Ab welcher Menge sind Antibiotika im Hühnerfleisch bedenklich?

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In jeder auch nur kleinsten Menge!! Solche Medikamente haben einfach in der Ernährung nichts zu suchen. Wenn du Hühnerfleisch liebst und es häufiger auf dem Speiseplan steht, rechnest du dann die Portionen aus, die du essen darfst, um nicht über die erlaubte Menge Antibiotika zu kommen? Warscheinlich nicht, und das sollte auch niemand verlangen. Deshalb haben Medikamente in Lebensmittel absolut nichts verloren! Noch dazu wo wir nicht wissen, wie die kommenden Generationen auf diese Art Ernährung reagieren - etwa mit Mutationen?

In Biofleisch darf kein Antibiotika enthalten sein, das erlauben die gesetzlichen Bestimmungen nicht. Daher ist der Verzehr von Biofleisch in diesem Sinne auch völlig unbedenklich. ausserdem schmeckt Biofleisch auch besser, weil es einfach gesünder produziert wurde und länger Zeit hatte, zu wachsen und zu gedeihen. Biofleisch wäre also der richtige Schritt.

Am besten ist, das Fleisch, was man isst bewusst auszuwählen und beim Bauern des Vertrauens zu kaufen. Bei Biofleisch ist die Gefahr geringer, aber auch nicht ganz ausgeschlossen. Nicht umsonst hat man bei Lebensmittelskandalen auch die Bioprodukte mit in Verdacht. Du kannst da selbst nicht viel machen, außer die Lebensmittel bewusst kaufen. Wer für 99 Cent ein Suppenhuhn kauft, braucht sich eigentlich nicht zu fragen, wie frei, naturgetreu und medikamentenarm das aufgewachsen ist.

Darmflorastatustest gemacht - Reizdarm - Frage zum Darmflorastatus

Ich habe einen Darmflorastatustest machen lassen. Ich bin sogenannter Reizdarmpatient, alles hat bei mir erst durch Antibiotika angefangen. Ich bekam in ziemlich kurzen abständten (in 3 Monaten 2x mal) Antibiotika. Einmal wegen eines entzündeten weißheitszahns und das zweitemal präventiv nach der OP indem der Weißheitszahn heraus operiert werden musste. Man gab mir das zweite AB einfach mal präventiv mit. Bereits nach dem ersten AB merkte ich das mein Stuhl viel weicher wurde, nach dem zweiten AB hatte ich durchweg durchfall und plötzlich war ich laktose und histaminintolerant. Nachdem ich alle Tests gemacht habe die die schulmedizin hergibt (Magen- und Darmspiegelung mit Biopsien, Stuhl- und diverse Bluttests, Ultraschall, Kernspinttomographie, Furktose, glukose und latkosetest mehr fällt mir grade nicht ein) habe ich mich entschlossen die Darmflora bestimmen zu lassen.

Ich hab mein Lebenlang gerne milchprodukte getrunken und nun soll ich plötzlich laktose haben? Das leuchtete mir nie ein, besonders erst ab dem Antibiotikum hatte ich probleme, seitdem. Die allgemein medizin sagte, da bestünde kein Zusammenhang, diagnose reizdarm. Nun habe ich diesen Darmflorastatustest machen lassen es hat mich 65€ gekostet und es ist tatsächlich heraus gekommen das meine Darmflora aus dem gleichgewicht geraten ist. Ich habe zuviele von den einen und zuwenig von den anderen Bakterien (genaueres erfahre ich beim Arzttermin) nun bin ich erst einmal froh das meine vermutung bestätigt wurde, das ich tatsächlich etwas habe woran man arbeiten kann.

Nun wollte ich mal euch fragen ob jemand erfahrung mit diesen Darmflorastatustest gemacht hat, wie sehen meine Heilungsaussichten aus? Kann ich schon bald wieder ein normales leben haben? Ich habe den Reizdarm nun schon solange, das ich wirklich sagen muss, es ist kein Leben mehr vorhanden, lebensqualität ist so sehr nah an der 0. Mal mehr mal weniger aber echt fast gegen null. Deswegen würde ich mich freuen falls jemand einen ähnlichen test gemacht hat. Auf mich soll jetzt erstmal eine Kur mit myrrhinil kommen und anschließend eine darmaufbaukur. Hoffe jemand kann was dazu berichten

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Antibiotika ja oder nein? Immungeschwächter Patient

Ich stehe vor der entscheidung AB, ja/nein?

Folgende Fakten: -Schon seid ca. 3Wochen mehr oder weniger stark Infekt (sehr gelber eiter aus nase, häufig mit viel blut) - Viel Husten (eher trocken, trotz bis zu 300mg Tramal/d) mit teilweise/ selten Auswurf, gelblich. - Allgemein schlapp, Hals, halttypische Grippe/Erkältungssymptome - kein fieber

Medis: remicade gegen colitis ulcerosa, Tramal (bis 300mg/d), arcoxia 60mg/d

-Vor ca. 2 Monaten ähnliche Symptome (NNH eiter, viel Husten, leichter Auswurf etc. damals Sputum-Untersuchung: Keime gefunden -> Haemophilus parainfluenzae +++, Serratia marcescens ++, Staphylococcus aureus ++ (Da stand noch: Enterobacter, Serratio, Citrobacter und Morganella morganii: Resistenzentwicklung unter Therapie mit Cephalosporien der 3. Generation innerhalb von 3-4 Tagen möglich); bin damals aber ohne AB ausgekommen und habe Remi bekommen. Evtl. Infekt seither nicht richtig kuriert?!

Nun habe ich wieder teilweise einen großen gelblich roten Schleimpropfen aus dem Mund. Ich hätte Metronidazol 1g/d plus Cefuroxim 1g/d vorhanden. Will aber nicht das falsche AB nehmen, da es einen Colitis Schub auslösen kann.

Sollte ich es nehmen? Nehme ich die richtigen?

Danke!

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Lymphadenitis-Was kann man tun?

Bei wurde wurde heute eine Lymphadenitis festgestellt, also Entzündung der Lymphknoten am Hals. Dies soll ja nur ein Symptom und keine Krankheit an sich sein (war letzte Woche erkältet und auch beim Hausarzt; meine Schwester hatte bzw.hat noch Pfeiffersches Drüsenfieber und wir waren die letzten Wochen viel zusammen). Ich dachte nun auch an Drüsenfieber, obwohl ich das vor 8 Jahren (mit 15 Jahren) schonmal hatte und dabei auch die Mandeln vereitert und so doll geschwollen waren dass ich nichts mehr schlucken konnte (Essen). Diesmal habe ich jedoch nur starke Schluckschmerzen und ab und zu stechende Schmerzen in den Halslymphknoten. Und auch so generell neige ich dazu, schnell Angina zu bekommen (manchmal waren es 3-4 mal pro Jahr, in letzter Zeit eher nur 1 mal pro Jahr), die ich allerdings immer ohne Medikamente auskuriere. Der HNO-Arzt wollte mir nun heute Antibiotika verordnen obwohl bekannt ist dass ich keine AB`s vertrage. Morgen muss ich zur Blutabnahme und frage mich ob es nun doch Drüsenfieber sein könnte.

Hin wie her: Wenn ich das AB nicht einnehme, welche Möglichkeiten habe ich diese Entzündung mit anderen Medikamenten/Maßnahmen auskurieren zu können? Und könnt ihr mir einige Erfahrungen zu dieser Lymphadenitis berichten?

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Blasenentzündung durch Radfahren - was tun?

Bin fast 69 Jahre alt und fleißiger Radfahrer (ca. 4000 km im Jahr). In dieser Saison habe ich erstmals Probleme mit der Blase. Natürlich hängt das auch mit dem miesen Wetter zusammen. Obwohl ich bemüht bin, mich vernünftig anzuziehen - kurze Radhose erst ab + 18 Grad, zusätzlich eine winddichte Radunterhose - kommen immer wieder dieselben Synthome: Ziehen im Unterleib, Bauchgrimmen, .. . zuhause dann durchfallartige Darmentleerung. Therapieversuche: 1. Blasentee, Wärmeauflagen - kuzfristige Besserung, auch durch witterungsbedingte Radpausen 2. Besuch beim Hausarzt - 1 Serie (10x2) Ciprofloacin 500 mg - vor 5 Tagen Ende der Antibiotika Behandlung. Gestern beim Radfahren (ca. + 20 Grad, leichter kühler Wind, 64 km), Beleidung: kurze Radhose mit Sitzeinlage, darüber windschützende Radunterhose (schaut nicht blöd aus, da beide Hosen schwarz sind)) - nach ca. 15 km wieder dieselben Synthome! Wie soll es weiter gehen? Nochmals Antibiotika? Hätte kein gutes Gefühl dabei (Bildung von Resistenzen, ...). Nächster Termin beim Urologen (Kontrolle vergrößerte Prostata) wäre für Herbst 2013 geplant. Kurzfristig einen Termin zu bekommen, wäre schwierig. Danke für gute Ratschläge! Hans

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Schluckbeschwerden, Schleim im Mund

Hallo ihr Lieben Ich habe folgende Frage. Seit Oktober habe ich nun Schleim im Hals, eine Behinderung beim Schlucken und einen ekelhaften Geschmack und Geruch im Mund. Hatte bereits in Mai und September eine Mandelentzündung. Bin also zum Arzt gegangen und bekam Antibiotika, das war im November. Meine Ärztin glaubte dass es sich wieder um eine Mandelentzündung handelt, da sie glaubte etwas Gelbes an den Mandeln erkennen zu können. Zwei Wochen später bekam ich ein weiteres Antibiotika, da das erste bis auf das Gelbe nichts an den Beschwerden geändert hat. Also nochmal bis Mitte Dezember das genommen. Schließlich habe ich mir eine Überweisung zum HNO Arzt geholt. Da aber erst in drei Wochen einen Termin. In den letzten beiden Monaten habe ich also zweimal Antibiotika, Emser, Dolo Dobendan genommen. Zusätzlich mit Salbei gegurgelt, eine Menge Tee getrunken und versucht die belegte Zunge zu reinigen. Alles hat nichts geändert. Jetzt soll abgeklärt werden, ob es sich um eine chronische Mandelentzündung handeln kann oder ob es eine andere Ursache hat. Kennt dies jemand? Um was kann es sich handeln? Gibt es andere Möglichkeiten? Und darf ich Sport machen? Mache gern Sport, aber will meine Gesundheit nicht gefährden. Über zahlreiche Antworten würde ich mich sehr freuen. <3 Lg Juli

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Keine Ursache für Durchfall/Verdauungsbeschwerden gefunden?

Hallo :)

Ich (weiblich, 18) weiß langsam nicht mehr weiter mit meinen Verdauungsbeschwerden.

Angefangen hat alles 2012 nachdem ich aufgrund einer Mandelentzündung durch Pseudomonas aeruginoa sehr lange Antibiotikum nehmen musste. (Ciprofloxacin und Levofloxacin).

Seitdem plagen mich heftige Verdauungsbeschwerden, die mein alltägliches Leben auf Dauer sehr einschränken.

Entweder ist es Durchfall mit heftigen Schmerzen oder ich sitze stundenlang auf Toilette weil immer nur sehr wenig rauskommt und das nur mit sehr viel Druck und Mühe, teilweise kommt auch nur Schleim oder sehr schleimiger Stuhl. Das mit dem Schleim kann leider mehrere Stunden anhalten. Ab und zu sind es auch Verstopfungen.

Die Ärzte sind der Meinung von dem Antibiotikum können die Probleme nicht mehr kommen, das sei zu lang her.

Ich habe es schon mit kompletter Ernährungsumstellung versucht, fettarm, wenig Zucker, nur gesund, nicht stark gewürzt, kein rotes Fleisch. Hat wenn, leider immer nur kurzzeitig geholfen. Seit einigen Monaten nehme ich Probiotik Pur Pulver, das hat anfangs auch sehr gut geholfen, aber mittlerweile schlägt auch das nur noch bedingt an.

2014 war ich bei einer Darmspiegelung, mir sagte der Arzt nur es seien Entzündungen da gewesen die wohl wieder auftreten können, es ist aber nichts chronisches.

Eine Lactoseintoleranz hab ich nicht, Glutenunverträglichkeit auch nicht. Wurde getestet.

Als nächstes wird auf Fructoseintoleranz überprüft, aber ob da was bei rauskommt bezweifle ich auch. Laut Arzt wäre es sonst wohl "nur" ein Reizdarm.

Meine Idee wäre noch Galle/Leber checken zu lassen ob es mit der Fettverdauung zusammenhängt. Mehr fällt mir auch nicht mehr ein.

Stress ist es auch nicht, denn auch in den Ferien wenn ich absolut keinen Stress hab treten die Probleme auf.

Mein Freund tut mir langsam richtig leid, wie viele abende schon wollten wir was zusammen machen, aber ich hing nur die ganze Zeit auf Toilette... In der Schule fehl ich auch zu häufig deswegen.

Hat noch jemand eine Idee was ich tun kann oder untersuchen lassen sollte? :(

Danke!

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