Anfälle, Hirnkrämpfe mit Abwesenheit nach hohem Blutzucker ?

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5 Antworten

Hallo Stephan, 

es tut mir leid mit deinem Vater. Bis der Zucker richtig eingestellt ist, dauert eine Weile, das ist normal. Gut möglich, das  die Symptome etwas mit dem Diabetes zu tun haben. Klarheit wird vielleicht die MRT bringen bzw.  zwischenzeitlich gebracht haben. Es kann sein, das sich der Zustand mit der optimalen Einstellung bessert. 

Nicht verzweifeln Stephan, dein Vater ist im Krankenhaus und in guten Händen. Dir und deinem Vater alles Gute! Liebe Grüße

Trinkt Dein Vater trotz seines Diabetes Alkohol?

Wenn die Leber damit beschäftigt ist, Alkohol abzubauen, kann sie nicht mehr genügend Zucker produzieren und ins Blut ausschütten. Vor allem abendlicher Alkoholgenuss kann daher zu nächtlichen Unterzuckerungen führen. Achtung: Kohlenhydrathaltige Getränke wie Bier und Likör erhöhen zunächst den Blutzucker. Wird der erhöhte Wert dann mit Insulin gesenkt, kann es zu einer besonders schweren Unterzuckerung kommen.

http://www.diabetes-ratgeber.net/Unterzucker/Was-kann-eine-Unterzuckerung-ausloesen-54138_2.html

Das, was Dich besonders beunruhigt, können sowohl Anzeichen einer Unterzuckerung als auch neurologische Ausfälle sein. http://www.diabetes-ratgeber.net/Unterzucker/Unterzuckerung-Warnzeichen-und-Symptome-54138_3.html

Ich wünsche Deinem Vater alles Gute und dass es ihm bald wieder besser geht!

stephan31 06.04.2016, 07:34

Nein Alkohol trinkt er keinen - er liegt ja im Krankenhaus

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Hallo zusammen,

erstmals vielen Dank für die Antworten und Hinweise.

Die MRT-Untersuchung des Gehirns mit Kontrastmittel zeugt keine Auffälligkeiten. Wie können jetzt nur hoffen, dass es nicht eine Hirnentzündung oder gar ein Tumor ist. 

Was mir immer mehr Beunruhigung bringt sind eben diese Aussetzer. Er sieht dabei wie erstarrt in die rechte Ecke, hört mitten in der Unterhaltung auf und sieht Halluzinationen und sagt dann immer, ob wir das nicht sehen was die Leute da machen, obwohl da niemand steht. Auch wenn es jetzt besser wird sieht er vieles nicht. Gestern schien es wieder phasenweise "normal" zu sein als er gegessen hat aber dann hat er auf einmal 20cm neben dem Teller versucht das Essen auf die Gabel zu bekommen.

Kann so etwas wirklich vom Zucker kommen? Wie mein Ihr das mit Unterzuckerung? Weil seine Werte ja noch immer sehr hoch sind, ich habe jetzt noch nie erlebt, dass er unter 180 mg/dl fällt. Über die Werte bzw. das Insulin kann ich derzeit nichts sagen, versuche das aber heraus zu bekommen.

Wir bekommen langsam wirklich Angst, weil er nicht mehr der ist, den man kennt...

Stephan 

Hallo Stephan,

um dazu etwas sagen zu können müsste man mehr  wissen. Ich nehme an das sein hoher Zucker die Ursache ist das er noch nicht richtig eingestellt ist.  Das heisst das er  auch schon einmal in den Unterzucker rutscht.

http://www.diabetes-ratgeber.net/laborwerte/blutzucker

Es wird schon etwas dauern ehe sich das alles eingependelt hat. Nun weis ich nicht was teilweise genau heisst wann ihr den Blutzucker messt? (
HbA1c -Wert ?)
Im Normalfall misst man den Blutzucker vor dem Essen. Nach dem Essen kann der Blutzucker vorübergehend auf über 200 steigen.  Ich weis nicht ob Ihr auch Kurzzeitinsulin benutzt

http://www.navigator-medizin.de/diabetes/die-wichtigsten-faqs-zu-diabetes/insulintherapie/wissenswertes-zur-insulintherapie/686-was-sind-kurzwirksame-insuline.html

Ich würde mich in solch einer Situation bei einem Diabetes Forum anmelden und einmal bei Fragen dazu schreiben  welches Insulin ihr spritzt - HbA1c -Wert wenn ihr den habt - wann ihr den Glucosewert messt.).

Als Beispiel  http://www.diabetes-forum.de/

Ich weis nicht wie der Befund des MRT s aussieht ob da irgendwelche Auffälligkeiten gab. Bei so hohen Zucker sollte Dein Vater zumindest einmal pro Jahr zum Augenarzt gehen.  Dein Vater sollte zur medizinischen Fusspflege gehen da Verletzungen in dem Bereich Probleme  nach sich ziehen können.

Denn der erhöhte Zucker schädigt auch die peripheren Nerven, so das man eine Verletzung u.U. zu spät bemerkt.

Gruss Stephan

Durch jahrelangen Alkoholkonsum wurde der Körper seiner Mineralienvorräte beraubt. Welche extreme Auswirkungen das haben kann, siehst du am Krankheitsbild deines Vaters.

Meine erste Empfehlung bei Krämpfen wäre die Gabe von Magnesium Granulat aus der Apotheke. Die absolute Mindestdosis am Tag 600mg, bei Bedarf bis 1200mg.

Wenn dein Vater wieder zuhause ist, sollte er außerdem täglich 2-3 Flaschen mineralienreiches Mineralwasser trinken.

Dieses Flimmern kann einige Ursachen haben, unter anderem Ablagerungen in den Blutkanälchen durch Tabkkonsum.

Leberwerte lassen bei Bedarf sich mit Ahornsirup (z.B. mit Joghurt) und Dijon Senf (z.B. bei Salatsaucen zugeben) verbessern.

 

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