Allopurinol im Gichtanfall?

4 Antworten

Bei Allopurinol handelt es sich um einen Wirkstoff zur Behandlung von chronischer Gicht. Durch das Mittel lässt sich eine erhöhte Harnsäure-Konzentration im Blut senken. Zur Anwendung kommt Allopurinol vor allem zur Langzeitbehandlung von Gicht. So kann mit dem Mittel akuten Gichtanfällen vorgebeugt werden. Darüber hinaus dient der Wirkstoff, der seit 1977 zur WHO-Liste der unentbehrlichen Arzneimittel zählt, zur Vorbeugung von Nierenschädigungen bei einer Leukämietherapie oder Hyperurikämie sowie zur Behandlung von angeborenen Enzymmangelerkrankungen. Eingenommen wird Allopurinol in Form von Tabletten. Jede Tablette enthält in der Regel 100 Milligramm von dem Wirkstoff. Es gibt aber auch höhere Dosierungen.

Quelle: http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Erkrankungen/Gicht/Artikel/21682.php

Hallo, unter http://gichtanfall.info/ steht einiges dazu, wie ein Gichtanfall abläuft, wie er behandelt wird, Vorbeugung, etc. Zum Medikament Colchicin, das hier auch einige erwähnt haben, wird dort allerdings gesagt: "Aufgrund seiner starken Nebenwirkungen wird es heute nur noch in besonders hartnäckigen Fällen verwendet, bei Patienten mit Niereninsuffizienz darf es keinesfalls verabreicht werden."

NEIN, das darf man nicht geben! NSAR und Cortison im akuten Anfall............ Wenn der überstanden ist kann man langsam mit Allopurinol beginnen, denn das schützt dann auf lange Sicht vor einem erneuten Anfall.

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