Angeblich soll es ein Medikament geben, das man vorsorglich gegen Brustkrebs einnehmen kann?

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3 Antworten

Frauen, bei denen ein erhöhtes Brustkrebsrisiko festgestellt wurde, sollten der Empfehlung des National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE) zufolge fünf Jahre lang vorbeugend die Medikamente Tamoxifen oder Raloxifen einnehmen. Doch kann ein vorbeugendes Mittel wirklich Menschenleben retten? : "Die Datenlage ist nicht gut genug", sagen Experten.

Tamoxifen wird auch in Deutschland zur Behandlung von Brustkrebs eingesetzt. Es hemmt die Wirkung von Östrogen auf die Tumorzellen, denn das weibliche Hormon fördert das Wachstum bestimmter Krebszellen. Als vorbeugendes Medikament für gesunde Frauen ist es hierzulande bislang nicht zugelassen. Anders in den USA, wo Ärzte Frauen mit erhöhtem Brustkrebsrisiko seit 1998 vorbeugend Tamoxifen verschreiben können. Raloxifen hingegen ist ein Medikament, das gegen Osteoporose, also Knochenschwund, verschrieben wird. Es hat ebenfalls eine tumorhemmende Wirkung, allerdings ist diese schwächer als bei Tamoxifen.

Risiken überwiegen oft den Nutzen

"Tamoxifen ist ein wirksames Medikament, welches das Risiko für die Bildung eines Tumors halbieren kann", sagt Thomssen. Doch die Nebenwirkungen seien nicht zu unterschätzen. Bei Tamoxifen habe man in Studien zwar eine Senkung des Brustkrebsrisikos, dafür aber auch eine höhere Sterblichkeit durch Lungenembolien und Thrombosen beobachtet. Bei jungen Frauen mit familiärem Brustkrebs wisse man zudem nicht, ob das Medikament überhaupt wirke. "Wir sind zurückhaltend mit einer generellen Empfehlung". Quelle: Prof. Christoph Thomssen, Direktor Universitätsfrauenklinik Halle an der Saale/ http://www.t-online.de/lifestyle/gesundheit/id_61694166/brustkrebs-wie-sinnvoll-sind-vorbeugende-medikamente-.html

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Hooks 26.08.2013, 17:49

Wenn das Östrogen gesenkt wird, kann das Depressionen zur Folge haben.

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Hallo Mommsen,

es gibt ein Nachfolgepräparat zu Tamoxifen und zwar Aromasin (Exemestan)! Um so etwas allerdings in Betracht zu ziehen sollte man schon Hochrisikopatient sein. Sprich das es schon Brustkrebs in der Familie gab! Weil die Nebenwirkungen schon heftig sein können. http://www.bcaction.de/bcaction/nein-zu-brustkrebsvorbeugung-aromasin-exemestan/

Da solche Aromatasehemmer wie Aromasin verschreibungspflichtig sind müßtest Du mit Deiner Gynäkologin einmal über das Thema sprechen bzw. Dich beraten lassen!

Nur sie kann Dir da entsprechenden Rat geben, der auch Hand und Fuß hat
Denn wenn dies so einfach wäre hätten sich nicht schon einige Frauen die absolute Hochrisikopatienten waren die Brüste abnehmen lassen ...und neu aufbauen lassen!

Was für eine Frau eine sehr schwere Entscheidung ist! Also sprich unbedingt einmal mit Deiner Gynäkologin darüber!

Alles Gute Stephan

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