Ab welchem Blutdruck sollte man in die Klinik?

2 Antworten

Mit einem Blutdruck von 180 systolisch braucht man nicht in eine Klinik zu fahren, wenn man ansonsten keine Beschwerden hat, wenn es also nur ein Messwert ohne weitere Beschwerden ist. Wenn ungewöhnliche Beschwerden dazu kommen, sollte man das schon abklären lassen. Und natürlich, wenn das häufiger vorkommt, zum Hausarzt, damit der die Blutdruckeinstellung anpassen kann. Sieht so aus, als würde eine morgendliche Blutdruckmedikation abends nicht mehr ausreichen. Das ließe sich ja verändern durch eine zusätzliche abendliche Einnahme (zum Beispiel).

Je nachdem wie alt Deine Mutter ist: Ab einem Blutdruck über 200 oder 220 würde ich das wirklich auch zügig behandeln (lassen). Das muss nicht in einer Klinik geschehen, ggf. könnte der hausärztliche Notdienst auch etwas spritzen oder eine Kapsel geben. Oder der Hausarzt Deiner Mutter verschreibt ein Medikament, das abends bei bestimmten Blutdruckspitzen eingenommen werden kann.

Angenommen Sie messen sich den Blutdruck und Ihr oberer Wert liegt trotz körperlicher Ruhe auf einmal bei 190-200 mmHg statt wie vielleicht sonst üblich bei 140 mmHg. Zwar reicht es in einer solchen Situation oft aus, erst einmal abzuwarten und die Messung einfach zu wiederholen, doch in bestimmten Fällen kann auch eine notfallmäßige Blutdruck-Senkung erforderlich sein, um gefährliche Schäden am Herz-Kreislauf-System abzuwenden.

Wer z. B. schon viele Jahre einen schlecht eingestellten Blutdruck mit einem oberen Wert um 190 mmHg hat, kann einen Anstieg für kurze Zeit auf 220 mmHg oft sehr gut verkraften, so dass kein notärztliches Einschreiten erfolgen muss.

Wenn Sie bei einem deutlichen Blutdruck-Anstieg keine Beschwerden haben, hängt das richtige Verhalten von verschiedenen Dingen ab. Möglicherweise haben Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt bereits darüber gesprochen, was in solchen Fällen zu tun ist und ob Sie in solchen Situationen z. B. ein Medikament, mit dem Sie bereits behandelt werden, nochmals einnehmen sollen. Wichtig ist es dabei, dass zusätzliche Tabletten-Einnahmen immer nur nach ärztlicher Rücksprache erfolgen. Denn bestimmte Blutdruck-Medikamente sind nicht zur kurzfristigen Blutdruck-Senkung geeignet, was in einem solchen Fall unbedingt berücksichtigt werden muss. Zudem besteht das Risiko gefährlicher Überdosierungen, weshalb man eine zusätzliche Medikamenten-Einnahme nicht auf eigene Faust durchführen sollte.

Ob von einem starken Blutdruck-Anstieg ganz akut eine Gefahr ausgeht und man sofort den Notarzt rufen muss, lässt sich vor allem daran erkennen, ob gleichzeitig Beschwerden auftreten (z. B. Schmerzen im Brustkorb, Atemnot oder verschwommenes Sehen). Denn gleichzeitige Beschwerden dieser Art können ein Warnzeichen sein, dass die Wände der Blutgefäße oder die Herzkammern dem Druckanstieg nicht standhalten und das Risiko besteht, dass innerhalb kurzer Zeit gefährliche Schäden am Herz-Kreislauf-System auftreten bis hin zu einem Schlaganfall, Herzinfarkt, Herzversagen oder anderen lebensgefährlichen Folgeerscheinungen. http://www.herzstiftung.de/Blutdruck-Anstieg-Notarzt-rufen.html

Lies aber bitte den gesamten Link!

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