Ablehnung der Plegestufe - was kann ich tun dass es endlich klappt ?

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2 Antworten

Hallo Steinberger,

auf keinen Fall aufgeben und nicht entmutigen lassen,manchmal braucht es einen ganz langen Atem.Es wäre ev. ganz sinnvoll bei Ablehnung nicht in Widerspruch zu gehen,sondern beispielsweise ca 4,6 oder 8 Wochen später erneut einen Antrag auf PS zu stellen.Desweiteren würde ich an deiner Stelle eine Kopie vom kompletten Gutachten verlangen (dieses Recht hast du) und könntest dir somit gezielt ein Bild machen, über Gründe,die zur Ablehnung geführt haben.Hilfreich kann auch die Führung eines Pflegetagebuches sein,in dem alle Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Pflege minutengenau aufgeführt werden,so kann nichts bei der erneuten Begutachtung verloren gehen.Auch auf eventuelle Pflegeerschwernisse achten,die Auswirkungen auf den Zeitaufwand haben könnten.Beim Besuch des MDK sollte ein Angehöriger und/oder ein Mitarbeiter vom Pflegedienst mit anwesend sein........Nicht zu vergessen,die Wohnung an diesem Tag sollte nicht aufgeräumt wirken,denn auch die hauswirtschaftliche Tätigkeit ,spielt eine,wenn auch nur untergeordnete Rolle......Viel Glück und alles Gute! LG

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Kommentar von froscheee
14.10.2013, 18:11

Ich kann Deine Ausführungen grundsätzlich bestätigen, habe aber Fragen bzw. Anmerkungen:

Warum rätst Du vom Widerspruch ab? Beim Widerspruch beschäftigen sich immer andere Personen mit dem Sachverhalt, was einen anderen Blickwinkel ermöglicht..

Der Abbau von Pflegeerschwernissen ist anzustreben. Das kann aber Auswirkung auf die Höhe der Pflegestufe haben, da der tägliche Zeitaufwand bei der Pflege eine Rolle spielt.

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Hallo Steinberger, ich würde mich an Deiner Stelle nochmals mit Deinem Arzt in Verbindung setzen, damit er ein entsprechendes Schreiben (Gutachten) aufsetzt, was bei der Krankenkasse eingereicht werden muss. Das Entnehmen der Schilddrüse und der vorgegangene Schlaganfall sind meines Wissens keine Erkrankungen, die zu einer Einstufung führen. Allerdings kann ich bei den vielen Bandscheiben-OPs es nicht nachvollziehen, warum Dir das immer wieder abgelehnt wurde. Welchen Beruf übst Du denn aus? Oder bist Du vielleicht bereits in Rente? Ich frage das wegen der OP´s bzw. Deiner evtl. Einschränkung im normalen Leben. Grüße Gerda

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