Angst zu sterben? Bitte Helft mir

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4 Antworten

Mach dir nicht soviel Gedanken, was es sein könnte, denn dadurch gerätst du immer tiefer in dieses Gefühl hinein, sondern wie du da wieder herauskommen kannst. Also mach es dir gemütlich, stelle dir Musik an, die du magst und versuche dich zu entspannen. Lege deine Hände auf deinen Bauch und atme tief in den Bauch hinein und spüre wie er sich mit Luft füllt, warte einige Sekunden und lass ganz langsam den Atem durch deine leichtgeöffneten Lippen wieder aus. Wiederhole das mehrmals und denke dabei, es geht mir gut, es geht mir richtig gut und lächle dabei und schicke das Lächeln in dein Inneres. Du kannst dir auch beim Atmen vorstellen, in deinem Bauch geht eine Sonne auf, wärmt dich und schickt ihre Strahlen in jede Zelle und putzt sie biltzeblank! Dann regnet es zwar draußen, aber in deinem Gemüt scheint die Sonne! Alles Gute!

Hallöchen!

Irgendwann kommt mal ein Zeitpunkt, in dem man sich Gedanken über Leben und Tod macht. Das passiert meistens in der Pubertät. Auch Menschen, die eine unheilbare Krankheit haben z.B. denken drüber nach, genauso wie alte Leute, denen es gesundheitlich nicht gut geht. 

Der Tod gehört zum Leben dazu, auch wenn er größtenteils ein TabuThema ist. 

Ein unbewusster Gedanke kann Angst auslösen. Menschen mit Angst - und/oder Panikattacken steuern ihre Gedanken, die eine Attacke auslösen, nicht bewusst. Es ist plötzlich da. 

Ich denke, dass du dir doch unbewusst mehr Gedanken über dieses Kribbeln gemacht hast, als dir bewusst ist und das der Rest (wie du zu deinem Vater fahren wolltest), aus Angst entstanden ist. 

Unruhe, Nervosität sind auch Anzeichen für Angst. 

Ich möchte dir raten, etwas zu tun, was dir Spass macht, was du gern tust - sofern es das Wetter erlaubt. Ich bin mir sicher, dass es dir dann besser gehen wird und du wirst um Nachhinein merken, dass du keinen einzigen negativen Gedanken hattest.

So ein Wetter kann auch bei vielen Menschen eine Depression auslösen: Draußen alles Grau in Grau, düster, nebelig.....Das kann natürlich auf die Stimmung schlagen, wenn man sich dabei nicht wohl fühlt. 

Solange der Körper, die Psyche unter Stress steht, ist keine Zeit für anderes. Es äußert sich erst, wenn beides wieder zur Ruhe kommt. 

Hallo,

in der Pubertät und Deinem Alter sind solche Gedanken tatsächlich relativ normal. Wir machen uns alle im Laufe unseres Lebens existentielle Gedanken, und Du stehst auf der Schwelle zum Erwachsenwerden, das ist eine besondere Phase im Leben. Ich glaube nicht, dass Du eine Vorahnung hast und sterben musst. Die Gefühle und Körperempfindungen, die Du hattest, hören sich eher nach leichten Irritationen an, die wir alle mal haben.

Das wesentliche ist jetzt, dass Du Dich da nicht reinsteigerst. Der Gedanke, dass Du sterben müsstest, steigert Deine Angst, dadurch hast Du körperliche Angstsymptome (wie Herzrasen, Schwitzen, Atemnot, Zittern, Kribbeln, Schwindelgefühle, merkwürdige Körpergefühle) , die sich wiederum nach einer ernsthaften Krankheit anfühlen können, aber eigentlich nur bedeuten, dass Du eben Angst hast. Das haben wir alle mal. Wenn Du einfach darüber hinweg gehst, dem nicht zu viel Aufmerksamkeit widmest und Dich nicht in katastrophisierende Gedanken hineinsteigerst, geht das auch wieder weg, und Du kannst Dein Leben normal weiterleben. Wenn Du aber darin hängen bleibst und womöglich dann noch Deinen Körper und Deine Gedanken ängstlich beobachtest, schenkst Du dem zu viel Aufmerksamkeit und wirst jede kleinste Irritation wahrnehmen, die Dir wiederum Angst macht. Damit ist der Teufelskreislauf geschlossen.

Versuch mal, davon wegzukommen und Dich abzulenken und zu beruhigen, das zu tun, was Dir gut tut, Dich auf die Verwirklichung Deiner Lebensziele und positive Gedanken zu konzentrieren. Voraussichtlich hast Du noch sehr viel vor Dir, und in Deinem Alter ist es positiv, viele Wünsche, Ziele und Träume zu haben! Mach was draus! Und häng Dich nicht an solchen Nebensächlichkeiten wie dem Wetter fest, das ändert sich auch wieder.

Wenn Du das alleine nicht hinkriegst, suchst Du am besten psychotherapeutische Hilfe auf, ein Profi kann Dir helfen, aus diesem Teufelskreislauf herauszukommen.

Alles Gute!

> NACHDEM der Stress vorbei ist

Was du da beschreibst, klingt für mich eher nach "ausgebrannt durch Stress". Nein - du wirst noch nicht sterben. 

Oft entsteht dann auch ein Teufelskreis. Ist man im Stress, nimmt man sich nicht die Zeit, für ausgewogene Ernährung zu sorg. Dann  isst man halt irgend etwas, Hauptsache satt, vielleicht sogar noch im Laufschritt; nicht viel Federlesen gemacht und nicht viel darüber nachgedacht. 

Dann kommt auch die Entspannung zwischendurch zu kurz. Man ist ständig auf Umdrehungen, muss ja noch dies und das, und bloß nicht jenes vergessen; schon bleibt man länger auf, weil so ein Tag viel zu kurz ist. Man kommt nicht mehr richtig an die Luft, es bleibt keine Zeit für Ausgleichssport.. 

All das zusammen macht der Körper eine Zeit lang klaglos mit, aber irgendwann ist der am Ende seiner Leistungsfähigkeit angekommen. Mängel können nicht mehr länger kompensiert werden. Aber erst wenn der Stress überstanden ist, spürt man, dass dem Körper so allerlei fehlt. 

Wenn man dann zur Ruhe kommt, meldet der Körper seine Rechte an. Und geht es dem Köper nicht gut, knickt auch die Seele ein. So wird aus ein bisschen Regen dann gleich Depriwetter. 

Hau dir mal ein Steak in die Pfanne, mach einen knackigen Salat dazu. Vergiss den Unsinn, dass Schokolade glücklich macht, und verputz lieber eine Schale Erdbeeren. Und wenn es nicht gerade Katzen hagelt, geh mal Joggen. 

In diesem Sinne: Belohne doch deinen Körper jetzt erst einmal dafür, dass er das mit dem Stress so lange brav mitgemacht hat. Der braucht das jetzt. 

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