Abnehmen/ unwohl fühlen im Körper?

Das Ergebnis basiert auf 1 Abstimmungen

Wasser trinken 100%
Nix essen 0%

3 Antworten

Du hast ein psychisches Problem, das ist der Eindruck den mir Deine Frage erzeugt.

Ohne Angaben von Alter, Gewicht und Körperlänge kann eh niemand sagen, ob eine Gewichtsreduktion Sinn stiftet.

Falls Du Jugendlicher bist: Meine Beobachtung ist, dass sich hier im Forum niemand mit solchem "Problem" meldet, der regelmäßig (im Verein?) einem Sport nachgeht.

Die, die sich hier melden leiden zuallererst an Bewegungsmangel, sie daddeln stundenlang an der PS4, schreiben Whatt-App-Nachrichten mit wenig Pause, etc.pp..

Diese Leute haben dann soziale Probleme, - nicht trotz, sondern wegen der Social-Media-Angebote, die haben Schlafstörungen durch zuviel blaues Licht (hoher Anteil im Smartphone-Display), dann tendieren sie zu Depressionen, und nicht selten kommt "Mobbing" in der Schule dazu. Und all diese Probleme führen zur Fresssucht, die dann wiederum zu Übergewicht führt.

Mein wirklich gut gemeinter Tipp: Solltest Du Dich an einem oder gar mehreren der o. g. Punkten wiederfinden, dann sei so klug und eleminiere die Ursache. Dann wird es in Deinem Kopf bald wieder richtig ticken.

Meines Erachtens ist jeder radikale Weg falsch! Damit würdest du dir auf Dauer nur andere, neue Probleme schaffen.

Erstmal wäre ja die Frage, wie groß und wie schwer bist du überhaupt?

Gibt es tatsächlich die Notwendigkeit abzunehmen? Oder hast du nur ein schiefes Körperbewusstsein / eine falsche Körperwahrnehmung und findest dich selber nur zu dick, bist es aber tatsächlich gar nicht? Dann wäre jeder Tipp, wie du am besten abnehmen kannst schädlich und die Gefahr einer Essstörung erheblich.

Falls du tatsächlich Übergewicht hast, dann wäre nicht ein Verzicht auf Essen der richtige Weg, sondern bewusstes und gesundes Essen. Z.B. Verzicht auf Fast Food, Softdrinks, Säfte stattdessen Wasser und ungesüßten Tee, viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukte etc. Und natürlich ein bisschen auf die Menge achten. Dann am besten abgewogen kochen. Dann kommt man nicht in die Gefahr, damit nichts überbleibt die möglicherweise verbliebenen Reste auch noch zu essen, obwohl man eigentlich satt ist. Bei Bedarf kann man sich auch an eine Ernährungsberatung wenden, die können oft auch sehr gute Tipps geben.

Das Problem ist aber auch, dass du nicht gezielt an einzelnen Stellen abnehmen kannst. Man kann keine Diät speziell für einen flachen Bauch oder z.B. dünnere Oberschenkel machen. So gezielt lässt sich das nicht beeinflussen.

Hier sollte man vielleicht lieber über ein gezieltes Trainings-/Sportprogramm für die Bauch- (und Rücken!)muskulatur nachdenken.

Viel Erfolg

Das ist beides nicht gut und schon gar nicht gesund. Wenn du nichts isst und nur Wasser trinkst, wirst du krank und verhungerst am Ende einfach. Schlanker wirst du davon nicht. Und offenbar geht es dir nur darum, den Bauch flach zu bekommen.

Isst man nichts, oder fast nichts, geht der Körper in den Hungermodus, hält an jedem Gramm Körpergewicht fest wie ein Ertrinkender.

Oftmals hat man nur deshalb ein Bäuchlein, weil man nicht die korrekte Körperhaltung einnimmt. Dazu mal das hier:

Ohne Flax, der Mensch ist tatsächlich für die Napoleon-Haltung gebaut!

Bei einem Rundrücken hält man die Schultern nach vorn und den Kopf eingezogen. Und weil man meint, so den Bauch besser einziehen zu können, macht man sich noch krummer.Das ist zuerst nur eine Fehlhaltung. Behält man diese Haltung aber als "normal" bei, so wächst man dann in diese Haltung hinein. Der Mensch wächst eben immer so, wie er sich hält.

Keine Panik, das lässt sich auch wieder rückgängig machen, ist nur mühsam und dauert etwas und erfordert Selbstdisziplin und Durchhaltevermögen. Es lohnt sich aber auf jeden Fall, denn man bekommt im ganzen Leben keinen neuen Rücken; ist von der Natur einfach nicht vorgesehen. Man muss sich selbst bzw. dem Körper seine optimale Haltung "wieder angewöhnen".

1. Immer wieder daran denken "Napoleon-Haltung einnehmen! Also Kopf aus den Schultern ziehen, hoch mit dem Kinn und den Blick auf den Horizont richten, Hände mit den Daumen nach außen drehen, (dadurch rollen die Schultern ganz von allein nach hinten) und dabei das Becken nach vorne kippen. Das kann man am besten üben, wenn man sich mit den Hacken ganz nah an einen Pfosten oder Türrahmen stellt.

2. Beim Gehen, Joggen, Walken oder ähnlichem die Hände immer so halten, dass die Daumen nach außen zeigen, also Handflächen nach oben. Damit drehen sich die Schultern automatisch so hin, wie sie auch gehören.

3. Beim Hinsetzen darauf achten, dass man dann auch "auf dem ganzen Hintern" sitzt. Dazu beim Hinsetzen nicht als erstes den Rücken an die Lehne werfen, sonder den "Allerwertesten" zuerst möglichst weit hinten auf die Sitzfläche strecken. Beim Platz nehmen kippt das Becken automatisch in die optimale Stellung. Auch ohne dass man seinen Rücken anlehnt, kann man so stundenlang ermüdungsfrei sitzen. 

Besonders am Anfang ist das alles anstrengend, weil der Körper umerzogen werden muss. Erst wollen die Muskeln noch nicht und man mag zunächst auch das Gefühl haben, dass die Napoleon-Haltung sehr anstrengend sei. Wenn man das aber konsequent, richtig, oft und lange macht, geht das in Fleisch und Blut über und man wird feststellen, dass diese Haltung einfach optimal ist.

Es sieht nicht nur selbstbewusster aus, sondern wirkt sich auch tatsächlich so aus. Der Blick ist frei, Lunge und Herz haben mehr Platz, Magen und Darm, Leber und Bauchspeicheldrüse werden nicht mehr eingequetscht und die Wirbelsäule kann in sich selbst ruhen.

Bei einem krummen Fragezeichen denkt jeder „Na Ja“; bei einem Ausrufezeichen dagegen schon eher „Oho!“.

Was möchtest Du wissen?