ALS? MS? Panische Angst!?

3 Antworten

Es sind zwar schlimme Krankheiten, wo du den Verdacht hast. Wichtig ist aber, dass du damit lebst. Darum habe da keine Angst. Du hast die Krankheit und sie muss nach dir leben. Schlimm wird es, wenn die Krankheit dich hat und du nach ihr leben musst. Sicher kann man bei MS als nicht Betroffener schlecht mitreden. Aber ich habe meinen Diabetes. Bestimmte Merkmale, da muss ich nach ihm leben. Aber im großen und Ganzen hat mein Diabetes nach mir zu leben und wenn es ihm nicht passt, muss er umziehen und sich ein anderes Opfer suchen. Lasse dir erst einmal eine Krankheit bestätigen und bleibe beim Befund ruhig. Das ist ganz wichtig.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Meine Mutter ist Schmerzärztin, habe selbst Erfahrung

Hallo,

du hast erstmal alles richtig gemacht, indem du deinen Hausarzt aufgesucht hast, und der hat alles richtig gemacht, indem er einen Neurologen hinzuzieht. Ich habe einen sehr lieben Freund verloren, der an ALS erkrankt war. Er hatte aber ganz andere Anfangssymptome, wie du sie beschreibst. Er hatte weder Kribbeln, noch Krämpfe, noch Muskelzucken. Er hatte als erstes eine Muskelschwäche bemerkt. er hatte auch keine Schmerzen. Ob man darüber ALS ausschließen kann weiß ich nicht, aber vielleicht beruhigt es dich ein wenig. Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass diese Erkrankung sich bei dir nicht bestätigen wird.

Lieber Hilfe151.

Ich kann deine Gefühle aus eigener Erfahrung nachempfinden. Wie alt bist du denn?

Manche Überlegungen werden dir akut vielleicht nicht einleuchtend sein, haben aber ihre Berechtigung. Im Oktober 2017 hatte ich auch mal erste Symptome, bin neurologisch orientiert und habe mir so meine Gedanken gemacht. Da ich Intensivpfleger war, habe ich gelernt mit Symptomen ruhig umzugehen - verständliche Panik hilft da nicht weiter. Ich verstehe aber sehr gut, das es im Kopf nur so brummt. Alles was man nicht weiß, macht unsicher.

Die Untersuchungen sind ja jetzt angelaufen und trotzdem hilft dir nur - Ruhe bewahren. Manchmal ist es wesentlich weniger einschneidend, als wie man am Anfang vermutet.

Vielleicht macht man noch weitere MRT und neurologische Untersuchungen.

Beschäftige dich mit deinem Hobby, höre Musik, sprich/triff dich mit deinen Freunden, Eltern, lenk dich ab und versuche zur Ruhe zu kommen.

Mein Chefarzt hat immer zu unseren Patienten gesagt:

"Bleiben Sie ruhig, sich aufregen und Panik schieben hilft Ihnen auch nicht weiter. Wenn Sie wissen was Ihnen fehlt, dann ist die Zeit gekommen um sich über die Therapie Gedanken zu machen - vorher nicht. Bis dahin habe ich auch schon überlegt, was wir zusammen machen können."

Ein kluger Mensch. Vertraue deinen Ärzten, sie werden sich kümmern.

Ich wünsche dir viel Ruhe und das Allerbeste .

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Mit meinem Typ I-Diabetes hat mein Diabetologe gesagt: "Solange du sagen kannst, dass du mit dem Diabetes lebst, ist alles in Ordnung. Wenn dieser Drecksack mit dir leben will, zeige ihm die rote Karte.

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