Amputation beider Hoden für Haarwachstum?

4 Antworten

Deine ausgefallenen Haare würden nicht wieder nachwachsen. Bei einer Haartransplantation wachsen die entnommenen Haare wieder nach. Wenn Du Dir die Hoden entnehmen lassen würdest, dann würde zwar die sexuelle Lust möglicherweise verschwinden, doch gleichzeitig hättest Du mit anderen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Dein Bart würde auch nicht mehr wachsen und Blasenprobleme würden sich damit auch einstellen.

Geh lieber mal zum Hautarzt und lass Dich beraten. Es gibt auch Haarsprechstunden dort. Du scheinst noch nicht richtig über die Haartransplantation informiert zu sein. Vielleicht ist das doch eine Möglichkeit für Dich.

Ich würde aber gleichzeitig gerne meinen sexuellen Trieb ausschalten.

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@JenniFr

Mich stört er und er schränkt meine Lebensqualität ein. Ich vergleiche es gerne mit einem junky auf Entzug. Man kann sich dem Drang zwar widersetzen aber es ist jedes mal ein Kraft und Zeitaufwand.

In Sachen Sex habe ich leider keine Wahl. Sex wird für mich als zwang wahrgenommen dem ich mich nicht entziehen kann, ich habe nicht die Möglichkeit zu sagen ich möchte heute keinen Sex oder ich möchte nicht onanieren. Diese Auswahl habe ich einfach nicht. Wenn sich die Gelegenheit für Sex bietet kann ich einfach nicht nein sagen. Ich würde dieses Verhalten als sucht bezeichnen und ich bin unglücklich damit und ein Sex Entzug ist quälend und frustrierend für Körper und Geist. Ich fühle mich regelrecht ausgepeitscht

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@MarsImpact

Da hilft nur das Sublimieren: arbeite hart irgend etwas. Dann wird dieser Trieb an sich schwächer werden, weil die Kraft in etwas anderes hineingeht.

Und meide alles, was irgendwie den Sexualtrieb anstacheln könnte: stark gewürztes Essen und vor allem die visuellen Reize (Bilder, Videos, Zeitschriften, spärlich bekleidete Menschen). Sage "nein" und bringe Deine Gedanken sofort auf andere Dinge. In der Psychologie nennt man diese Technik "Gedankenstopp".

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@MarsImpact

Was genau fühlt sich unangenehm an? Zwingt Dich Dein Partner dazu?

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@JenniFr

Nein, meine Partnerinnen die ich hatte konnten alle nie das sexuelle verlangen stillen das ich besitze. In der Anfangszeit einer jeden kennenlernphase hatte ich ca. 3x täglich Sex. Das empfand ich für mich persönlich als absolut traumhaften Zustand den ich geliebt habe. Je länger die Beziehungen hielten desto weniger wurde der Sex. 3 Mal die Woche war für mich ein notwendiges Minimum das aber dann aufgehört hat. Die Partnerin zu drängen fördert selbstverständlich nicht ihre Lust was zur Frustration durchweg führt.

Häufige Masturbation ist die Folge. Im schnitt 2-3 täglich. Masturbation wird aber von mir als äußerst unbefriedigend wahrgenommen. Es ist zu vergleichen wie mit dem Rauchen von Zigaretten. Wenn man raucht fühlt man sich nicht besser aber der Entzug ist weg und man kann los lassen. Ein "high" im Sinne von einem richtigen Orgasmus spüre ich bei der Masturbation nicht.

Momentan konsumiere ich keine Pornos und mache keine Selbstbefriedigung und keinen Sex mehr. Ich Versuche quasi Clean zu werden aber es fühlt sich einfach ekelhaft an.

Ich kann mir einfach keine Beziehung mit Frauen vorstellen. Welche Frau wäre bereit täglich zumindest einmal mit mir zu schlafen? Und das ein leben lang? Ich kann mir aber auch nicht vorstellen eine Frau zu heiraten mit der ich hin und wieder übers Jahr verteilt sporadischen Sex habe. Im Augenblick bin ich in der Situation und überlege ernsthaft meine Frau zu betrügen. Ich habe einfach ein Problem mit diesem Trieb. Ich kann mich nur unter größter Anstrengung dagegen wehren und ihn im Zaun behalten aber ich kann ihn nicht kontrollieren. Es laugt mich aus, es deprimiert mich, es frustriert. Ich bräuchte einen ganzen Harem oder ein Leben als Pornodarsteller um meinen trieb dauerhaft befriedigen zu können. Das ist alles unrealistisch.

Wenn man hier sieht wieviele Gedanken mir durch den Kopf gehen, welche Anstrengungen damit verbunden sind, welches "leiden" das ist kann man glaube ich verstehen das ich nurnoch davon befreit werden will. Ich will nicht mehr wollen. Immer, ständig dauernd. Ich kann einfach nichtmehr und aufhören kann ich auch nicht.

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@MarsImpact

Das mit der Sucht ist zunächst kein schlechter Vergleich, denn auch eine Sexsucht, wenn es eine sein sollte, könnte mit einer Psychotherapie behandelt werden. Vielleicht könntest Du das eher in Erwägung ziehen als Deinen Körper zu verstümmeln, denn eine Entfernung bringt noch ganz andere gesundhetiliche Probleme mit sich. Die Haare wachsen dadurch auch nicht nach. Es gibt Therapeuten, dei sich speziell auf Sexualität spezialisiert haben. Vielleicht findest Du jemanden in Deiner Nähe. Alles Gute!

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Haare wachsen nach einer Kastration nicht nach. Denke lieber bei keinem Kinderwunsch über eine Sterilisation nach. Da werden die Samenleiter durchtrennt und kann auch ggf. rückgängig gemacht werden. Was bei der Kastration weg ist, ist weg.

Aus diesem Grund wird keine Hodenentfernung von irgendeiner Krankenkasse bezahlt. Das wird nur bei Bösartigen Hodentumoren gemacht. Bei (fragwürdigen) Schönheitschirurgen in der dritten Welt (zB Indien) wird alles operiert, was du bezahlen kannst.

Ich wollte es auch selbst bezahlen.

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Du kannst ganz einfach weibliche Hormone einnehmen. Soja, Hefe (frisch oder als Bier), Holunder (Tee oder als Hugo / Sinupret, s. Medizinfuchs).

Und meide strikt die männlichen Hormone (Ingwer, Knoblauch, Muskat, Kurkuma, Koriander...)

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