Amoxicillin Mittel der Wahl bei Pneumonie?

1 Antwort

hi francis,

Nach der aktuellen S3-Leitlinie ist Amoxicillin (Aminopenicillin) das Mittel der ersten Wahl bei Patienten mit CAP, die keine zusätzlichen Risikofaktoren haben (2). Multiresistente Pneumokokken spielen in Deutschland (noch) keine Rolle. Als Alternative nennt die Leitlinie Makrolide wie Azithromycin, Clarithromycin und Roxithromycin oder Tetracycline (Doxycyclin). Allerdings waren in Untersuchungen etwa 20 Prozent der Pneumokokkenisolate resistent gegen Makrolide und knapp 10 Prozent gegen Tetracycline. Daher gelten Makrolide als Mittel der zweiten Wahl. http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=37689

ich wünsche dir gute besserung! gruß berta

34

Super, danke! Hab den Artikel noch weiter gelesen, sehr interessant!

0

Positiver Rachen Abstrich?

Hallo, ich weiß nicht mehr, was ich machen soll.

Wegen einem Kontrollabstrich aus dem Rachenraum sollte ich am Mittwoch letzter Woche zum HNO Arzt gehen um zu gucken, ob meine Mandelentzündung abgeklungen ist. Bereits an diesem Tag habe ich ein starkes Kratzen im Hals verspürt, woraufhin ich am Freitag wieder hin ging, wo mir eine eitrige Mandelentzündung diagnostiziert wurde. Daraufhin bekam ich Amoxicillin 1000mg verschrieben. Mittlerweile fühle ich mich wieder relativ gut, gehe arbeiten und bin frei von Fieber. Eben rief ich bei dem HNO Arzt an um mir mein Befund geben zu lassen, es sind Keime von Strep- und Staphylokokken nachgewiesen wurden, daraufhin soll ich nun erneut eine Schachtel Antibiotikum nehmen. Ich habe jedoch bereits von der Schachtel Amoxicillin Nebenwirkungen, welche mir den Alltag schwierig machen, wie unter anderem Durchfall. Der Abstrich wurde bereits vor der Mandelentzündung / Antibiotikum genommen, wo es mir noch nicht so schlecht mit dem Hals ging.

Ich habe mir nun telefonisch eine zweite Meinung bei einem anderen HNO Arzt eingeholt, welche mir umgehend einen Termin gegeben hat und sagte, dass ich das neue Antibiotikum vorerst nicht anfangen soll.

Ebenfalls bin ich mit den Abstrich Ergebnissen dieser Praxis schon oft in Verwunderung geraten, so habe ich einmal zwei verschiedene Rachen Abstriche an einem Tag, innerhalb einer halben Stunde von zwei verschiedenen Ärzten nehmen lassen, wo in der einen Arztpraxis das Ergebnis negativ war und in der Praxis, wo von ich jetzt schreibe, dass Ergebnis positiv war und ich wieder Antibiotikum nehmen sollte. Wie kann das sein?

Ich bin nun sehr unsicher und werde mir morgen eine zweite Meinung einholen und das Amoxicillin 1000 vorerst zu Ende nehmen, da es nur noch wenige Tabletten sind.

Ist hier vielleicht jemand, der einen Rat diesbezüglich hat?

Danke, Gruß.

...zur Frage

Pansinusitis / Nebenhöhlenentzündung - nach Antibiotikum immer noch gelbes Sekret?

Liebe Leute,

ich bin seit 3 Wochen erkältet. Es ist jetzt schon am Abheilen, aber ganz weg noch nicht.

Angefangen hat es klassisch mit Halsschmerzen, die waren nach 3 Tagen und ohne Schulmedizin weg (brav homöopathisch und pflanzlich).

Dann kam gleichzeitig Husten und Schnupfen. Nach knapp einer Woche war ich nochmals beim Hausarzt und ich habe ein Röntgenbild machen lassen. Diagnose: Pansinusitis mit Sekretspiegel in der rechten Kieferhöhle. Das Schnupfensekret war gelb und ich hatte schleimigen Husten. Der Hausarzt hat Antibiotikum verschrieben - Amoxicillin (Amoxistad 1000 mg). Das sollte ich 7 Tage lang nehmen, 2x täglich.

Nach den 7 Tagen hatte ich etwas mehr als 24 Stunden Pause, leider, weil kein Arzt da war - der Vertretungsarzt hat mir nochmals eine Überweisung für ein Kontrollröntgen gegeben - den Befund hab ich leider erst aufgrund Wochenende ein paar Tage später bekommen. Aber vorsorglich hab ich Amoxistad nochmals für 5 Tage verschrieben bekommen. Diagnose laut Kontrollröntgenbefund: Deutliche Affektion der Kieferhöhlen bds. (links mehr als rechts). Geringe Nasenseptumdeviation. Dazu muss ich aber sagen, dass das 2. Röntgenbild einen anderen Winkel hat als das 1. - dass man das so gar nicht gut vergleichen kann, die beiden Bilder, weil man es nicht gut sehen kann. Das Schnupfensekret ist jetzt hauptsächlich wieder klar, aber trotzdem sind immer noch vereinzelt gelbe Stellen dabei.

Ich war am Mittwoch beim HNO-Arzt - der hat auch mit dem Endoskop in die Nase und Nasenhöhlen geschaut - da hat er keinen Eiter entdeckt. Aber kann deswegen nicht die Stirnhöhle noch vereitert sein? Antibiotikum nehme ich jetzt keines mehr. Ich bekomme auch gut Luft durch die Nase, ich schmecke wieder alles und die verschlagenen Ohren sind auch wieder in Ordnung. Einzig ist noch etwas Schleim in der Nase und halt in den Nebenhöhlen lt. HNO-Arzt, was sich bei mir noch als minimalen Schnupfen zeigt.

Meine eigentliche Frage ist aber: Wie kann es sein, dass das Sekret immer noch gelb ist, wenn der HNO-Arzt kein Eiter in der Nasenhöhle mit Endoskop gesehen hat? Kann Eiter in der Stirnhöhle sein, das der HNO so nicht sehen kann? Ist es richtig, dass ich jetzt kein Antibiotikum mehr nehmen soll?

Aktuell nehme ich: aeromuc 600 mg (Acetylcystein) 1x täglich Tavipec Kapseln (2 Stück - immer wenn ich dran denke - sollte es 3x täglich nehmen - aber ich vergesse leider immer) Vom HNO verschrieben: Emser Nasenspray, Nasensalbe und Rachenspray

Weiß jemand Rat?

Danke vorab!

...zur Frage

Nebenwirkung durch Antibiotikum - trotzdem erstmal weiter nehmen?

Hallo! Seit gestern muss ich wegen einer massiven bakteriellen Infektion im Gesicht (http://www.gesundheitsfrage.net/frage/zusammenhang-bakterielle-entzuendung-der-haut-im-gesicht-und-nieren) ein Antibiotikum nehmen. Ich soll 3x/Tag 500 mg nehmen.

Gestern Abend und heute früh habe ich jeweils eine Tablette genommen. Leider vertrage ich dieses Antibiotikum nicht so richtig. Mir ist Übel, ich habe Bauchschmerzen und ziemlich weichen Stuhl. :-( Alles Nebenwirkungen, die auch in der Packungsbeilage aufgeführt sind. Und ich fühl mich heute auch insgesamt sehr schlapp, so richtig "matschig" und habe zu nichts Lust, würde am liebsten nur auf der Couch liegen (muss aber heute nachmittag noch 1 Std. arbeiten gehen).

Soll ich das AB denn jetzt trotzdem weiter nehmen, nach dem Motto "Augen zu und durch"? Habe heute morgen schon Vomex gegen die Übelkeit genommen. Meinen Hautarzt kann ich dazu ja leider nicht befragen, denn den erreiche ich frühestens am Montag wieder.

Aber wenn ich das jetzt übers Wochenende nicht nehmen würde, hätte ich schon etwas Sorge, dass sich diese bakterielle Infektion weiter ausbreitet. Mein Arzt sprach ja davon, dass - wenn es unbehandelt bleibt - die Nieren betroffen werden können.

Was meint ihr, was ich jetzt am besten mache?

Danke und LG!

...zur Frage

Blutwertkontrollen bei Medikamenteneinnahme

Hallo! Ich muss jetzt schon seit längerem ein Antibiotikum (Erythromycin) nehmen, bin jetzt in der 7. Einnahmewoche. Allerdings nehme ich das ziemlich niedrig dosiert.

Falls ihr euch wundert: ich nehme es im off-label-use wegen einer Magenentleerungsstörung. Man hat nämlich herausgefunden, dass dieses Antibiotikum die Magentätigkeit anregen kann. Und für diesen Zweck muss man es nur gering dosieren (3-4x 100 mg/Tag).

Im Beipackzettel steht, dass man bei längerdauernder Einnahme regelmäßig die Blutwerte kontrollieren sollte, spätestens nach 3 Wochen.

2 Wochen, nachdem ich angefangen habe das AB zu nehmen, hatte ich einen regulären Termin zur Blutbildkontrolle (wird immer alle 3 Monate gemacht, wegen anderer Medikamente). Da waren alle Werte o.k.

Seitdem sind jetzt schon wieder 4,5 Wochen vergangen. Sollte ich dann lieber nochmal das Blut untersuchen lassen? Oder gilt das nur, wenn man richtig hohe Dosen von dem Antibiotikum nimmt und nicht bei so niedriger Dosierung?

Nächste Woche wird die Magentätigkeit nochmal untersucht und dann wird entschieden, ob ich es noch weiter nehmen muss. Natürlich weiß ich, dass eine so lange Einnahme von AB nicht gut ist, das braucht ihr mir jetzt nicht zu schreiben, aber es ist eben eine der letzten Möglichkeiten (also quasi sprichwörtlich die Wahl zwischen Pest und Cholera).

Danke und viele Grüße, Lexi

...zur Frage

Homöopathisches Medikament gegen bei unregelmäßige Periode wegen zu vieler männlicher Hormone; Rezept nie eingelöst; erfährt das der Arzt?

Hallo,

ich bin 16 Jahre alt und habe seit ich 13 bin meiner Periode, jedoch sehr unregelmäßig. Bis April 2015 hatte ich aufgrund von Magersucht starkes Untergewicht. Seitdem habe ich jedoch 13 Kilogramm zugenommen und habe jetzt einen gesunden BMI von 19. Jedoch bekomme ich meine Tage stets sehr unregelmäßig: Das letzte Mal hatte ich sie im April. Daraufhin hat mein Frauenarzt Hormontests durchgeführt und ich habe wohl zu viele männliche Hormone. Daraufhin hat er mir ein homöopathisches Mittel verschrieben, welches ich jedoch nie abgeholt habe, weil ich nicht bereit war, dafür 30€ zu bezahlen, da ich Homöopathie keinerlei Glauben schenke und ich in diesem Monat meine Tage auch exakt nach 28 Tagen bekommen habe. Problem: Seit dem hatte ich meine Tage nicht mehr; ~ 3 Monate. Nun habe ich nächste Woche einen Termin bei meinem Arzt und weiß nicht, ob ich ihm sagen soll, dass ich das Rezept nie eingelöst habe. Ich sollte nämlich 3 Monate nach Rezeptausstellung wiederkommen, um zu sehen ob das homöopathische Medikament gewirkt hat. Er hat mir damals nämlich die Wahl gestellt zwischen Pille und eben diesem homöopathischen Mittel und ich habe mich für Letzteres entschieden, da ich große Angst vor den hormonellen Nebenwirkungen der Pille habe.

Kann der Arzt nun feststellen, dass ich das Medikament nie eingelöst habe? Ich überlege nämlich, einfach hinzugehen und zu sagen, dass ich es eingelöst habe und es nicht funktioniert hat und dass er mir nun bitte die Pille verschreiben soll. Wenn mein Arzt jedoch mitbekommen hat, dass ich das Rezept nie eingelöst habe, werde ich ziemlich blöd dastehen

Gruß,

Lisa

...zur Frage

OxyNorm 5 mg-Kapseln - wie lange darf man sie anwenden nach OP?

Hallo,

habe eine schmerzhafte OP (kein Tumor, orthopädische OP) hinter mir. In der Klinik war ich gegen Schmerzen sehr gut eingestellt, bekam verschiedene Wirkstoffkombinationen, auch solche Schmerzmittel aus der Klasse 2 und 3. Ich weiß sie leider nicht mehr alle.

Anfangs war hatte ich 1-0-1 Retard Oxycodon erst 20 mg, dann ab ca. Tag 5 dann 10 mg. Das OxyNorm gab es ergänzend bei stärker werdenden Schmerzen in 10 mg max. alle 4 Stunden, habe davon aber meistens nur 3-4 im Verlauf weniger und nur 1-2 nachts benötigt. Zusätzlich gabe es entzündungshemmendes Ibuprofen 1-1-1 600mg.

Ab ca. Tag 8 wurde dann das OxyNorm auf 5 mg-Kapseln bei Bedarf umgestellt, was auch ausreichte, da ich im Krankenhaus wenig Bewegung hatte außer Physiotherapie. Wegen Schwellungen hatte ich 3 drei Tage fast Ruhestellung mit Kompressionsverbans und hochgelagertem Bein, so dass nach 3 Tagen die Einlagerungen weitgehend verschwanden, und nur Reste weiter oben im Körper noch nicht abfließen.

Nun bin ich am Tag 10 post-OP entlasen worden und das Oxycodon wurde eingestellt und auch das OxyNorm wurde nicht verordnet.

Habe nun nur noch das Ibu 1-1-1 600mg, was nicht ausreicht und ich habe ständigen Schmerz 3-4, bei Belastung manchmal auch 5, Im Liegen schmerzt es auch, weil die verletzten Weichteile enorm schmerzen.

Fragen: Wird mir (am Samstag, ein fremder Bereitschafts-) ein Arzt OxyNorm 5mg verordnen, wenn er mich nicht kennt? Wie lange ist die weitere Anwendung dieses Wirkstoffes vertretbar? Ich muss jetzt ab Montag ja jeden Tag in die Physiotherapie und generell in die Bewegung, ich denke tagsüber komme ich ohne oder mal mit 1x5mg klar, abends aber wird es schlimm, da werde ich 2x5mg über die Nacht benötigen. Könnte ich das noch eine Woche so dosieren und in der Folgewoche vielleicht nur noch 1x5mg nachts und dann absetzen?

Ich habe die Risiken gelesen (Abhängigkeitspotential), aber die jetzigen Schmerzen sind schon sehr grenzwertig.

Ich finde es nicht so toll, in der Klinik bekommt man was man will, damit die Pfleger ihre Ruhe haben und zu Hause hockt man mit seinen Qualen alleine rum....

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?