An was leide ich? :(

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5 Antworten

Mit dem Antidepressivum und dem Neuroleptikum ging es mir dann nach 2006 wieder gut, aber auch nicht auf Dauer. Die Ärzte konnten die ganzen Jahre keine Diagnose stellen, vermutet wurde verschiedenes: Zwangsstörung, Angststörung, ADHS, bipolare Störung, affektive Störung, Zwangsgedanken. Medikamente wie Abilify, Risperdal und Cipralex halfen nur kurzzeitig, wenn überhaupt.

Bis Mai diesen Jahres ging es mir einigermaßen gut und dann hat es wieder angefangen. Innerhalb weniger Tage waren die oben genannten Symptome wieder da, sodass ich nach kurzer Zeit freiwillig in die Psychiatrie gegangen bin. Auch dort waren die Ärzte wieder ratlos und haben es zunächst mit Anafranil und Risperdal versucht, was zu keiner Besserung geführt hat. Auch wurde bei mir eine Tavorabhängigkeit vermutet, da in den schlechten Phasen Tavor das einzige Mittel war und ist, dass mir ein wenig Linderung verschafft. Nach einigen Wochen gab man mir als Experiment den Stimmungsstabilisator "Orfiril" (unter gleichzeitiger Gabe von Diazepam) und es ging mir tatsächlich langsam besser. Auch nachdem Diazepam abgesetzt wurde, ging es mir mit der täglichen Einnahme von Orfilril (1500mg) und Risperdal (2mg) bis vor einigen Tagen richtig gut. Ich dachte ich hätte es endlich überstanden und man hätte mit Orfiril das richtige Medikament gefunden. Vor drei Tagen ging es plötzlich wieder los. Von heute auf morgen waren die Symptome (besitzergreifende Gedanken, Körpermissempfinden, Surrealismus, Einbildungen, keine Ablenkungs- oder Entspannungsmöglichkeiten) wieder da und ich kann mich nicht dagegen wehren.

Ich weiß einfach nicht mehr weiter und brauche nun Eure Hilfe. Ich habe mir schon überlegt, ob ich vielleicht gar nicht psychisch krank bin, sondern eine hormonelle Störung habe, die meine Psyche beeinflusst (kann das möglicherweise an dem Prolaktinom oder einem anderen Drüsentumor bzw. einer hormonellen Dysregulation liegen?). Was meint Ihr? Habt Ihr ähnliche Erfahrungen oder Symptome gemacht / gehabt? Habt ihr Tipps für mich oder vielleicht eine Diagnose? Kennt ihr einen guten Arzt bzw. eine Klinik im süddeutschen Raum, die mir helfen könnte(n)?

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Hallo Waldmensch,

ich war schon in psychiatrischer Behandlung (sieher zweiter Post von mir), aber leider ohne Erfolg. Ich glaube nicht, dass ich eine psychische Erkrankung habe, sondern eher eine hormonelle Erkrankung (die sich auf die Psyche auswirkt). Ein MRT wurde bisher nicht von meinem Schädel gemacht, sondern nur eine CT ...

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waldmensch 27.10.2013, 19:43

Dann lasse doch mal ein MRT machen. Eine hormonelle Erkrankung kann diese Symtome auch auslösen. Da kann Dir aber leider nur ein INternist weiter helfen.

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Hallo,

Ich weiss nicht, woran du leidest. Aber wenn es mir so schlecht gehen würde wie dir, würde ich Hilfe in einer psychiatrischen Klinik suchen. Ich meine es wirklich ganz, ganz ernst!

Liebe Grüsse und gute Besserung harosisa

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Hallo harosisa,

ich war schon (für 3 Monate) in psychiatrischer Behandlung, doch es hat absolut nichts gebracht (das hab ich übrigens unten schon erwähnt ... liest sich hier keiner die ganze Geschichte durch?) ...

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Hallo Glis 21,

bei welchen Ärzten bist Du gewesen ???? Wurde schon mal ein MRT vom Schädel gemacht ?

Wie Du die Sache bis jetzt geschildert hast und alle Befunde normal Befunde sind, wirst Du körperlich in Ordnung sein. Diese Schmerzsyptomatik ( somatoforme Störungen ) ist leider auch eine Krankheit die niemand erklären kann. Der Betroffene spürt zwar den Schmerz, aber die Ärzte können Dir nicht sagen wo er her kommt ( keine Organische Erkrankung)

Diese Sache macht den Patienten immer verückter und er versucht nach Ursachen zu suchen und fühlt sich von den Ärzten schlecht behandelt.

Leider kann ich Dir nur den einen Ratschlag mit auf den Weg geben: Gönne Dir viel , viel Ruhe, wenn Du Schmerzen hast unterbreche Deine Tätigkeit und mache was anderes, Lasse Dir gute Psychofarmaka und Schmerzmittel verordnen und suche Dir einen Psychologen.

Gute Besserung

Waldmensch

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