Alkohol ist eine anerkannte Krankheit, meiner Meinung nach zur Geldmacherei und Ausrede, .. ?

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5 Antworten

Du hast Recht, Alkohol kann zur Sucht werden. Doch jede Sucht ist auch eine Krankheit, aus der man sich ohne Hilfe nicht wieder befreien kann, denn süchtig werden nur labile Menschen, die keine Grenzen kennen oder sich keine setzen. So geht die Sucht fließend in eine Krankheit über. Der Alkoholkranke braucht seine tägliche Dosis, sonst hat er Entzugserscheinungen, ohne Hilfe kann er das nicht bewältigen und gerät immer tiefer in den Sumpf hinein..

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Kommentar von walesca
15.02.2014, 16:38

Genau so sehe ich das auch. Die Grenze zwischen Sucht und Krankheit sind hier sehr fließend und lassen sich beim echten Alkoholismus nicht trennen! Zu Beginn kann man es als Sucht bezeichnen, wenn aber eine gewisse Grenze überschritten ist, dann ist es definitiv eine Krankheit, aus der man nicht ohne fremde Hilfe herauskommt. Dann ist ärztliche Hilfe nötig! LG

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Kommentar von ThomasE
15.02.2014, 17:05

Muss dir wieder sprechen hat mit labil und Grenzlosigkeit wenig zu tun. Es befällt schließlich alle sozialen Schichten auch diejenigen bei denen man von starken Persönlichkeiten ausgehen kann. Mfg ThomasE

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Kommentar von joefi
16.02.2014, 21:58

"denn süchtig werden nur labile Menschen, die keine Grenzen kennen oder sich keine setzen"

Die Empirie belegt eher das Gegenteil.

der Alkoholkranke kann auch jahrzehntelang nix trinken und bleibt krank

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Hallo LichterFee,

du beschäftigst dich seit "vielen Monaten" mit diesem Thema. Sei bitte nicht böse, wenn ich in Kürze keine erschöpfende Antwort, sondern nur ein paar Diskussionsbeiträge liefern kann.

Krankheiten heilt man, Alkoholiker - wenn sie denn welche sind - machen eine Entziehungskur und dies ist für mich ein eindeutiger Hinweis auf Sucht. Von einer Sucht spricht man, wenn jemand ohne eine Droge - Akohol ist unbestritten eine Droge! - nicht auskommen kann. Ob und wann einer als alkoholsüchtig zu bezeichnen ist, möchte ich den Therapeuten überlassen und muß sicherlich von Fall zu Fall entschieden werden.

Mit freundlichen Grüße! Fischkopp

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Kommentar von ThomasE
15.02.2014, 16:58

Die Einstufung Alkoholiker oder nicht beginnt beim Betroffenen wie er es sieht, erst dann bei Einsicht hat der Therapeut eine Möglichkeit die schwere der Abhängigkeit einzustufen und mit dem Patienten zu arbeiten. Aber im Prinzip hast du Recht. Mann rutscht nur leider viel zu leicht von einem "normalem" Trinkverhalten in die Sucht. Meist unbemerkt von sich und dem Umfeld. Das kommt erst später. Mfg ThomasE

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Du hast den neurobiologischen Wesensinhalt des Abhängigkeitssyndrom schlicht nicht verstanden, oder nicht gelesen; ich habe keine Ahnung, wo Du Dich mit was monatelang beschäftigt hast ?! Völlig unabhängig von der Frage, wie es zu der Krankheit gekommen ist, ist ihre neurobiologische Existenz nun mal vorhanden.

Soweit die naturwissenschaftliche Seite.

Zum Rest Wie kommst Du darauf, dass sich irgendjemand die Krankheit Sicht freiwillig antut ? Wo steht das ? Wer sagt das ?

Tut sich der Skifahrer den Beinbruch freiwillig an ? Tut sich der Schichtarbeiter die Schlafstörung freiwillig an ?

Wo haben die sich das denn freiwillig ausgesucht ?

"Dummschwaetzen" finde ich zu hart, aber die Richtung stimmt

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Die Sucht die deiner Meinung nach keine Krankheit ist, gehört aber leider zu einer der meist verbreiteten Krankheiten. Und ist im Gegensatz zu anderen Krankheiten nicht heilbar!!! auch nach jahrelanger Abstinenz, die auch nicht einfach einzuhalten ist besonders bei solchen Ignoranten wie dir,kann jeder noch so kleine Schluck und wenn er auch unbewusst z.b. in der Bratensoße, Plätzchen, Nascherei enthalten ist zum Rückfall und damit wieder ins alte Leid führen und ich bin mir sicher das sucht sich keiner aus. Denk mal darüber nach. Oder gehe in ein Klinikum mit Entzugsabteilung, dann siehst du was mann durchmacht,das will wirklich keiner. Genauso wenig wie einen Beinbruch oder Krebs. Es ist definitiv eine Krankheit. Als Betroffener kann ich das mit Gewissheit sagen, auch jeder Angehöriger/e wird mir da zustimmen. Hoffe für dich das dich diese schleichend kommende Krankheit nie in den Griff bekommt. Mfg. ThomasE

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Kommentar von walesca
16.02.2014, 08:42

ThomasE, Dir wünsche ich von Herzen, dass Du diese Krankheit immer im Griff behältst!! Alles Gute und viel Kraft dafür!! LG

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Alkohol ist eine Suchtkrankheit.

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