Angst vor Bluterkrankung?

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1 Antwort

Ich frage mich allen Ernstes, womit Dein Arzt es "verdient" hat, dass Du ihm kein Wort glaubst. Des weiteren frage ich mich, wie Diagnose und eventuelle Behandlung weitergehen sollen, wenn Du bereits im Vorfeld seiner Einschätzung massiv misstraust.

Wäge doch selbst einmal ab:

Da ist auf der einen Seite ein approbierter Arzt mit ... Jahren praktischer Erfahrung, der aufgrund Deines Habitus, der Schilderungen Deiner Beschwerden und gründlicher Untersuchung zu dem Schluss kommt, dass Du am ehesten ein kardiologisches Problem hast (und Dich entsprechend überweist) und dass eine Blutuntersuchung einstweilen nicht erforderlich ist.

Auf der anderen Seite stehen User eines Laienforums mit viel gutem Willen und der Bereitschaft, Ratschläge zu geben, aber mit leider in der überwiegenden Mehrzahl sehr geringen medizinischen Kenntnissen, die Dir (ohne Dich auch nur einmal untersucht zu haben!) versichern sollen: "Nein, Du hast keine Leukämie!" Und denen bist Du dann bereit, Glauben zu schenken, aber Deinem Arzt nicht?!

Ja, ich weiß, auch Ärzte können irren (und Laien können per Zufallstreffer die richtige "Diagnose" finden...). Aber zunächst einmal wäre doch ein gewisser Vertrauensvorschuss angebracht, meinst Du nicht? Oder glaubst Du wirklich, ein Arzt würde Dir die Blutuntersuchung verweigern, wenn auch nur der geringste konkrete Verdacht bestünde, Du könntest an Leukämie erkrankt sein?

Ich hoffe sehr, dass Du trotz bekannter Hypochondrie noch über genügend gesunden Menschenverstand verfügst,  um zu erkennen, wem Du vertrauen willst - und dass eine "Meinungsumfrage" in einem anonymen Forum Dich nicht wirklich weiterbringt.

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