Angst vor neuer Panikattacke ( Selbstbewusstsein am Boden.. :(

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Hallo butterfly 7,

deine Panikattacken solltest du dir ganz bewusst machen.Wenn eine Attacke kommt,sage dir ....das spielt sich jetzt in meinem Kopf ab,aber ich weiss es kann mir nichts anhaben....und ich lasse mich da jetzt nicht drauf ein ,sondern ich werde jetzt Parken,denn das kann ich....dabei Tief einatmen und langsam ausatmen.......jetzt denkst du bestimmt,solch Quatsch,aber probier es mal aus und nimm die Sache ernst,denn so stärkst du dein Unterbewusstsein und fühlst dich viel sicherer und lenkst dein Gehirn weg von der Panikattacke.

Alles Gute wünscht dir bobbys:)

Vielen Dank für den Stern!

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Dein Fahrlehrer hat doch mit Sicherheit Erfahrungen was Prüfungsangst angeht. Sprich doch mal mit ihm, was er dir empfehlen könnte. Aber das was Schanny dir schrieb ist auch gut, mit jemandem üben, den du gut kennst. Auf jeden Fall bringt es nichts, die Prüfung schon in einer Woche zu wiederholen, du brauchst erst ein wenig mehr Sicherheit. Und die bekommst du nur durchs üben. Aber sprich mit deinem Fahrlehrer, der hat bestimmt auch noch ein paar Tips.

Hier ein allgemeiner Tipp für jede Situation, in der Angst oder Panik beginnt. Die meisten Menschen gehen dann zu einer Schnappatmung über, die alles nur schlimmer macht.

Achte nicht darauf, wie du einatmest, sondern konzentriere ich voll darauf, wirklich tief und vollständig auszuatmen. Wenn das von allein nur zittrig und verkrampft geht, nutze die "Lippenbremse".

Das ist dann etwa so, als wolltest du eine Kerze auspusten. Dabei atmet man gegen Widerstand, und so paradox es klingt, das hilft den Brustkorb und die angespannten Bronchien zu entspannen. Üb das doch schon einmal, denn es hilft bei jeder Gelegenheit.

Herzkrankheit ausgeschlossen?

Hallo ihr Lieben,

Ich war vor zwei Wochen in der Notaufnahme mit Herzrasen, Schwindel etc. Infolgedessen lag ich vier Tage im Krankenhaus und es wurden folgende Untersuchungen gemacht: 6x Ruhe EKG, 2x 24std EKG, Röntgen vom Thorax, ca 10 Blutabnahmen, noch ein belastungs EGK, Ultraschall von Bauchgegend und 2x Herzecho (Ultraschall Herz).

Laut den Ärzten alles ohne Befund bis auf intermittierende Sinustachykardien. Also manchmal zeitlich beschränkt hoher Puls.

Leider hat mich das Ganze nicht wirklich beruhigt, sodass ich eine regelrechte Herzphobie entwickelt habe. Merke jetzt oft meinen Herzschlag und gelegentlich sog. extrasystolen. Macht mir jedes mal Panik.

Hatte die letzten Tage so schweren Schwindel und Herzrasen dass ich wieder in die Klinik bin. Die haben mich jetzt in der stationären Psychiatrie untergebracht. Bekomme 3x am Tag etwas Tavor zur Beruhigung. Nunja der Schwindel ist weitesgehend weg (nicht ganz) und gerade hatte ich wieder eine leichte Panikattacke mit Ruhepuls von 100-110 und in 1,5 Stunden etwa 4-6 kurzen Stolperern. Jetzt ist der Ruhepuls wieder auf 86 zurück. Bin aber immer noch angespannt und meine leichte Herzstolperer zu verspüren zwischendurch.

Da der Schwindel aber auch ohne Panik leicht da ist. Macht mir das auch wieser Sorge genauso wie folgendes:

Was mich auch irritiert ist, dass mein Puls (ohne Attacke) im stehen schon gegen 100+ geht. War zwei Stunden spazieren vorhin mit etwa 5 kmh. Da war der puls ständig zwischen 110 und 125. Ist das nicht viel zu hoch? Sowohl im Stehen als auch im Gehen/Spazieren.

Wie sicher ist es bei den oben genannten Untersuchungen, dass das alles wirklich nur psychis und nicht organisch ist (vllt was übersehen?) ??

Tut mir Leid bin momentan sehr ängstlich und brauche Rat. Habe ständig Angst doch einen Infarkt oder ähnlich zu bekommen. Bin übrigens 31.

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Übelkeit und Durchfall aber ohne Erbrechen ..

Hii .. Also .. ich hatte letzte woche freitag mündliche prüfung und war am mittwoch schon total aufgeregt, hab nichts gegessen und so .. am Donnerstag wurde es dann noch schlimmer und ich hab Panikattacken gekriegt (ich leide seit 8 Jahren an Emetophobie, der Angst vorm Erbrechen), aber ich dachte das würde wegen der Aufregung kommen, hab auch wieder nicht viel gegessen, ein/zwei Brote und hatte Durchfall .. mündliche Prüfung am Freitag war dann viel leichter als ich dachte und dann hatte ich mega Hunger, wir waren bei McDonalds, ich dachte ja, das käme alles nur von der Anspannung .. Hatte aber immer mal wieder Krämpfe, das sich das alles zusammen zieht und abends dann Durchfall .. Hab dann auch noch schön eine Erkältung gekriegt und kratzen im Hals, was die Übelkeit noch schlimmer gemacht hat, weil ich dauernt Angst hatte, dass ich mich übergeben muss .. Samstag war es leider nicht besser, hab extra Diät gehalten, nur trocken Brötchen gegessen, hatte aber alle halbe Stunde Durchfall und ab und zu mal Krämpfe .. mir wurde dann klar, das das nicht mehr von meiner Psyche kommt, weil ich keinen Kloß im Hals hatte und ich erinner mich an meine letzte Magen Darm, da hatte ich auch keine Angst, also nicht die Angst die ich habe, wenn mir schlecht vom Kopf ist .. Das ging dann die ganze Nacht so durch, Sonntag morgen war die Übelkeit kaum auszuhalten .. ich hab auch bemerkt, das das vom Körper kommt, dachte mir: Gut, dann ist es eben Magen Darm . Hab mich abgelenkt, musste auch nicht kotzen, hatte aber viel Durchfall und mir war spei Übel .. Montag und Dienstag ging es dann wieder besser, bin dann auch Mittwoch wieder zur Schule gegangen .. Heut morgen fing das dann schon wieder an, hatte Durchfall und hab dann Angst gekriegt .. Ich dachte, das kommt erst wieder von der Psyche, bin dann unter Panik auch los, wurde aber wieder nach hause gebracht, weil es zu doll wurde .. Jetzt bin ich zuhause, hab wieder Durchfall und mir ist wieder so Übel, hab auch keine Angst .. Ich glaube schlimm finde ich auch gar nicht das erbrechen, weil es einem danach ja etwas leichter ergeht, sondern diese Ungewissheit und dieses Gefühl .. Will auch nicht umbedingt zum Arzt, ich mag Ärzte nicht und Spritzen und so .. Mich wundert es nur, das es heute schon wieder angefangen hat, obwohl es erst weg war .. Hatte auch kein Fieber und am Wochenende, obwohl es so doll war, die ganze Zeit Hunger .. Hatte jemand schon mal so was ? Kann mir jemand helfen oder Tipps geben ? Danke (:

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Derealisation / Panikattacken / Angststörung

Hallo Alle zusammen,

ich habe mich jetzt hier neu angemeldet und war bereits bei GuteFrage.de Nutzer. Habe oft Fragen über Panikattacken gestellt. Jetzt möchte ich euch über die Ängste was sagen. Ich leide seit 2011, nach einer einzigen schweren und sehr starken Panikattacke unter Angststörung. Ich wusste nicht was mit mir los war und ich dachte ich bin verrückt. Jetzt nach drei Jahren habe ich begriffen woran es lag und was mein Hauptproblem war. Hiermit erzähle ich euch meine Geschichte: Ich war als Teenager immer kalt und nicht emotional. War ein Egoist und nur auf meine Bedürfnisse fixiert. Bis ich mit 23 Jahren in Norddeutschland an Durchfall litt. Ich hatte immer die Einstellung das mir nie was passieren wird, war jeden Tag glücklich, hatte vielleicht nur einmal im Monat meine Tiefen. Doch damals hatte ich Durchfall wie noch nie, habe es Wochenlang mitgeschleppt, bis ich Blut und Fieber dazu bekam. Fuhr schnell zum Krankenhaus, Vermutung EHEC. Damals bekam ich zum erste mal Todesangst. Es wurden Tage Lang mehrere Tests gemacht, und ich hörte und laß in der Zeit im Nachrichten über viele Todesopfer in Norddeutschland wegen Ehec. Am vierten Tag glaube ich die Diagnose, Norovirus. Nichts schlimmes. Und schwupp war ich wieder glücklich. Unterwegs nach Hause mit dem Auto ca. 350km, war ich unbewusst am grübeln, wie schnell es gehen kann und warum wir leben. Die Gedanken hatte ich aber nur wenn ich alleine war. Und beruflich fuhr ich meistens lange Strecken, da war ich ständig grübeln und bekam ab und zu leichte Stimmungsschwankungen, doch diesmal bekam ich plötzlich Panikattacke. Ich dachte erstmal ein Herzinfarkt und rief meine Mutter sofort an und sagte Ihr dass ich Sie liebe. Weil ich dachte ich sterbe jetzt. Im Krankenhaus wurde nichts gefunden, Diagnose, Panikattacke. Zum ersten mal hörte ich das Wort. Eine Woche später, mulmiges Gefühl hatte ich ständig, fuhr ich an einem Straßenrand mit Kreuz vorbei. Ich glaube auf der Strecke gab es zwei Kreuze, nur hatte ich aufeinmal so ne Gefühl als wäre ich vor 5min dort vorbeigefahren und fragte mich jetzt ob ich in der Vergangenheit bin oder gestorben bin. Klingt Komisch, ich traute mich auch nicht jemanden es zu erzählen weil die Leute sonst denken ich wäre verrückt. Und dann hatte ich immer das Gefühl gehabt und hatte nur noch Sorgen und Angst vor der Angst. Das erste Jahr bis 2012 war das schlimmste. Ich war überzeugt von mir dass ich verrückt bin. Doch dann habe ich gelernt dass solche Symptome bei Angst normal sind und ich es nur zulassen muss. Das war das meiste wovor ich Angst hatte, Konfrontation. Ohne Begleitpersonal ging bei mir NICHTS. Jetzt seit Neujahrbeginn tue ich alles wie alle anderen. Ich wollte kein Vogel mehr in einer Käfig sein. Und ich lebe, ich kann alles machen was ich will. Das Gefühl der Unwirklichkeit und ab und zu Schwindel verschwindet aber nicht ganz. Nur Unwirklichkeitsgefühle haben alle jeden Tag, wahrnehmen tun nur wir es. Die Zeit ist kurz. Es ist Zeit zu leben.

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