? Masernartigen Ausschlag, der gejuckt hat wie die Pest und immernoch zu sehen ist! (Das Fieber hatte ich im August) Also, bitte kein Antibiotikum.

Blinddarm !!!!!!!!!!!

Hallo, ich bin 13 Jahre und ein Mädchen. Ich habe seit einem Monat immer wieder einen Druckschmerz im rechten Unterbauch. Ich habe die Schmerzen seit ich mit dem Noro-Virus flachlag...Ich war natürlich beim Arzt , am Anfang machte er einen Ultraschall wo man gesehen hatte , dass ein Lümpfknoten angeschwollen war. Der Arzt meinte , dass es sich um eine Blinddarmreizung handelt. Er sagte , dass die Noro-Viren sich im Blinddarm festgesetzt hätten. Er verschrieb mir aber nur Tropfen zur Magen-Darm Beruhigung und sagte ich soll eine Kirschkernkissen darauf legen. Das ist so 3 Wochen her. Die Schmerzen waren weg , kamen aber dann wieder. Gestern , bin ich dann mit meiner Mutter wieder zum Arzt gefahren , dieses mal hat er Blut abgenommen und einen Urin-Test gemacht. mein Blut wies keinerlei Entzündungswerte auf(war wichtig um eine Blinddarm-Entzündung auszuschließen). Mein Blut war ok . Mein Urin aber überhaupt nicht. es waren Viren und Bakterien im Urin. Jetzt hat er mir Antibotika verschrieben und ich habe 3 Tabletten bis jetzt davon genommen und muss noch 7... für 5 Tage. Ich habe jetzt auf sämtlichen Internetseiten gelesen , dass bei einer Blinddarmreizung immer mit Antibotika behandelt wird... Warum hat er mir das erst so spät verschrieben??? Ich musste deshalb 3 Wochen damit rumlaufen. Geht die Reizung vom Antibotika 100 prozentig weg oder kann es sein ,dass der Blinddarm nicht darauf reagiert? Und was wird dann gemacht ? Ein anderes Antibotikum verschrieben? Weil sie nehmen den Blinddarm nur raus wenn er entzündet ist. Wisst ihr was man noch gutes machen , damit die Reizung zurück geht? Außer zur wärmen? Danke für Antworten...

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