Ab welchem Wert besteht die Gefahr in eine Unterzuckerung zu geraten?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es gibt keinen klar definierten Schwellenbereich, bei dem man die Insulindosis prophylaktisch reduziert, um einer Hypoglykämie vorzubeugen. Man strebt grundsätzlich auch bei älteren Menschen halbwegs normale präprandiale Blutzuckerwerte an, wenn auch nicht ganz so straff, wie bei jüngeren Patienten. Wenn überhaupt, dann läge dieser Schwellenbereich also eher im unteren Normalbereich (~ 60-70mg/dl). Wenn also wiederholt Messwerte in diesem Bereich (oder darunter) auftauchen, dann würde man reduzieren. Auch das gesamte Setting spielt eine Rolle: Ist die Person alleinstehend oder durch Pflegepersonal überwacht. Kennt sie die Symptome einer Hypoglykämie und ist geschult, wie dabei zu reagieren ist, etc.

Hypoglykämien sind dabei häufiger die Folge einer relativ gesehen (zum Essen) zu hohen Dosis eine kurzwirksamen Insulines. Intermediäre oder Langzeitinsuline machen das viel viel seltener. Metformin macht nebenbei keien Hypoglykämien.

Hallo sonne123!

Warum wurde das Metformin bei Deiner Mutter denn abgesetzt?? Wurde sie dafür vom Arzt auf mehr Insulin-Spritzen umgestellt? Die Werte im Rahmen von 100 - 140 sind als normal anzusehen. Eine Unterzuckerung wäre erst ab einem Wert von 60 mg/dl gegeben. Eine Veränderung der gespritzten Insulin-Einheiten würde ich unbedingt mal mit dem behandelnden Arzt absprechen. Lasst ca. alle 2-3 Monate auch den Langzeit-Zuckerwert im Blut bestimmen. Er sagt viel darüber aus, ob Deine Mutter insgesamt gut eingestellt ist.

Alles Gute wünscht walesca

Blutzucker trotz Spritzen und Tabletten noch zu hoch

Bin im Mai d.J. zum Arzt, weil ich in kurzer Zeit fast 10 kg Gewichtverloren habe (Gewicht vorher 72 kg bei 179 cm Grösse) was also nicht zu dick. Hatte Blutzucker von über 400!! Habe Tabletten Metformin bekommen, was aber nicht wirklich geholfen hat. Nehme jetzt seit Ende Juni 2 x tgl. Icandra 50/1000 mg und spritze abends 30 Insulin. Gestern beim Arzt wieder 208. Muß jetzt 34 spritzen und 2 x tgl Tabletten. Woran kann das liegen, daß der Zucker nicht wirklich runtergeht. Leberwerte sind auch erhöht.

...zur Frage

ist es schädlich während einer Antibiotikatherapie einer Blasenentzündung schon mit D Mannose Behandlung anzufangen?

Hallo zusammen,

habe seit einiger Zeit immer wiederkehrende Probleme mit starken Blaseninfektionen. (Um genau zu sein seit es nach langer Singlezeit einen neuen Partner und Geschlechtsverkehr gibt..). Habe jetzt in zwei Monaten vier Therapien mit Antibiotika hinter mich gebracht. Anderes half mir nicht (cystinol akut, canephron, cranberry kapseln, 3-4 Liter trinken pro Tag, blasentees), letztendlich waren auch die Nierenbecken betroffen sodass es jedes Mal auf Antibiotika hinaus lief. Derzeit nehme ich ciprofloxacin 250 mg für zehn Tage da der Infekt erneut ausgebrochen war. Laut Urologe war ich wohl gegen das vorher verabreichte Antibiotikum resistent. Habe aus diesem Grund intensiv im Netz nach Alternativen gesucht und bin schließlich auf D Mannose gestoßen, da es bei BEs bedingt durch E Coli gut wirken soll. Habe es mir prompt bestellt und frage mich nun ob ich gleich damit beginnen kann oder bis Samstag warten soll, da ich Freitag meine letzte Antibiotika Dosis einnehme. Ich habe absolut keine Ahnung ob da die Gefahr einer Wechselwirkung oder sonstiges besteht. Hoffe ihr könnt eure Erfahrungswerte mit mir teilen. Vielen Dank im Voraus !

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?