Angsterkrankung oder Zwangserkrankung ?

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1 Antwort

Vielen Zwangshandlungen liegen Ängste zugrunde :

In vielen Fällen wollen die Betroffenen durch ihre Rituale sich und/ oder nahe stehende Personen vor einer drohenden Gefahr schützen. Der Widerstand gegen die Zwangshandlungen bleibt oft erfolglos und führt lediglich zu schweren Schuld- und Schamgefühlen bei den Betroffenen. Sobald sie sich den Zwangshandlungen widersetzen, erleben sie verstärkt Angst und Spannungen. Diese erscheinen den Zwangskranken so unerträglich, dass sie wieder zu ihren Ritualen greifen. Daraus entsteht schnell ein Teufelskreis aus Unruhe - Angst - und dem Ausführen der Zwänge bis zur Erschöpfung. Die Zwangshandlungen bewirken vorübergehend eine gewisse Erleichterung und befreien die Zwangserkrankten für eine kurze Zeit von Ängsten, depressiven Verstimmungen, Unruhe und Zweifeln. Weitere Informationen unter http://www.zwaenge.de/diagnose/frameset_diagnose.htm

Alleine kommt man aus dem Teufelskreis nicht heraus. Deshalb sprich bitte mit einem Arzt darüber, damit der die nötige Therapie veranlaßt. Spätestens wenn man selbst darunter leidet, so wie in diesem Fall, sollte man sich in Behandlung begeben. Nur Mut!

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