Akuter Tortikollis - 5. Tag - äußerst starke Schmerzen?

3 Antworten

Das ist durchaus möglich. Tramadol ist eigentlich ein gutes Schmerzmittel der Opioide. Mir hilft es bei meinen Rückenschmerzen leider nicht oder nicht ausreichend. Paracetamol wirkt auch bei mir nicht, soll aber ein gutes Schmerzmittel sein. Bitte nicht überdosieren, auch wenn die Schmerzen danach verlangen. Es besteht bei Überdosierung Gefahr von Leberversagen. Ich wünsche deiner Frau eine gute Besserung. Mit den Schmerzmitteln ist es meine Erfahrung, mit Tortikollis die aus dem Notdienst von meinem Vater.

Woher ich das weiß:Recherche

Hallo,

In der Regel heilt ein solcher akuter Torticollis, wie dein Arzt gesagt hat, innerhalb weniger Tage restlos aus. Starke Schmerzen sind nicht unüblich, hier kann neben den Schmerzmitteln z.B. auch Wärmetherapie hilfreich sein.

Veronal (Barbital) wird nicht mehr verwendet, du meinst sicherlich Valeron (Tilidin) - ob letzteres besser wirkt als Tramal hängt vom Patienten ab, ein Versuch ist es wert.

Grüße,

FlaeD

Tillidin wird leider nur als Tillidin Comp. mit dem Opioidblocker Naloxon angeboten. Wer ein starkes Schmerzmittel baucht und es blockiert wird, kann es nicht so wirken wie es soll

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@kllaura

Deshalb liegt die Höchstdosis von Valeron ja auch bei 150mg/Tag. Erst bei Überdosierung oder intravenöser Applikation entfaltet Naloxon seine Wirkung.

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@FLaeD

Bei meinen Rückenschmerzen hilft weder Tramal ausreichend und t Tillidin gar nicht.

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Ich wollte "Danke" sagen, für die Antworten und kurz Bescheid geben, wie es mit dem Schiefhals/den Schmerzen weiter gegangen ist.

Zunächst: Mit "Veronal" hatte ich mich verschrieben. Ich meine "Voltaren".

Meine Frau brauchte nur 1x Tramadol zu nehmen. Nach 10 Minuten war sie ganz ohne Schmerzen - und konnte die Nacht durchschlafen. 12 Stunden später nur noch 1x Voltaren - und danach keine Schmerzmittel mehr notwendig. Zwar dann noch nicht ganz schmerzfrei, aber gut auszuhalten bzw. mit autogenem Training und Atemübungen gut zu unterdrücken.

Kurz (noch mal) zusammengefasst:

Über 4 Tage kontinuierliche Verschlechterung, am 4. und vor allem 5. Tag mit den stärksten Schmerzen. Am 6. Tag wesentliche Verbesserung. Ab dem 7. Tag kein Schmerzmittel mehr nötig. Seit 10. Tag leichte Arbeiten wieder möglich, heute (11. Tag) nur noch etwas eingeschränkte Beweglichkeit des Halses.

Nach 5 Tagen immer noch Magenkrämpfe - normal?

Hallöchen. Eigentlich hat es bei mir letzten Sonntag ganz ganz leicht angefangen mit Magenkrämpfen rechts, mir aber dabei nichts gedacht. Bin dann auch Sonntagabend normal auf Arbeit (Nachtschicht in einer Produktionsfirma). Montag war es unverändert. Dienstagabend wurden sie zunehmender immer heftiger und ich hab ganze 3 Std. durchgehalten an der Arbeit ud musste aufgeben und heim gehen. Mittwochfrüh bin ich dann zum HA und der hatte mich mit Verdacht auf Blinddarm sofort in die Notaufnahme überwiesen. Laut Ultraschall hat es sich nicht bestätigt. Danach wurde ich dann an ein Tropf gehangen ( Infusion1000 E 153 + 2,5 Novamin + 40 Buscopan), der nichts gebracht hatte. Weil kein Zimmer mehr frei war, schickten sie mich wieder heim. Am nächsten Tag sollte ich wieder zu meinem HA, der mir dann Novaminsulfontropfen verschrieben hat. Die ich auch jeden Tag brav einnehme (3x40 Tropfen). Eine Besserung merke ich eigentlich nicht wirklich, außer das die Schmerzen jetzt Oberbauch mittig teilweise stärker sind. Sobald ich liege merk ich die Schmerzen nicht so schlimm, aber sobald ich ein paar Schritte laufe oder mich bewege, könnt ich manchmal an die Decke gehen. Hat jemand erfahrungen damit, was es sein könnte? Wollte Montag eigentlich wieder arbeiten oder kann ich da ein Hagen dran machen und sollte nochmal zum HA gehen? Nur was würde er da noch machen wollen, außer mich noch ein paar Tage daheim zu lassen. Aber ich denke, nur mit ner Krankschreibung wäre mir nicht geholfen. Bin jetzt den 3. Tag komplett zu Hause, also ohne Termine wahrnehmen zu müssen und trotzdem nicht besser.

PS: Kamillentee- und Zwiebackkur habe ich schon durch. Stuhl ist auch normal.

Danke für eure Antworten und Sorry für den langen Text, aber ich hoffe ich hab alles beschrieben.

Lg Doreen

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Starke Rückenschmerzen mit Atemnot, vor allem beim liegen.

Hallo,

ich hoffe, hier kann jemand helfen. Die Ärzte konnten es nicht wirklich.

Meine Frau (26) hat seit ca. 1 Woche sehr starke Rückenschmerzen. Seit 2 Tagen ist es nun jedoch so extrem, dass sie nicht mehr liegen kann. Ihr bleibt dann einfach die Luft weg. Selbst angelehntes Sitzen ist schwer. Das bedeutet, dass sie seit 2 Tagen auch nicht mehr geschlafen hat. Jetzt suchen wir dringend Hilfe, da man ja nicht lange ohne Schlaf aushält.

Symtome:

  • Schmerzen in Brust und Rücken sowie Schultern
  • Fieber
  • Husten
  • Atemnot im Liegen (schmerzbedingt)
  • Husten und Fieber könnten jedoch auch eine andere Ursache haben als der Rest (vielleicht kommen die Ärzte darum nicht weiter)

Was bisher getan wurde:

  • der Vertretungsarzt unserer Hausärztin war zum Hausbesuch da, da meine Frau am 1. Tag nicht mal mehr ins Auto steigen konnte. Nach oberflächlicher Untersuchung wurde Ihr ein Antibiotikum und Schmerzmittel verschrieben (beides bisher ohne Erfolg). Eine echte Diaknose gab es jedoch nicht.
  • Noch am selben Abend rief ich auf Grund einer Atomnotattacke im örtlichen Krankenhaus an, worauf uns der Notarzt nach Haus geschickt wurde. Laut diesem sei es eine schwere Bronchites, die kurz vor einer Lungenentzündung steht. Meine Frau wurde mit ins Krankenhaus genommen
  • Dort wurde sie ca. 2h untersucht und wieder nach Haus geschickt, jedoch nicht ohne ihr durch die Blume zu sagen, dass man nur wirklich krank ist, wenn davon auch was sehen ist. Alle Blutwerte und das Abhorchen waren anscheinend in Ordnung. Angeblich sei es eine ganz normale Erkältung
  • Tja, nun sitzen wir hier schon die ganze Nacht (meine Frau, weil sich vor Schmerz nicht schlafen kann und ich, weil ich vor Sorge nicht schlafen kann) und können nicht ganz glauben, dass meine Frau lediglich eine Erkältung hat.

Hintergrundinfos:

  • bei meiner Frau wurde während Ihrer Schwangerschaft letzes Jahr eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt, Sie nimmt jedoch Hormone um dies auszugleichen
  • meine Frau hatte schon öfters eine Bronchites und auch eine Lungenentzündung, ist sich aber sicher, dass sich sowas ganz anders anfühlt

So, ich hoffe nur ich hab nicht zu wirr geschrieben, leide leider auch unter Schlafentzug. :-/ Ich hoffe, jemand kann helfen.

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Fentanyl-Benzo-Tramal -Entzug Aber wie die letzten mg absetzen ???

Wer weiß Rat ? Ich bin Morbus-Crohn-Patient und hatte im Januar meine 3. große Bauch-OP als ich von der Intensivstation wieder auf dem Zimmer war hab ich die wachsenden Schmerzen nicht mehr ausgehalten und nur noch geschrien die Ärzte haben mich mit allem zugeballert was da war aber nichts half bis sie mit Fentanylpflaster ankamen da konnte ich Nachts wenigstens mal paar Stunden wegnicken zudem bekam ich Benzos wegen der abartigen Panikattacken und Albträumen durch die Hammernarkose. Nun nach 5 Monaten will ich weg von dem Scheis, die Benzos habe ich kalt entzogen ich hatte 2 miese Tage und dann nach einer Woche nochmal eine derbe Depriphase von einer Woche. Danach hab ich versucht das Fentanyl zu reduzieren runter auf 25 ging noch aber auf 12 gab Probleme ich brauchte 4 Anläufe und musste das 12er alle zwei Tage wechseln wegen den Entzugserscheinungen. Dann lief einiges schief ich suchte Hilfe bei einem Psychodoc der verschieb mir Cipralex allerdings war es Wochende, meine Pflaster alle und meine Quellen alle im Urlaub, da kommt Freude auf. Die erste Nacht ohne alles hab ich fast durchgehend im stehen verbracht am zweiten Tag fand ich dann doch noch Tramadol im Haus, als erstes habe ich nur eine 50mg Braustablette genommen und oh Wunder nach 10min waren meine Beine ruhig, da erwachte der Ehrgeiz in mir und ich wollte es durchziehen, hab eine Woche lang jeden Tag nur 1 !!!! Tramadol geteilt 25mg Morgens und 25Abends doch nun bin ich am Ende. Trotz dieser lächerlichen Dosis bekomme ich Morgens bis Mittags schlimmste Depressionen mit Erbrechen nix Essen und allem drum und dran....wie bekomme ich die Depris weg damit ich diese eine Tablette noch los werde ??? Tramal und Antidepressiva passt nicht zusammen deswegen bin ich schon fast soweit einen Schritt zurück zu gehen und wieder Pflaster zu nehmen um dieses Cipralex hochzufahren was aber auch wieder mindestens 3 Wochen dauert. Kann doch nicht sein das die letzte Hürde nicht zu schaffen ist . Bei meiner letzten OP vor 6 Jahren bin ich mit 50er Fentanyl aus dem KH gekommen und sofort auf Null gefahren ohne Probleme.

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