Frage von Lunako, 75

Angst, Panikattacken und mehr seit Jahren, brauche Hilfe?

Ich bin weiblich, am 15. März 2000 geboren. Wiege 45-46kg und bin ca. 1,66cm groß. Seit 8 Jahren haben sich folgende Probleme entwickelt: -Angst vor der Angst (vor fast jeder körperlichen Beschwerde, vorallem vor Übelkeit) -Panikattacken -Nervosität -Unkonzentriertheit -Durchfall -Übelkeit -Überempfindlichkeit -Rituale oder Zwänge -Komischer reizhusten (hörte sich an wie bellen) -Depressionen -Selbstverletzung und aufkratzen an sämtlichen Körperstellen (Unreiheiten, Pickel und alles was auch nur so aussieht), (das aufratzen bzw ausdrücken ist zwanghaft)ich kratze oder drücke bist es blutet -kein Selbstvertrauen -Selbsthass

Ich liebe essen und habe keine Magersucht. Ich ernähre mich nicht besonders gesund. Ich betreibe seit Jahren keinen Sport. Ich wurde 2 Jahre lang in der Schule gemobbt (seitdem habe ich Depressionen usw). Ich war ein Schreibaby. Ich bin seit 8 Jahren in verschiedener ambulanter Therapie. Ich war Ende 2014, zwei Monate in der Rottmanshöhe in stanberg. Den Aufenthalt habe ich gegen ärztlichen Rat, leider frühzeitig aufgrund von Beziehungsproblemen verlassen. In früher Kindheit hatte ich zu lange Mandeln, die mir weggelasert worden sind. Ärtze vermuten das ich vor der Entdeckung des problems, Erstickungsanfälle im Schlaf hatte.

Beide Elternteile hatten als junge Erwachsene, leichte Angst- und Panikattacken für circa 2-3 Jahre. Bei beiden spielte die Angst vor der Übelkeit und dem Übergeben ein große Rolle.

Fluoxitin nahm ich von Anfang 2014 bis Ende August. Seit Oktober nehme ich Ritalin (20mg) unregelmäßig, Morgens und Mittags nach dem essen, wobei ich oft die morgendliche Dosis auslasse. Ich war bereits bei vielen Ärzten und Psychologen, die mir nicht weiterhelfen konnten. Ich warte im Moment auf einen Klinik Platz. Seit 3 Wochen kann ich aufgrund starker Übelkeit, Durchfall und Panik (Nervosität) nicht mehr in die Schule gehen (9 klasse/ zweimal 5 und 7 Klasse wiederholt). Ich lege ihnen meine ganzen Beschwerden frei vor und hoffe auf Hilfe, Tipps und ähnliche Erfahrungen. Ich beantworte alle fragen und bin für jede Art von Hilfe offen. Ich weiß das meine Beschwerden "eingebildet" sind und bin auch kein Hypochonder. Auf Rechtschreibung&Grammatik habe ich keine Rücksicht genommen, da ich im Moment sehr nervös bin und hoffe auf Verständnis.

Angefangen hat alles mit der Angst vor dem Übergeben und Übelkeit angefangen (ich weiß das es nicht schlimm ist und habe mich fast noch nie über geben). Diese Angst hält bis heute an.

Danke für alle Antworten im Vorraus!

Viele liebe Grüße,

L.

Antwort
von Kuchen33, 34

Du bist auf einem guten Weg, weil es dir bewusst ist und du schon Hilfe in Anspruch genommen hast. Einfach dranbleiben, egal wie es dir grad geht. Vielleicht hast du auch privat wen zum Reden (Familie, Freunde). Professionelle Hilfe ist wichtig (du schreibst ohnehin, dass du auf einen Klinikplatz wartest). Einfach alles in kleinen Schritten machen. Schritt für Schritt.

Und: Sport wäre gut. Auch wenn es nur spazieren ist. Sport beeinflusst Körper, Geist und Seele positiv. Das ist wirklich so. Und du könntest auch bei der Ernährung schauen. Da gibt es Lebensmittel, die die Stimmung positiv beeinflussen können.

Zusätzlich zur professionellen Hilfe könntest du weitere Methoden probieren, die dich entspannen oder wo du täglich Entspannungs-Rituale lernen kannst zb. (Massage, Kinesiologe....). Oder vielleicht kann dir auch eine Logopädin helfen (sprechen, Atmung...). Vielleicht probierst du es auch mit Musik: Singen erdet und beruhigt. Du kannst auch alleine singen.

Antwort
von Herzstueck, 49

Du wirst da alleine nicht viel tun können, nimm prof.Hilfe an!!!

Lerne mit der Angst umzugehen, egal wie stark oder woher sie kommt. Du musst lernen die Angst anzunehmen, denn sie ist im Grunde nicht gefährlich, sondern nur unangenehm. Jeder Mensch hat Ängst, die im gesunden Maße lebenswichtig sind. Sind sie jedoch so ausgeprägt wie bei Dir hilft nur eine Therapie! Also zögere nicht, geh sofort zum Therapeuten und/oder in eine Selbsthilfegruppe!!! 

Antwort
von MatthiasB82, 14

Hallo,

du brauchst so oder so wirklich professionelle Hilfe, aber versuch nicht zu viele Medikamente zu nehmen, da du immer bedenken musst, dass du die Medikamente auch irgendwann wieder absetzen musst!
Du musst jetzt Stück für Stück da raus, versuch nicht alles auf einmal zu verbessern.

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