Angst-/ Verspannungssymptome?

3 Antworten

Hallo sk295, 

Da die Ärzte dich gründlich durchgecheckt haben, denke ich auch dass es Teil deiner Erkrankung ist. Spreche mit deiner Therapeutin offen und ehrlich darüber, dass du dich nicht ernst genommen fühlst, schließlich können die auch nicht deine Gedanken lesen. Alles andere macht wenig Sinn, auch in der Notaufnahme würde nichts anderes gemacht werden, wie jetzt schon gemacht wurde.

Liebe Grüße und weiterhin alles gute!

Aber woher kommen dann diese Symptome? Sind das wirklich alles noch Symptome der Angst?

Ich glaube: ja. Aber das müsstest Du doch besser wissen, da Du bereits längere Zeit an einer Angsterkrankung leidest. Welche Symptome hattest Du denn in den vergangenen Jahren?

Mir völlig unverständlich ist, dass Du Dich mit Deinem Hilferuf an eine Laiencommunity wendest, die Dich überhaupt nicht kennt, statt zu allererst mit dem oder den Therapeuten zu sprechen, die Dich zur Zeit noch betreuen. Ganz offensichtlich greift ja die Therapie diesmal nicht, und das sollte man dort schon wissen, meinst Du nicht?!

Du schreibst nicht, ob Du bereits medikamentös behandelt wirst. Wenn nicht, so scheint nunmehr die Zeit gekommen! Mit Therapie allein bekommst Du ganz offensichtlich Deine Erkrankung nicht mehr in den Griff. Auch dafür wäre der richtige Ansprechpartner Dein Therapeut!

Ich will das nicht mehr und wurde am liebsten in die nächste Notaufnahme fahren.

Dein Leidensdruck scheint hoch zu sein, umso unverständlicher ist, dass offenbar Dein Therapeut nichts davon mitbekommt. Sonst wäre doch von einer Verlängerung der Therapie oder, besser: einer stationären Therapie schon mal die Rede gewesen.

Wir hier können Dir Deinen Leidensdruck nicht nehmen. Bitte vertraue Dich (erstmals?) Deinem Therapeuten an und kläre, ob ein stationärer Aufenthalt oder eine medikamentöse Behandlung sinnvoll sind.

Alles Gute für Dich, und baldige Besserung!


Danke für deine Antwort. Ich schreibe hier in dieser Community weil ich mir erhoffe Bestätigung von anderen Angsterkrankten oder Leuten die Ahnung von der Materie haben zu bekommen.

Medikamentös bin ich auf Citalopram eingestellt. Habe die letzen Jahre über 20mg davon genommen. Seit der jetzigen Therapie wurde es auf 30mg erhöht. 

Auch habe ich selbstverständlich mit meinen Therapeuten sowie den Ärzten vor Ort gesprochen und denen mitgeteilt wie es mir derzeit geht. Auch um eine Verlängerung habe ich gebeten. Doch als Antwort bekomme ich immer nur, dass etwas in mir arbeitet und ich deshalb siese ganzen Symptome verspüre. Eben das ist das was ich leider nicht glaube. 

Die Verlängerung bekomme ich nicht, da sie der Meinung sind, dass ich damit nur Vermeiden und mich nicht den Leben stellen möchte.

0

Hey, ich kann dich sehr gut nachvollziehen. Lustigerweise befinde ich mich gerade in exakt der gleichen Situation xD

Also die Ärzte werden dich sicher so gründlich durchgecheckt haben, dass das bestimmt von Verspannungen kommen wird. Frag doch einfach mal nach einer Wärmflasche und leg die dir mit Handtuch umwickelt vor dem Schlafengehen unter den Nacken. Das hat mir oft gut geholfen, ich brauche seit ich das mache auch keine Kopfschmerztabletten mehr :)

Und sprech unbedingt an, dass es wieder schlimmer geworden ist, wenn man sich nicht ernstgenommen fühlt wird die Angst oft noch schlimmer. Sprich darüber. Lass dich auch nicht abfertigen, du bist dort damit dir geholfen wird :)

Alles Gute ^-^

Danke dir für deine Antwort und deinen Tipp mit der Wärme. Werde ich direkt ausprobieren. 

0

Woher kommt die Angst davor, dass man mir nicht glaubt?

Hallo!

Ich suche eine Erklärung für meine Angst davor, dass mir nicht geglaubt wird. Ich bin immer ehrlich, zu hundert Prozent, und das war ich auch schon immer. Soweit ich mich erinnere jedenfalls. Trotzdem hatte ich schon als Kind häufig einengende Angst, dass mir niemand glaubt. Ich habe mich immer von vornherein doppelt und dreifach erklärt deswegen, oder oft gar nicht erst was gesagt. Selbst in extrem leidvollen Situationen entschied ich mich lieber dafür, das Leid auszuhalten, als um Hilfe zu bitten, weil ich glaubte, das sei immer noch leichter zu ertragen, als wenn mir vielleicht nicht geglaubt wird. Gibt es eine Bezeichnung dafür, Studien oder sonst etwas? Habe übrigens eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung, falls das relevant ist. Und ich kann meine Emotionen kein Stück kontrollieren sobald die Möglichkeit existiert, dass jemand mich für unglaubwürdig halten könnte, in den meisten anderen Situationen gelingt mir das.

Vielleicht hat jemand einen Tipp.

Danke schon mal!

Liebe Grüße,

Anne

...zur Frage

Müdigkeit bis zur Schläfrigkeit, starke Kopfschmerzen und stärker werdende Übelkeit

Hallo

Ich habe mal eine frage, denn ich kann meine immer stärker werdende Symptome nicht mehr klar einordnen. Zuerst begann alles mit der Müdigkeit, es kam schon vor das ich mich in der Schule abmelden musste, da ich nicht aufstehen konnte. Doch schlimmer war es als diese unendlich schwere Schläfrigkeit begann, ich lag bis 12 Uhr im Bett und konnte wirklich nicht aufstehen, es war zum verzweifeln. Zwischendurch hatte ich 2 3 mal Kopfschmerzen, meist die ganze Nacht. Also das lag im Raster von 1 1/2 Monaten. Danach ging ich zu meiner Hausärztin und erläuterte ihr meine Beschwerden, daraufhin wurde mir Blut abgenommen und ein relativer Eisenmangel bestand. Ich erhielt Tabletten, Ferry-sanol. Ich hatte mit der Therapie begonnen und merkte auf Anhieb nicht sonderlich einen Unterschied/Verbesserung. Aber ca. Die 4 Nacht mit dieser Therapie hatte ich die schlimmsten Kopfschmerzen, die ganze Nacht lag ich schlaflos im Bett und weitere Symptome waren das ich ein schwarzes Quadrat mit den Augen sah, bzw. Auch Schwarze Punkte, Übelkeit entstand dann auch und die war unerträglich. Erbrechen konnte ich aber nicht. Und jetzt habe ich starke bauchkrämpfe und Übelkeit, fühle mich schwach und kann mich überhaupt nicht konzentrieren. Das fiel mir dann in der Schule so schwer (konzentrationsschwäche ist auch schon ein Problem), ich hätte das Gefühl das ich gleich zusammenbreche. Auf jeden fall verstärken sich diese Symptome und ich verstehe den Zusammenhang der einzelnen Symptome nicht. Hat jemand selbst schon so etwas erlebt oder kann mir sonst irgendwie einen Rat geben? Danke vielmals!

...zur Frage

Spinalstenose hwk 5/6 löstdas kribbeln auf dem kopf aus?

Hallo, Ich habe heut meinen Befund vom MRT der halswirbelsäule bekommen. Spinale Enge der hwk 5/6, Neuroforameneinengung und angehende arthrose. Meine Beschwerden sind kribbeln in Arm und rechte kopfhälfte bzw punktuell oben auf dem kopf. Der rechte nasenflügel auch und mein auge tränte ab und zu. Dazu kommt leichter Schwindel und in der Nacht wenig schlaf da arm einschläft ziehender schmerz am schulterblatt und das kribbeln da ist. Hat jemand ähnliche Symptome gehabt und wie war die Therapie. Lg

...zur Frage

Bis zum Beginn einer stationären Therapie krankschreiben lassen?

Hallo,

ich habe Bulimie und Depressionen und war deshalb schon beim Hausarzt und beim Psychiater. Letzterer hat mir aufgrund der Tatsache, dass ich bereits seit 17 Jahren an der Esstörung leide und nunmehr auch seit über einem Jahr an starken Depressionen, zu einer stationären Psychotherapie geraten. Die Wartezeit beträgt für die Klinik, die ich ausgesucht habe, rund drei bis sechs Monate. Kann ich den Psychiater bitten, mich bis zum Therapiebeginn krank zu schreiben, denn ich fühle mich nicht mehr in der Lage, meinen Job auszuführen? Kann ich ihn auch in Bezug auf eine krankheitsbedingte Kündigung ansprechen? Die Essstörung und die Depression haben dazu geführt, dass ich mich nicht mehr auf irgendwas konzentrieren kann, total ausgelaugt bin und irgendwie nichts mehr hinbekomme und mich so nutzlos und unfähig fühle. Zudem werde ich in meiner Firma mit anspruchsvollen Aufgaben betraut, die ich einfach nicht mehr in den Griff bekomme und aus Fairness einerseits kündigen will, andererseits immer wieder unter Angst vor der Zukunft leide, wenn ich daran denke, dass ich von mir aus den Job kündige.

Vielen Dank vorab für Antworten und allen Lesern und Antwortschreibern einen schönen dritten Advent

...zur Frage

Fühle mich nach meiner erkrankung an Hodenkrebs nicht mehr als Mann - kann da eine Therapie helfen?

Vor ca. einem Jahr wurde bei mir ein Tumor in einem Hoden diagnostiziert. Die Therapie schlug schnell an und die Haare wuchsen nach der Chemo schnell wieder nach, so dass ich wieder zum arbeiten begann. Metastasen wurden bis dato keine entdeckt. Dennoch fühle ich mich noch immer irgendwie "entmannt", hilflos der Krankheit ausgeliefert und auch in der Zeugung weiterer Kinder eingeschränkt. Auf Sex hab ich überhaupt keine Lust. ich hab angst, nun meine Frau zu verlieren. Würdet Ihr eine Psychotherapie machen?

...zur Frage

Ich glaube, ich werde langsam verrückt...

Hallo,

vorab: es ist mir sehr wohl bewusst, dass ich erstens zum Psychologen muss und dass es zweitens hier keine gibt. Allerdings erweist es sich in meiner Gegend als schwieriger als erwartet, einen guten Therapeuten zu finden (bin mit Hochdruck auf der Suche), deshalb bitte ich um eire Einschätzung, da ich langsam wirklich das Gefühl habe, verrückt zu werden..

Zu meiner Vergangenheit:

  • jetzt 19 Jahre alt, weiblich

  • als Kind von Mutter (todunglücklich, verzweifelt, ich schätze depressiv) geschlagen und häufig angeschrien - habe sie trotzdem geliebt und tue es immernoch

  • Trennung der Eltern, als ich 10 war, Streitereien gingen vor mir und meinem kleinen Bruder weiter

  • Mutter starb nach langer Krankheit (Krebs), als ich 14 war - wohne seitdem bei meinem Vater bzw. jetzt seit einem halben Jahr alleine

  • mein Vater war schon immer sehr viel am arbeiten (min. 70h pro Woche), daher wenig Zeit - seit Krankheitsbeginn von meiner Mutter war ich deshalb sehr oft alleine (Bruder im Internat)

  • nie richtiges Vertrauensverhältnis zu beiden Eltern

  • beginnend mit 15/16: sexuelle Belästigung (verbal und körperlich), 2 1/2 Jahre lang - ist jetzt zum Glück vorbei, jedoch realisiere ich erst jetzt, wie sehr mich das belastet und "geschädigt" hat

  • in den belastendsten Situationen (Krankheitsbeginn meiner Mutter sowie kurz nach ihrem Tod) wurde ich jeweils von meinen damaligen besten Freundinnen quasi im Stich gelassen, einfach ein, pardon, schei* Timing...

Nun zu meinen psychischen Symptomen, wenn man das so nennen kann...:

  • Ich habe seit etwa 2 Jahre ein extremes Essverhalten. Regelmäßig überkommen mich richtige Fressanfälle, bei denen ich alles (vorwiegend süßes) in mich reinstopfe bis zum Geht-nicht-mehr. Dass ich dennoch "nur" etwa 10 Kilo zu viel auf den Rippen hab, kann ich mir nicht erklären. Anschließend habe ich solche Schuldgefühle, dass ich in letzter Zeit auch schon mit dem Finger im Hals vor der Toilette gekniet habe - es belastet mich sehr, aber anstatt besser zu werden verschlimmern sich diese Attacken nur (häufiger und heftiger). Ansonsten esse ich eigentlich relativ gesund - viel Gemüse, bes. Salat, Fisch, Vollkornprodukte, ich rauche nicht und trinke nur Wasser und Saft, seeehr selten Alkohol.

  • Des weiteren habe ich in letzter Zeit immer öfter an Panikattacken - mir schießen bestimmte, eigentlich nicht allzu schlimme oder verstörende Bilder durch den Kopf (habe - leider - ein sehr gutes bildliches Gedächtnis..) die mir extreme Angst machen. Ich habe vorhin z.B. eine Stunde gebraucht, bevor ich mich getraut habe, die Dusche zu betreten. Nur mit runtergelassenem Rollo am Badfenster und verschlossener Türe (nochmal - ich wohne alleine), aus Angst, die Bilder könnten plötzlich irgendwo auftauchen und JA ICH WEIẞ, ich bilde mir das ein!! Ansonsten bin ich immer sehr schreckhaft, vor allem was Geräusche angeht, des ist zT schon lächerlich...

den zweiten Teil poste ich in die Kommentare...
...zur Frage

Was möchtest Du wissen?