Altersvergesslichkeit oder Vorboten auf Alzheimer etc.?

2 Antworten

Hallo EinlangerRegen,

ich denke ebenfalls, das es eine Durchblutungsstörung sein könnte. Trinkt er genug über den Tag verteilt? Auch das kann zu ausfallähnlichen Symptomen führen. 

Alzheimer ist eine Ausschlußdiagnose, das heißt es müssen alle anderen Ursachen ausgeschlossen werden, bevor die Diagnose gesichert ist. Hilfreich wäre dabei z. B. ein CT oder MRT, spezieller Demenztest, wie das Zeichnen der Uhr usw. Um davon jetzt schon zu sprechen ist etwas früh. Ich kenne die Erkrankung von meinem Vater und wenn ich so zurück blicke hatte es mit seinem 70 Geburtstag schon langsam angefangen und dauerte 10 Jahre bis zu seinem Tod, wobei die schwere Phase so in etwa bei zwei bis  drei Jahren lag.

Es wäre wirklich besser wenn er seinen Hausarzt und/oder einen Neurologen aufsuchen würde zur Abklärung, aber Senioren sind nun mal von Natur aus etwas stur, das kenne ich nur zu gut.

 Ich wünsche euch Glück und alles Gute! LG 

Mit Altersvergesslichkeit hat das nichts zu tun. Das sind Anzeichen einer starken Durchblutungsstörung.

Wenn nichts dagegen unternommen wird und er sich nicht gründlich untersuchen lässt, dann kann das immer wieder auftreten und sein Leben in solchen Momenten sehr gefährden.

Es kann auch zu einem neuen Schlaganfall führen.

Ständig geistig abwesend und vergesslich?

Es ist wirklich zum Problem für mich (16) geworden, ich bin vor allem sehr vergesslich und öfters auch geistig abwesend. War zwar immer schon "die Verpeilte" aber eher im Sinne vom Hausaufgaben vergessen. Jetzt habe ich das Problem, dass ich geistig oft nicht anwesend bin, z.B. sitze ich erst heute wieder im Bäcker mit Freundinnen, wir quatschen normal, nach einer Weile frage ich, ob es nicht unhöflich sei ohne etwas zu essen im Bäcker zu sitzen. Beide hatten etwas gegessen, waren aber vor ungefähr 5 min. fertig gewesen. Sowas ist mir echt peinlich...Lehrer sagen auch immer, dass ich in meiner "eigenen Welt lebe", "völlig apathisch im Unterricht sitze" oder fragen, ob ich nicht genug geschlafen hätte. Von der Konzentration geht es eigentlich noch, wenn mich was interessiert habe ich damit überhaupt kein Problem, ebenso wenig wie mit Texten verstehen, auch in der Schulzeit kann ich konzentriert Aufsätze schreiben etc. Tja, aber auch so Sachen wie dass ich beispielsweise NIE am Nachmittag weiß, was meine Mutter mir gesagt hat (wohin sie geht oder so) oder auch sonst vergesse ich Sachen relativ schnell wieder. Wie gesagt, Freunde sagen das auch immer wieder mit der Apathie, dass ich manchmal gar nicht auf sie reagiere. Ihr wisst nicht, wie peinlich mir das ist. Ich muss zwar zugeben, dass meine "Lebenumstände" (?) nicht sonderlich zur Verbesserung beitragen, ich schlafe wenig und schlecht (kann auch in der Schulzeit meistens erst 1:00-2:00 Uhr einschlafen und muss spätestens 6:30 raus), bin im Prüfungs- und Bewerbungsstress und stehe sehr unter Leistungsdruck. Die familiären Umstände könnten auch besser sein und erst vor kurzem gab es in der Hinsicht mehrere einschneidende Erlebnisse (Eltern getrennt, Vater weg, neuer Psychofreund, Mutter hat schwere Depressionen diagnostiziert bekommen etc.) und ich merke wie ich selbst durch alles immer labiler werde und es sehr an meiner Psyche nagt, pubertäre Probleme reichen mir anscheinend nicht. Meine Frage nun was kann ich dagegen tun oder woran könnte es liegen?

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