Ärzte verweigen einer an Epilepsie zeitweise leideden 35-jährigen Patientien aus meinem Bekanntenkreis rezeptpflichtes Medikament gegen massivste Schlafstörung?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Wenn der Arzt keine rezeptpflichtigen Medikamente verordnen möchte, hat er sicherlich gute Gründe dafür.

Schlafmittel sind mit Vorsicht zu genießen, Ärzte tun sich da generell bisschen schwer etwas zu verordnen.

Die Konsequenz wäre eher eine Zweitmeinung einzuholen um zu sehen was diese zum Thema Schlafmittel besagt. Rechtliche Schritte halte ich für Übertrieben, bringt ja nichts wenn ihr euch gegenseitig das Vertrauensverhältnis nehmt ..

Ein Rechtsanspruch existiert meines erachtens nicht, man kann ihn nicht nötigen etwas zu verordnen, man hat ja in Deutschland die freie Arztwahl die man ja beanspruchen kann wenn einem etwas an dem derzeitg behandelnden Arzt nicht passt ..


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo!

Die Frage, die sich mir stellt ist, warum der Arzt (oder die Ärzte?) die Verordnung verweigert. Welchen Grund gibt er an? Er wird es ja sicherlich irgendwie begründet haben.

Kann es vielleicht sein, dass es bei der Einnahme von Epilepsie-Medikamenten und Schlafmitteln zu gefährlichen Wechselwirkungen kommen kann? Vielleicht weigert er sich ja um die Patientin zu schützen?

Es ist übrigens völlig egal, ob man als Privatpatient oder als gesetzlich versicherter behandelt wird. Wenn der Arzt eine Verordnung nicht vertreten kann, dann ist der Versicherungsstatus des Patienten völlig egal.

Einen Rechtsanspruch auf ein Schlafmittel hat man nicht. Aber ihr könnt natürlich - wie auch andere es hier schon geraten haben - andere Ärzte aufsuchen und es solange immer wieder probieren, bis ihr irgendeinen findet, der ein entsprechendes Schlafmittel verordnet. 

Viele Grüße, Lexi

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Diese Frage ist nicht für dieses Forum geeignet, weil niemand hier die medizinischen Hintergründe des Falles kennt. Alternativen: Einen anderen Arzt aufsuchen, mit der Krankenkasse oder vielleicht auch mit der Schiedsstelle sprechen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?