Ab welchem Zeitraum arbeitet der Darm nicht mehr alleine wenn man Abführmittel nimmt?

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5 Antworten

Es kommt immer auf die Stärke des Mittels an. Ich habe einige Jahre Dulcolax genommen, wenn nichts mehr ging und es hat mir nicht geschadet.

Dann bin ich auf die Bauchmassage gestoßen und seitdem brauche ich keine Hilfsmittel mehr.

Auch Flohsamenschalen sind ein natürliches Mittel und regen den Stuhlgang an.

Es ist natürlich immer besser, ohne Hilfsmittel den Darm anzuregen. Wichtig ist ausreichende Bewegung, viel Wasser trinken und auf Bitterstoffe in der Ernährung achten.

Bitterstoffe sind in Wermut, Salbei, Chicoree und Rucola. Leber Darm und Galle bekommen sie sehr gut und sie regeln die Verdauung.

Wenn aber gar nichts mehr geht, dann sollte man auf milde Abführmittel, wie eben Dulcloax zurückgreifen. Denn wenn nichts mehr geht, kann das sehr schmerzhaft sein und weitere unangenehme Folgen haben.


Das kann man nicht sagen. Einige nehmen es über Jahre und setzen es ab und es passiert nichts besonderes.

Allgemein ist es so, dass wenn man schon über drei bis vier Wochen täglich Abführmittel nimmt, dass der Darm träge wird. Den Dienst wird der Darm nicht einstellen. Er wird träge. 

Viele meinen man müsste täglich müssen. Das ist aber falsch. es reicht aus, wenn man zwei bis drei mal in der Woche "zu Potte" gekommen ist. Eigentlich müsste man gar nicht müssen. Aber, diese Balaststoffe, also das, was der Körper nicht verarbeitet und im Darm sich befindet, sollte für neuen Balast ausgeschieden werden. Irgend wann kommt es ansonsten zu Bauchschmerzen. Dann sollte es aber raus.

Folge im Enddarm: Es wird an dieser Stelle Wasser dem Stuhl entzogen und er wird härter. Dadurch schrumpft der Kot (oder auch Stuhl, nach dem Schloss in Schwetzingen genannt), neuer Kot kommt nach, verdickt und es wird weiter Wasser entzogen. Die Folge ist ein sehr harter und dicker Stuhl, der sehr schmerzhaft aus dem Körper raus muss.

Abführmittel haben dann den Sinn Wasser in den Darm zu ziehen um diesen Brocken einzuweichen. Gelingt das nicht, versucht man es rektal mit Zäpfchen oder Klistieren. Danach wird es unangenehm. Ich habe einem Arzt, weil er wollte, dass ich bei ihm bin, beigestanden, als mein Vater ihn "ausräumte". Aber den untersten Stopfen mit Fingern entfernt zu bekommen muss dann sein und ist unangenehm. Das ist aber, wenn man länger als 7 Tagen keinen Stuhlgang hatte.

Ich hatte mit 7 Jahren, als ich zu meinen heutigen Adoptiveltern kam, irgend wie die Begabung, beruhigend auf manche Leute zu wirken. Und bei Behandlungen ohne Betäubung habe ich sie auch ablenken können. Heute verstehe ich auch noch etwas davon und versuche es einfach zu erklären, was mir bei einem IQ von nur 210 schwer fällt.

Wichtig ist, Abführmittel erst am 4. oder 5. Tage einnehmen, wenn sich nichts getan hat. Der Körper vergiftet nicht, wenn man kein Stuhlgang hatte. Das sind Märchen aus der Steinzeit und dem Mittelalter. Entschlacken kann man mit dem Stuhlgang auch nicht, da der Körper keine Schlacke bildet.

Ich denke auch in der Packungsbeilage wird stehen, wie lange das Mittel eingenommen werden darf (?) Ansonsten lieber den Arzt mal fragen.

Das kommt sicher auch auf das Mittel an. Welches nimmst du denn und aus welchem Grund so häufig?

Hi Laurafragt,

ich kann Dir von Grund auf nur natürliche
Abführmittel empfehlen, da Diese genau so helfen, jedoch keine
Konsequenzen nach sich ziehen.

Hier eine kleine Liste von natürlichen Abführmitteln:

-Rizinusöl

-Olivenöl

-Weizenkeime

-Sauerkraut und Sauerkrautsaft

-Himbeeren

Ich
habe sogar einen Blogbeitrag dazu verfasst. Wenn Du noch mehr nützliche
Tipps und Wissen haben willst, kannst Du Dir den ja anschauen.:-)

http://www.haemorrhoiden--behandlung.de/natuerliches-abfuehrmittel-welche-moeglichkeiten-gibt-es/

MfG

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