An welchem Arm mißt man den Blutdruck mit Manschette?

5 Antworten

Hallo Hooks,

beim Hausarzt ist es so, das grundsätzlich rechts gemessen wird. Ich habe ein Oberarmgerät zu Hause und dieses ist nur für links ausgelegt. Von daher kann ich nicht sagen, welcher Wert nun reell ist. Eine einzige Messung sagt so und so noch nicht viel aus, ob nun Hochdruck besteht oder nicht. Sicherer wäre da eine Langzeitmessung. Ich kann aber nicht sagen, welcher Arm in dem Fall benutzt wird, denn das Ergebnis wird dann bestimmt auch unterschiedlich ausfallen. Ich meine mal gehört zu haben, das der Druck Unterschied zwischen beiden Armen nicht zu hoch sein darf. Welche Werte da gelten, kann ich leider nicht sagen und keine Garantie, das es richtig ist. LG und ein schönes Wochenende

Hallo, Sonne, vielen Dank.

Ja, ich habe meistens um die 20 Unterschied. Da bin ich vorhin in einem Heilpraktierforum darauf gestoßen, daß man da gewisse Dinge ausschließen sollte. Ich habe gedacht, das ist normal, weil das immer bei mir so ist. Meine Eltern haben hohen Blutdruck, deshalb habe ich da immer mal gemessen aus Spaß. Zur Zeit mißt mein Mann viel und ich eben mal mit, da fiel mir das nochmal neu auf.

Beim Hausarzt messe ich das normalerweise nicht, deshalb kenne ich mich da nicht aus.

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@Hooks

Hast du ein Oberarmgerät oder Handgelenk?

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@sonne123

Habe es eben mal spaßeshalber mit einem Unterarmgerät probiert. Links 122/68 Puls 104 und rechts 111/67 Puls 100....wobei dieser Unterschied nun recht gering ist.

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Uhh ich wittere da gefährliches Halbwissen. :P

Es gibt keine Regel die besagt, dass immer rechts oder links gemessen werden soll.

Es ist aber zu Beginn wichtig, beide Arme durchzumessen und sich dann auf den Arm festzulegen, welcher das höhere Messergebnis zeigt.

Der Blutdruck kann schnell und leicht beeinflusst werden, daher kann es in Ausnahmesituationen durchaus sein, dass er schnell ansteigt.

Für noch genauere Infos schaust du am besten bei https://blutdruck-balance.com/blutdruck/blutdruck-richtig-messen/ dort wird das alles genau erklärt.

Wenn der Unterschied allerdings häufig sehr groß ist bei beiden Armen, dann hilft es unter Umständen einen Menschen zu besuchen, der Medizin studiert hat. :)

Beste Grüße

Ich kenne es nur so, dass links gemessen wird. Der Druck ist links normalerweise etwas höher, da die tiefe Armarterie (profund brachii) etwas näher am Herzen liegt und auf diesem kürzeren Weg weniger Druck verloren geht. LG

Entschuldige, ich korrigiere Dich ungern, aber anatomisch ist das leider nicht richtig !

Eine Arterie " profund brachii " gibt es nicht !! Der Arm wird versorgt von der arteria brachialis, die sich dann etwa in Höhe des Armgelenkes in die arteria radialis ulnaris aufteilt. Daneben gibt es einige Kollaterale-Arterien, die aber keine Bedeutung für die Blutdruckmessung haben !!

Auch Deine Erklärung für den Druckverlust ist physiologisch nicht richtig ! Es geht kein Druck verloren.

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@Winherby

Hallo, Du liest selbst : arteria profunda brachii. Das ist keine Wortklauberei sondern anatomische Nomenklatur , sie ist übrigens ein Nebenast der arteria brachialis und spielt bei der Blutdruckmessung keine Rolle !

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@Tigerkater

Ja, ich hab´s gelesen und Du hast natürlich Recht. Meine Tastatur hatte lediglich eine a-Schwäche, daher die verfälschte Namensnennung. LG

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Ab wann braucht man BD Medikamente?

Hey.. ich war vor ein paar Wochen im Krankenhaus und dort wird ja mehrmals täglich den Blutdruck & Puls kontrolliert. Dort hat man gemerkt, dass wenn ich eine Weile am Tisch sitze (eig nix dramatisches), mein Blutdruck meistens bei 160/90 mmHg liegt, doch wenn ich vor der Messung etwa 15 min liege und dabei nicht spreche usw. geht er runter auf etwa 140/85 und im Schlaf ist er so ähnlich. Zudem ist der Blutdruck links fast 20 mmHg niedriger, deshalb soll man ab jetzt den rechten Arm nehmen. Die Ärztin hat dort gemeint das sei überhaupt nicht gut in meinem Alter (bin 16), und ich solle das mal hin und wieder beim Arbeiten kontrollieren (bin in der Lehre als FaGe --> Krankenschwester) und wenn er konstant so hoch bleibt müsse ich mit meinem Hausarzt besprechen wegen BD Medis. Mir ist aufgefallen dass er eigentlich immer so hoch ist. Doch bei uns auf der Station haben die meisten einen BD um die 150/85, ohne dass Jemand meint dass seie nicht normal. Also ist es wirklich nötig deshalb zum Arzt zu gehn?

glG Nomie

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ursache für schwindel

habe seit ca. 6 wochen permanenten schwindel - bin in ärztlicher behandlung mit der diagnose HWS nicht ok. heute morgen habe ich getestet wenn ich mich auf meinem drehsessel drehe wird mir so schwindelig das ich umfallen würde wenn ich den sessel verlassen würde. das war vor 3 wochen noch nicht. ich merke das der schwindel stetig mehr wird. manchmal habe ich das gefühl das der hals immer steifer wird, habe ich gestern auch meinem hausarzt gesagt-er gab mir eine spritze die bewirkt hat das ich den kopf jetzt weiter drehen kann was ja beim autofahren sehr wichtig ist. noch zu bemerken wäre wenn ich den kopf ganz still halte wird es etwas merklich besser aber verschwindet nicht ganz. MRT vom kopf und hals wurde gemacht ohne anhaltspunkte zu finden. augenarzt und HNO-arzt wurden auch konsultiert - kein anhalt. schnell müde aber an frischer luft geht es ein bisschen besser aber eher unbedeutend. blutdruck schwankt zwischen 116/79 und 150/95 stündlich trotz medikamente morgens und abends je 1 ramipril und amlodipin. alle ärzte rätseln - vielleicht ist von euch einer dabei der so etwas hatte und dem geholfen werden konnte! die lebensqualität leidet sehr darunter.

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Niedrige diastolische Blutdruckwerte - teils hohe Differenz zur Systole

Guten Abend!

Ich bin männlich, 31, gesund, seit einem Jahr Nichtraucher und betreibe nach einer 8 Jährigen Sport-Pause seit Januar Kraftsport.

Ich kontrolliere regelmäßig meinen Blutdruck mit Oberarmmessgeräten und sogar mit Manschette und Stetoskop.

Mein Blutdruck hat sich in den letzten Monaten stark verändert. Er ist im allgemeinen niedriger geworden jedoch beunruhigt mich der oftmals sehr niedrige diastolische Wert. Ich habe des Öfteren Blutdrucke die etwa so aussehen: 115 zu 55, 122 zu 56, 116 zu 65...um nur mal die letzten 3 zu nennen. Direkt nach dem Sport habe ich des öfteren nun im Auto Blutdruck gemessen und kam dort auf so erschreckende Werte wie zum Beispiel 137 zu 52 !!!! Mein Puls ist ruhiger natur und Kratzt in Ruhe meistens gerade mal an der 60er marke.

Vor 2 jahren hatte ich mla eine große kardiologische Untersuchung mit Echo und langzeit EKG und Langzeit Blutdruckmessung. Da war mein Herz funktional ok.

Im Internet liest man nun immer wieder das eine so niedrige Diastole mit einer so großen Differenz zur Systole (137 zu 52) ein nahezu sicheres Zeichen für Kerzklappenfehlen/Insuffiziens oder aber dem baldig eintretenden Tot durch Infarkt sei.

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Bin mega beunruhigt deswegen. Ach ja...es liegen in keister Weise Messfehler vor da ich schon 2 Geräte benutzt habe und selbst sopgar mit Stetoskop wie beim arzt nachgemessen habe.

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Vielen dank fürs lesen und hoffentlich auch fürs Antworten.

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Große Blutdruckunterschiede bei Arzt und beim selber messen - was tun?

Nachdem mein Doc einen systolischen Wert von 160 gemessen hatte (der diastolische Wert war glaube ich in Ordnung), hat er mir eine 24-Stunden-Messung mit einem automatischen Blutdruckgerät durchgeführt. Die Werte waren hier zwar nicht mehr ganz so extrem hoch (im Mittel 145/80), aber eben immer noch zu hoch.

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Dass es bei der Arzmessung wegen der Erwartungshaltung zu erhöhtem Blutdruck kommen kann ("Weißkittelphobie") ist mir bekannt, aber kann dies auch noch bei einer 24 Stunden-passieren oder ist am Ende mein Gerät defekt oder ich messe grundlegend falsch?

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Ach und mein Alter - wie im Nickel zu erkennen ;-) - 42.

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