Anhaltende körperliche Beschwerden nach Panikattacken?

2 Antworten

Das Unterdrücken oder Leugnen der Panikattacken hilft dir leider nicht. Sie werden dadurch lediglich ins Unterbewusstsein verschoben und führen dort ihr zerstörerisches Werk fort. Du solltest dich nicht vor deinen Ängsten verstecken. Auch nicht ignorieren. Nimm sie an. Fühl sie und heile sie. Dann werden auch die anderen Symptome Stück für Stück verschwinden. Keine leichte Aufgabe, zugegeben, vielleicht wäre es für dich doch hilfreich, einen Therapeuten ausfindig zu machen, der dir hilft. Auch die körperlichen Beschwerden werden zusehens weniger belastend für dich werden.

Hallo,

das ist keines falls normal, denn du hast deine Panikattacken nicht im Griff, sondern du lässt diese gewähren bis sie zu Ende sind. Eine Panikattacke dauert längstens 20 min ,dann ist sie vorbei ,das ist richtig aber damit ist dein Problem (Auslöser der Panikattacken)nicht gelöst. Jetzt kommt so langsam die Situation ,wo auch noch andere Symptome hinzu kommen und die werden auch immer mehr ,wenn du dich nicht professionell behandeln lässt. Panikattacken-Angststörungen und auch Depressionen hängen sehr eng bei einander ,das eine schließt das andere oftmals nicht aus. Ich empfehle dir dich bei einem Neurologen/Psychiater vorzustellen ,wenn nötig medikamentös behandeln und auch eine Verhaltenstherapie bei einem Psychotherapeuten anzustreben. Du könntest auch mal über eine Psychosomatische Reha beantragen dort kann man sehr viel über sich lernen.

LG Bobbys

Hallo Bobbys

Das Problem dabei ist, dass ich die Ursache nicht benennen kann. Ausgelöst wurden die Attacken wie gesagt von der Pille. Damals hab ich mich auch mal monatelang sehr krank gefühlt. Das heißt natürlich nicht, dass die Pille auch die Ursache war. Aber ich weiß eben nicht woran ich arbeiten müsste.

Ich hab schon mehrmals überlegt mich therapeutsch behandeln zu lassen und hab auch schon eine Liste mit Nummern aufgeschrieben. Aber erstens hab ich im Moment nicht die Zeit dazu eine Therapie zu machen, weil ich auf Vollzeit studiere. Und zweitens ist es doch bei einer verhaltenstherapeutischen Behandlung auf den reinen Umgang mit Panikattacken beschränkt oder nicht?

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@Shevra

Da du nicht jeden Tag bei einem Therapeuten bist und diese Sitzung auch nur 1 h beträgt ,wenn sie stattfindet bist du durch aus in der Lage diesen Termin wahr zu nehmen.Desweiterem warum lässt du dich nicht auch medikamentös behandeln? man muss es nicht ertragen, man kann sehr wohl gut eingestellt erst mal funktionieren und dann auch die Medikamente später wieder ausschleichen. In der Verhaltenstherapie wird erst mal heraus gearbeitet ,warum du an solchen Symptomen leidest .Ich habe die Erfahrung gemacht ,wenn man medikamentös eingestellt ist und dann eine Psychosomatische Reha gemacht hat ,auch da wird dir mitgeteilt was dein Problem ist ,weil du dort mit Therapeuten arbeitest und du dann mit dem erlernten Strategien und Techniken gerüstet zur Verhaltenstherapie gehst ,verstehst du auch alles besser und kannst dich auch mehr öffnen dem Therapeuten gegen über.Natürlich muss auch die Chemie stimmen zwischen Therapeuten und dir. Du solltest auf jeden Fall etwas für dich tun ,da es nicht besser wird das kannst du glauben.

LG Bobbys

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@bobbys

Ich habe, wenn ich ehrlich bin Angst davor Medikamente dagegen zu nehmen, weil ich nicht will, dass ich abhängig werde. Ich habe einen Familienangehörigen der Alkoholabhängig ist, deswegen will ich auf keinen Fall ein solches Abhängigkeitsverhältnis entwickeln, weder zu Alkohol noch zu Medikamenten. Außerdem weiß ich nicht inwieweit ich dann noch einsatzfähig sein werde. Ich bin jetzt im fünften Semester, das heißt ich hab nur noch eine Klausurphase und habe dann die Praxisphase. Ich kann es mir also nicht leisten jetzt auszufallen, wenn nicht die letzten 2 1/2 Jahr umsonst gewesen sein sollen. Wie lange dauert es denn normalerweise bis man wieder halbwegs "normal" ist? Ich habe gehört dass man gerade am Anfang extrem leidet, wenn man zu einer Therapie geht, weil dann erstmal alles was einen belastet an die Oberfläche kommt.

Danke überings für deinen Rat, ich bin dir sehr dankbar, auch wenn es sich vielleicht anders anhört.

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@Shevra

Gerade weil du es dir im Moment nicht leisten kannst auszufallen, solltest du Medikamente nehmen. Die heutigen Antidepressiva sind sehr gut und machen nicht abhängig ,deshalb habe ich auch geschrieben ......wieder ausschleichen. Um eine Therapie gut durch zu führen ,finde ich es auch wichtig ,das man überhaupt dazu in der Lage ist und deshalb solltest du dich erst mal mit Medikamente stabilisieren.

........wenn man zu einer Therapie geht, weil dann erstmal alles was einen belastet an die Oberfläche kommt............

Es kann aber auch befreiend sein:)

LG Bobbys

Wenn ich helfen kann immer wieder gerne :)

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Ständig müde um die Augen - egal wie viel Schlaf!!! HILFE.

Moin zusammen,

ganz kurz mal zusammengefasst: Ich war zwei Monate in einer Nervenklinik aufgrund starker Erschöpfung/Müdigkeit (Burnout). Meine Grundstimmung war aber stets gut, sprich ich war NICHT depressiv im Sinne von sozialer Rückzug, keine Freude mehr am Leben etc, sondern eben einfach erschöpft!!! Das ist jetzt mittlerweile 5 Monate her. Ich wurde bis vor kurzem mit Antidepressiva behandelt, die vor zwei Wochen abgesetzt wurden. Seitdem geht es wieder bergab.

Gibt es da einen Zusammenhang?

Komisch ist einfach nur - und deshalb suche ich hier Rat -, dass ich mich wirklich überhaupt nicht schlecht fühle (down bin), sondern einfach nur so unfassbar müde (um die Augen) bin - egal wie viel ich schlafe, den ganzen Tag. Ich habe schon alles ausprobiert (mit Schlafstatistik). Irgendwas stimmt nicht mit mir, das spüre ich. Nur was!?

Hat das nicht vielleicht andere Ursachen? Physische? Eine Blutuntersuchung ergab nichts. Wenn man als ehemaliger Burnout-Patient mit diesen Problemen zum Arzt geht, heißt es immer einfach nur "Sie müssen geduldig sein" oder "Sie sind noch nicht so weit". -->Es wird also IMMER auf die Krankheit geschoben. Ich fühle mich einfach nicht verstanden und ernst genommen.

Was sagt ihr dazu?

Lieben Gruß

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