Abrechnung von Arzt-/Krankenhauskosten

1 Antwort

Hallo Lexi,77 soweit ich weiß, wird jede OP bezahlt von den KK, sollten sich aber dann Komplikationen ergeben, dann darf diese OP nicht noch mal abgerechnet werden und das KH hat dann praktisch nicht wirtschaftlich gearbeitet .Das hat man zum Beispiel oft bei Laparotomien z.B bei Platzbauch die sogenannten Re-Laps .Dies gilt auch für Privat Versicherte.

LG Bobbys :o)

O.k., danke. Aber wenn jetzt der Eingriff für die Komplikation ein ganz anderer ist und noch dazu von einer anderen Station gemacht werden muss? Dann würde ja nicht dieselbe OP nochmal abgerechnet. Also bei mir war es ja so, dass der ursprüngliche Eingriff die Anlage einer Magensonde (PEG) mittels Magenspiegelung war, da war ich noch auf der Inneren. Die Not-OP war dann eine Laparotomie wegen der Bauchfellentzündung und dafür wurde ich dann auf die Chirurgische verlegt und bin dann auch noch 3 1/2 Wochen dort behandelt worden.

Also wenn ich das richtig verstehe, würden die Leistungen für die Not-OP dann nicht in Rechnung gestellt? Auch nicht die Kosten für die Bildgebung und die Anästhesie?

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@Lexi77

Genau so ist es ,denn die Bauchfellentzündung ist entstanden ,weil irgendetwas nicht ordnungsgemäß durchgeführt wurde bei der PEG-Anlage (ein Fehler des Arztes),das die Not-OP dann in der Chirurgie gemacht wurde ist normal, denn das sind die Chirurgen und eine Bauchfellentzündung ist immer eine Notfall-OP. Da es ein Verschulden des KH ist ,darf die Not-OP nicht zusätzlich abgerechnet werden, denn dein Vertrag beläuft sich ja über eine PEG-Anlage und nichts weiter. LG Bobbys :)

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@bobbys

Super Erklärung, Danke!

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