Alprazolam gegen Angst und Panikattacken; hohe Dosierung

1 Antwort

Hat dein Psychiater kein Telefon!? Den hättest du anrufen müssen und er hätte dir telefonisch sagen können ob es gut für dich ist wenn du mehr Alprazolam zu dir nimmst. Hausärzte sind in der Regel nicht so vertraut mit diesen Medikamenten. Aber jetzt zu deiner Frage: Das Medikament kann dich natürlich auch nach 12 Tagen abhängig machen, weil du es ja schon bist, sonst bräuchtest du jetzt keine höhere Dosis. Ich empfehle dir, gehe sehr achtsam vor und benutze es nicht als Freibrief, dass du die 3mg unbedingt nehmen musst. Es ist ein Teufelskreis in dem du dich gerade befindest.Versuche deinen Psychiater telefonisch zu erreichen und beratschlage dich mit ihm.

Ich wünsche dir alles Gute rulamann

Hallo rulamann,

selbstverständlich hat mein Psychiater ein Telefon; hätte er keines, wäre das relativ ungewöhnlich im 21. Jahrhundert! ;-)

Aber Spaß beiseite, er ist im Urlaub und ich möchte keinen x-beliebigen Facharzt befragen, zumal der meine jahrelange Vorgeschichte nicht kennt, meine unzähligen Einstellungen auf verschiedene Medikamente und/-kombinationen und so weiter.

Das mit der Abhängigkeit ist so eine Sache, das Alprazolam hilft mir bei akuten Schüben schnell und zuverlässig, das leisten meine momentanen AD einfach nicht in dem Maße. Die 3mg nehme ich auch nicht jeden Tag, sondern nur wenn ich eine "Aura" spüre, dass heute etwas passieren wird, ich hoffe du kannst mir folgen. Vermutlich habe ich das Detail vergessen, dass ich von Benzodiazepinen jeglicher Art vollständig Abstand nehmen will, das werde ich dann mit meinem FA erörtern und planen. Bis dahin ist das Alprazolam eine gute "Krücke" und soll keine Dauermedikation werden.

Ich danke dir für deine zeitnahe, ausführliche Antwort! Liebe Grüße

1
@Benzi

Ich kann dir sehr gut folgen :-)) Ich habe das nur geschrieben, weil ich dir helfen wollte und weil ich im meinem Bekanntenkreis jemanden kenne der wegen diesem Zeugs 7 Wochen in einer Klinik war auf Entzug.

Auch an dich Liebe Grüße

1
@rulamann

Das ist mir bekannt, und habe es bei anderen auch mehrmals erleben müssen. :( Für den gewöhnlichen Hausarzt sind Benzos und ihr Gefahrenpotential wohl schwer einzuschätzen und werden verschrieben wie Bonbons. Was schnell hilft, muss wohl gut sein! ;) Von den Folgeschäden und dem extremen Entzug will ich hier gar nicht erst anfangen...

1

blitzschlag kopf brain zaps zuckungen

Hallo:)

Ich hatte vor ein paar Wochen schonmal eine Frage hier gestellt, in der es um Beschwerden wie Kreislaufkollaps, Herzrasen, stechende Kopfschmerzen etc. ging. Nachdem ich nun beim Kardiologen, Ophtalmologen, HNO (allerdings nur kurz), Pneumologen, Neurologen, Gynäkologen, Orthopäden und was weiss ich noch überall war (Blutbild inkl. Schilddrüse wunderbar, hab nur Ferritinmangel) und niemand etwas hat feststellen können, habe ich ein HWS- sowie Schädel-MRT machen lassen, welche Gott sei Dank bis auf eine minimale Fehlhaltung durch unterschiedliche Beinlängen unauffällig waren. (Hatte wochenlang Angst und Panikattacken, da die Ärztin in der Notaufnahme damals als das anfing mir etwas von einer möglichen Raumforderunv erzählt hat..)

Diese ganze Facharztrunde ist zwar sehr anstrengend, jedoch nicht annähernd so schlimm wie die Tatsache, dass sich meine Beschwerden nun zwar abschwächen, ich jedoch stattdessen seit ca. 2 Wochen öfters am Tag solche "Stromschläge" im Kopf verspüre, die mich sehr verängstigen. Woher könnte das kommen? Vom Gefühl her ist es eindeutig im Kopf oben in der Mitte zu lokalisieren. Ich meine dies sind sogenannte Brain-Zaps, die nicht weh tun, mich aber sehr einschränken. Allerdings heisst es durchweg, diese treten im Zusammenhang mit der Einnahme von Antideprrssiva auf - ich nehme gar keine Tabletten, habe sogar vor eñinem Monat die Pille abgesetzt.

Kennt dieses Phänomen wieder oder kann mir einen Rat geben? Mache mit langsam echt Sorgen. Kann es evtl. was an der Halsschlagader oder so sein? Hab oft im/am Hals ein nicht schmerzhaftes, jedoch unangenehmes Ziehen. Zu meiner Person noch: ich bin weiblich, 20 Jahre alt, Studentin, rauche nicht, normalgewichtig, gehe einmal die Woche zum Sport.

Liebe Grüße!

...zur Frage

Schilddrüsenunterfunktion begleitet von Herzstolpern?

Huhu ich habe ende 2017 erfahren, durch eine Routineuntersuchung , dass ich eine Schilddrüsenunterfunktion habe. Ich muss jetzt diese Tabletten nehmen (75) wohl auch mein Leben lang. Beim Ultraschall sagte der Arzt zu mir, dass nur noch 6% meiner Schilddrüse vorhanden sei und diese halt auch dementsprechend "schwarz" und vernarbt ist. Nun zu meiner Frage: Ich habe seit der einnahme dieser Tabletten ganz doll mit Herzstolpern zutun. Vorher hatte ich dies auch schon aber in sehr großen abständen (vielleicht alle paar monate mal ne stunde oder so muss dazu sagen hab da auch nie so drauf geachtet) nur geht es bis zu 18 mal die Minute.. den ganzen Tag, 7 Tage die Woche. Ich habe von meinem Arzt bisoprolol 2.5 verschrieben bekommen 1 Tablette am Tag aber das hat nicht wirklich geholfen.. Ich muss dazu sagen (bitte steinigt mich nicht) ich dachte erst dass es an den Tabletten für die SD liegt aber ich habe diese 2 wochen ca. Nicht genommen ( ich bin 21 und sehr naiv was meine Gesundheit angeht) und in der Zeit hat sich das mit dem stolpern weder verbessert noch verschlechtert also denke ich kann es nicht an den Tabletten liegen oder ? Ich habs meinem arzt natürlich nicht gesagt mit den tabletten für die SD aber das mit dem herstolpern jetzt hat er die dosis von bisoprolol erhöht also 2 stück am morgen allerdings hilft das auch nicht.. da ich aber sowieso schon einen zu niedrigen Blutdruck habe kann ich auch nicht zu viele davon nehmen.. sollte ich zum Kardiologen gehen ? Brauche ich dafür eine Überweisung oder kann ich mir einfach einen Termin machen? Meine größte angst ist der Herzschrittmacher.. meint ihr es wäre möglich dass ich sowas bekomme ? (Ich bin 21 und finde mit der SDU schon genug bestraft) ich muss dazu noch sagen mein arzt sagt er möchte noch gucken wie es beim nächsten Termin ist (juni) aber das stolpern ist schon seit monaten so doll und es belastet mich sehr.. vorallem bei der Arbeit.. wie sind eure Erfahrungen, bedenken? Vielen Dank..

...zur Frage

Alles nur Angstsymptome?

Hallo Zusammen, als Newbie möchte ich mich erst einmal vorstellen: Ich bin 45 Jahre alt und in leitender Funktion (GF) angestellt.

Schon seit geraumer Zeit (alles begann vor ca. 2-3 Jahren) habe ich die unterschiedlichsten Symptome, welche im Laufe der Zeit mal mehr mal weniger vorkommen (oft kombiniert) bzw. neue Erscheinungen hinzukommen: Schwindel, massive Schlafstörungen mit Nachtschweiß und Aufwachphasen mit Herzrasen und Panik, teilweise Atemnot, Konzentrationsschwierigkeiten, Herzrasen, Magen-Darm-Schmerzen, Schwächegefühl, usw. Dazu kommen blitzartig einsetzende Gefühle, als ob ich augenblicklich umkippe in Verbindung dann natürlich mit Herzrasen, Angst und einigen anderen Symptomen.

Ebenfalls habe ich wahnsinnig oft das Gefühl, als ob ich irgendwie nicht voll da bin (geistig und körperlich), dieser Zustand lässt sich nur sehr schwer umschreiben, vielleicht am bestem beschrieben, dass der Körper (incl. Geist) nur auf 20% läuft.

Folgende Themen sind diagnostiziert: Bluthochdruck (seit einigen Jahren, wird mit Ramipril und Amlodipin behandelt). Folgendes wurde in den letzten Jahren überprüft: Darmspiegelung, Magenspiegelung, Schilddrüse, Neurologie, Kernspin Nebennieren, diverse Blutwerte. Gefunden wurde bisher außer einer Zyste an der Schilddrüse und erhöhten Cholesterinwerten nichts Nennenswertes.

Aktuell nehme ich noch Opipramol (wurde mir vom Neurologen für meine Schlafstörungen gegeben). In 2005 hatte ich eine mittelschwere Depression und hatte eine Verhaltenstherapie bis ca. 2008.

Ich komme einfach nicht mehr auf die Füße, mein Wunsch ist eigentlich nur, einen Tag zu haben (seit Monaten) an dem ich sagen kann, es „zwickt“ nirgends und mir geht es gut. Vielleicht noch zur Info: Ich muss beruflich viel reisen (interkontinental), habe also immer mit Zeitzonen zu kämpfen. Sportlich laufe ich ein wenig und fahre Fahrrad, ändert aber am Zustand leider nichts. Auch bin ich ein ausgeprägter Hypochonder, was das Thema leider nicht einfacher macht.

Was für Tipps habt Ihr? Danke!!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?