Absetzerscheinung von Citalopram?

3 Antworten

Hallöchen Schlafbein!

Ich habe das auch erlebt. Ich habe auch nur 4 Wochen mal Cipralex 10 mg eingenommen, dann schlagartig von heute auf morgen abgesetzt, weil ich halt nicht akzeptieren konnte, dass ich psychische Probleme habe. Die Nebenerscheinungen nach dem Absetzen waren wirklich heftig. Ich hatte brain zaps, war ständig zappelig und unruhig etc. Ich hab nichts in der Hand halten können, mein Gehirn war extrem benebelt, ich konnte mich überhaupt nich konzentrieren etc...

Seit mehreren Wochen bin ich in stationärer Behandlung. Als ich dann wieder Antidepressiva einnahm, war es dann wieder völlig normal. Ich fühle mich besser. Bei mir ist der Therapieverlauf langwierig. So schnell komme ich von diesen Tabletten eh nicht weg.

Wenn du weitere Fragen hast, kannst mich ruhig anschreiben :-)

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

Mir ist einiges unklar. Wer hat Dir die Tabletten gegeben und Dir zu der Dosierung geraten? Und weshalb fragst Du keinen Arzt?

Ein Mensch ist keine Maschine:Oben Öl rein und es läuft wieder..... Nicht jede Pille ist für jeden geeignet, und wenn man sie dann einfach wieder so absetzt, kann man nicht erwarten, dass Nebenwirkungen auch sofort verschwinden.

Hier können 100 Leute antworten und 100 verschiedene Wirkungsweisen angeben, das würde Dir aber absolut nichts nützen. Ich denke, dass vieles, was Du angibst, rein psychisch, also nicht unbedingt die Wirkung der Tabletten sind. Du solltest daher umgehend einen Psychologen aufsuchen und mit dem Deine künftige Medikation besprechen.

Entspannungsübungen, Sport usw. wären auch Dinge, die Dich ablenken könnten.

Woher ich das weiß: Berufserfahrung

Ich komme von dem Zeug seit über 10 Jahren nicht mehr weg, wegen den sehr heftigen Absetzsynthome

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Ich habe das Medikament selbst einmal genommen. Nicht nur habe ich überhaupt nichts gemerkt, weder positiv noch negativ, noch hatte ich irgendwelche Absetzerscheinungen. Nun bin ich ohnehin jemand, der ALLES nehmen und wieder absetzen kann, ganz wie er will, ohne Probleme. Daran kannst Du sehen, wie unterschiedlich Patienten reagieren.

3-4 mal am Tag Stuhlgang - wer kann mir helfen?

Hallo zusammen,

seit einem dreiviertel Jahr habe ich ganz schlimme Probleme mit meinem Stuhlgang. Alles angefangen hat es letztes Jahr im Juli im Urlaub in der Türkei. Nach dieser Zeit war es zunächst ganz schlimm, dass ich fast nirgendwo mehr hin konnte , ohne dass ich wusste das irgendwo in der Nähe eine Toilette zu finden ist. Manchmal bis zu 10 mal am Tag, der Stuhl war kein Durchfall aber eben doch ziemlich weich. Ich war dann nach 2-3 Wochen beim Arzt der konnte aber nichts finden (in der Türkei habe ich mir also nichts geholt!) Die Zeit danach wurde es besser, ich habe in der Zwischenzeit auch schon einige Medikamente genommen auch gegen Reizdarm, aber nichts hat wirklich geholfen. In der Zwischenzeit ist es so, dass ich 3-4 mal am Tag noch aufs Klo muss, wenn ich weiß dass ich irgendwo hin muss wo keine Toilette in Sicht ist bekomme ich schon richtig Panikattacken und ich muss dann noch mehr aufs Klo. Zudem habe ich eigentlich stänidig ein komisches Gefühl im Bauch und seit ein paar Wochen auch noch fast jeden Tag Kopfschmerzen. Deswegen traue ich mich raum noch irgendwo hin. Ich weiß einfach nicht mehr weiter.

Letztes Jahr gab es einige Veränderungen in meinem Leben. Meine Eltern haben sich getrennt und ich bin zu meinem Freund gezogen in einen anderen Ort. Durch diese Toilettensituation traue ich mich aber raum raus und ich habe noch nicht wirklich neue Bekannte hier gefunden. Mit meinem Job bin ich eigentlich sehr zufrieden, es ist nur sehr stressig und da neige ich auch zu mehr Stuhlgang.

Einen Psychotherapeuten habe ich auch schon versucht zu finden, leider wohnen wir hier in einem Dorf und hier gibt es leider nicht so viele zur Auswahl.

Seit letzter Woche nehme ich das Präparat Passio Balance mit Passionsblume für innere Unruhe, leider merke ich aber auch noch keine Besserung.

Danke für hoffentlich hilfreiche Antworten

Julia27

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Psychotischer Anfall?

Hallo

ich bin 18 Jahre und männlich und bin schon seit mehreren Jahren in ambulanter Behandlung gewesen. Mit 18 bin ich dann in die Erwachsenenpsychiatrie, auch ambulant, wo ich gegen die Depression, Zwänge und Ängste Citalopram und Mirtazapin bekommen habe. Gegen Unruhe Promethazin und später Pipamperon.

Nur ist mir was sehr seltsames passiert. Ich wurde paar Tage lang sehr sehr unruhig und ich hatte manchmal paar Momente, wo mein Bewusstsein irgendwie von der Realität abgekuppelt worden ist. Ein sehr seltsames, fliegendes Gefühl. Ich habe es irgendwann nicht mehr ausgehalten und bin zur Ambulanz gefahren. Man hat mir dann Pipamperon gegeben.

Dann zwei Tage später oder so hatte ich heftigen Streit mit meiner Mutter. Wenn ich dran denke wird mir schlecht. Es war so schlimm...ich hatte an dem Abend einen richtigen Nervenzusammenbruch. Das, was am nächsten Tag passiert ist, werde ich vielleicht nie vergessen, auf jeden Fall war es extrem quälend. Ich bin ganz normal aufgewacht und habe mich so benommen und zugedröhnt gefühlt. Später im Verlaufe des Tages bekam ich erhöhte Temperatur (kein Fieber) und ich konnte mich nicht entspannen und war irgendwie fest davon überzeugt, dass ich irgendwas in der Vergangenheit machen soll, dass irgendwas unvollständig ist. Ich konnte nicht richtig duschen, weil die aktuelle Handlung mir irgendwie sinnlos erschien und ich hatte das Gefühl, was vergessen zu haben oder noch irgendwas zu machen, obwohl es nicht so war.

Dann kam der Oberhammer: ich bekam sehr seltsame Gedanken, die mich gefesselt haben. So als wäre mein Bewusstsein geteilt worden: normal und ständig im Wahnsinn. Richtig seltsame Gefühle, die mich ständig irgendwie reingezogen haben, ich konnte nicht schlafen, gar nichts. Ich wusste, dass das Halluzinationen waren. Am Ende des Tages war das so schlimm, dass sich unkontrolliert meine Augen nach oben gerollt haben und ich war die ganze Zeit in diesen irrealen Gedanken gefangen, in dieser seltsamen Bewusstseinswelt. Ich habe es nicht mehr ausgehalten und wurde in die Notaufnahme gefahren. Meine Familie hat mich natürlich nicht ernst genommen, während ich dort den ganzen Tag am Leiden war. Das waren die schlimmsten Gefühle, die ich jemals erleben durfte. Ich war ein Tag in der Geschlossenen und habe Zopiclon, Lorazepam und Promethazin bekommen. Und wurde dann in die offene verlegt, wo ich jetzt eine stationäre Therapie mache.

Ich habe das den Ärzten dort erzählt und ratet mal, was die gesagt haben...es war wohl angeblich alles Einbildung und ich wäre hypochondrisch. Ja genau. Als ob...deswegen hatte ich auch ständig unkontrollierbare Halluzinationen und bin Stunden lang zu Hause vor Panik hin und hergelaufen. Ich konnte mich nur mit extremer Mühe und Not in der Realität halten.

Was soll ich jetzt von den Aussagen der Ärzte halten? Ich fühle mich nicht ernst genommen!

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Atemnot,Druck im Brustkorb und stechen im Herz...HIIILFEEE!!!!

Hallo, ersteinmal zu meiner person... ich bin 25jahre alt,1,85m groß,wiege ca 95kg,arbeite im außendienst,bin raucher,konsumiere täglich energydrinks, treibe täglich sport(kraft u. ausdauer) und trinke ab u zu alkohol in grossen mengen!(jedes 2te wochenende)

ich berichte hier von meinem problem weil ich mittlerweile mit meiner kraft am ende bin! ich leide seit ca 4 jahren an einer ständigen atemnot...dh immer wieder muss ich tief einatmen damit ich luft bekomme bzw ich ein beruhigendes gefühl verspüre! zu beginn war es einfach nur der reinste horror aber mit der zeit habe ich mich damit abgefunden und einfach damit gelebt.... natürlich war ich oft,sehr oft sogar beim arzt...lungenarzt,kardiologe usw...das volle programm!!!!wurde bis auf eine verkrümmte nasenscheidewand nichts gefunden(habe ich noch nicht machen lassen) und man hat es auf die psychische ebene geschoben! das lustige ist das die atemnot eingetreten war,als ich mit dem rauchen aufgehört hatte(ca 3te woche)....bin zu beginn fast durchgedreht und hab dann auch wieder angefangen mit dem rauchen!

mein eigentliches problem hat vor ca 7 tagen angefangen!!!! ich bin beim shoppen einfach zusammengebrochen und habe geschwitzt wie ein schwein...bin dann in eine apotheke und habe blutdruck gemessen(175/110) ich dachte ich muss sterben...bin sofort zum arzt und habe ekg gemacht!alles normal... trotzdem habe ich seit diesem tag extreme luftnot und einen ständigen druck im brustkorb!dazu kommt das mein herz sticht und ich immer wieder regelrechte panik attacken bekomme!!!!dann habe ich das gefühl das mir das herz rausspringt od explodiert!! ich weiss einfach nicht was ich machen soll....tagsüber fällt mir (bis auf die schmerzen im herz) eigentlich nicht viel auf....ab u zu kleine panik attacke....aber nachts durchlebe ich den puren horror! ich habe in den letzten 7 tagen vl insgesamt 20 std geschlafen! nicht nur diese herzschmerzen hindern mich daran,sondern auch mein puls den ich ständig spüre und kurz vorm einschlafen setzt meine atmung aus,sodass ich sofort senkrecht im bett stehe!!!!ich kann einfach nicht mehr....hab mittlerweile schon den wunsch das mein herz einfach stehen bleibt und alles endlich vorbei ist!!!! ich will endlich wieder ein normales leben führen....spass haben usw... war gestern wieder beim doc(dachte nach schlimmer panik attacke) das ich einen herzinfakt hätte...ekg...wieder nix!!!!mein arzt hat mir dann eine spritze fluspi(psychopharma) gesprizt....hat mich zumindest beruhigt aber der herzschmerz ist immernoch da!!! ich habe solche angst da ich vor ca 1nem jahr mit testosteron experimentiert habe(ca 2 monate) und das ja nicht ganz ungefährlich ist!? die ärzte sagen alle ich sei organisch topfit und solle zum psychologen...aber ich wüsste nicht wo ich auf dieser ebene ein problem hätte!der berufliche stress gefällt mir sogar!!!

(habe seit 5tagen energykosum komplett eingestellt und rauchen auf das minimum reduziert)

hoffe jemand kann mir weiterhelfen...vielen dank!!!

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starke Schmerzen am Beginn der Regel, Übelkeit, Erbrechen

Hallo zusammen! Gestern hatte ich einen Horror-Tag. Ich habe gestern morgen meine Regel bekommen, was bei mir normalerweise kein Problem darstellt. Manchmal habe ich am ersten Tag etwas Unterleibsschmerzen, die ich dann normalerweise mit einem Körnerkissen oder zur Not auch mit einer einzigen Ibuprofen aber immer gleich in den Griff kriege und danach ist immer alles o.k.

Gestern war es aber völlig anders. Ich bekam innerhalb sehr kurzer Zeit starke Schmerzen und habe dann eine Ibu genommen. Kurze Zeit später wurde mir schlecht, und da ich immer Vomex im Haus habe, habe ich auch noch ein Vomex Dragee genommen. Und weil die Schmerzen nicht besser wurden auch noch Buscopan.

Aber es wurde alles eher schlechter als besser. Ich hatte furchtbare Unterleibsschmerzen und mir war so schlecht, dass ich mich auch übergeben musste. Hinterher tat mir sogar der ganze Bauch bis zum Magen weh (ich vermute mal durch die Krämpfe?).

Gleichzeitig hatte ich 3x in kurzer Zeit Stuhlgang und der war auch weicher als normal (aber das ist ja nicht so ungewöhnlich bei der Regel).

Ich habe auf der Couch gelegen und mich vor Schmerzen gekrümmt, hatte Schweißausbrüche, mir stand überall der kalte Schweiß und dann war mir heiß und kalt im Wechsel.

Später musste ich mich nochmal aufs heftigste Übergeben, dass sogar Galle mit rauskam.

Trotz der Hitze habe ich mir dann auch noch ein warmes Körnerkissen auf den Bauch gelegt. Das habe ich auch als angenehm empfunden.

Erst nach ca. 1 Std. mit seeehr starken Schmerzen wurde es dann langsam besser. Aber ich war so fix und fertig, dass ich erstmal 1,5 Std. geschlafen habe. Gegen Abend war dann wieder alles o.k., nur der Kreislauf etwas angegriffen, weil ich ja nicht so viel trinken konnte (was ich aber inzwischen auch nachgeholt habe). Heute habe ich nur noch Magenschmerzen, was aber bei mir ja nichts ausßergewöhnliches ist.

Bevor jetzt jemand schreibt, ich soll zum Gynäkologen: ich hatte gerade vorgestern dort meinen Termin zur Krebsvorsorge etc. Und der Gyn hat gesagt, es wäre alles bestens in Ordnung...

Hat jemand eine Idee, woran diese heftige Reaktion gelegen haben könnte? Wie gesagt, so schlimme Schmerzen hatte ich noch nie...

Und das kann ja eigentlich auch nicht mehr mit meiner durchgemachten Campylobacter-Infektion zu tun haben, oder?

Habt ihr Tipps, was ich machen könnte, wenn es nochmal so schlimm werden sollte?

Danke und viele Grüße

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