Ab wann würden sich die Anzeichen für Scharlach zeigen?

3 Antworten

Wenn das Fieber sinkt, dann wird sie auch richtig behandelt. Ich selbst hatte Scharlach mit 2 Jahren und mir wurde immer gesagt, dass ich einen Ausschlag am ganzen Körper hatte. Vertraue dem Arzt oder hole dir eine zweite Meinung ein, aus der Ferne kann keiner helfen und eine Diagnose stellen. Ich weiß wie kompliziert und belastend es ist, wenn Kinder krank sind, ich wünsche deiner Kleinen baldige Genesung!

Der typische Ausschlag auf der Haut, der Scharlach begleitet, ist oft so flüchtig, dass man ihn gar nicht richtig erkennen kann. Auf diese Äusserlichkeit kannst du dich also nicht verlassen. Für KInder ist Fieber von 38 Grad nicht zu viel, also deswegen brauchst du dir keine Sorge zu machen. Wo hat sie denn den Juckreiz? Mit einem Abstrich aus dem Hals könnte der Arzt sehr schnell feststellen, ob es sich um Scharlach handelt. Du könntest ihn darauf mal ansprechen.

Wie verläuft Scharlach?

Nach der Inkubationszeit von einem bis fünf Tagen treten beim Scharlach Fieber und starke Halsschmerzen mit Schluckbeschwerden auf. Das Kind fühlt sich schlapp und ist meist sehr blass. Gaumen, Zäpfchen und Mandeln sind hochrot. Auf den Mandeln treten allmählich gelbliche Beläge (Stippchen) in Erscheinung, die anfangs auch fehlen können.

Die Lymphknoten im Kieferbereich sind schmerzhaft geschwollen. Von der Leistengegend und dem Achselbereich ausgehend tritt ein samtiger, feinfleckiger Ausschlag auf, der sich auf den ganzen Körper ausbreitet – nur die Region um den Mund ist auffallend blass

Die Zunge wird nach zwei bis drei Tagen himbeerrot, hinzu kommt häufig ein eitriger Schnupfen, da die Scharlach-Erreger in den hinteren Nasengängen sammeln. Bei schweren Verläufen kann es zusätzlich zu einer Mittelohrentzündung oder Nebenhöhlenentzündung kommen.

Nach den ersten Krankheitstagen verschwindet der Hautausschlag, das Kind wirkt ist jetzt auffallend blass – mit Ausnahme der Himbeerzunge und des hochroten Rachens. Ohne Antibiotikatherapie kann sich nach einer Erholungsphase der Zustand ca. 14 Tage nach Krankheitsbeginn nochmals verschlechtern. Hier ist es wichtig, ausreichend Ruhe zu halten.

Die früher typischen Folgeerkrankungen von Scharlach wie rheumatisches Fieber, Nierenentzündung oder Herzmuskelentzündung, die vor allem in der dritten Krankheitswoche auftraten, sind heute dank Antibiotikatherapie und gutem Ernährungszustand der Kinder extrem selten geworden

Quelle: http://www.familie.de/kind/gesundheit/artikel/scharlachsymptomeverlaufundb/scharlach-krankheitsverlauf/

Gute Besserung für deine Tochter

LG Mahut

Danke für deine ausführliche Beschreibung Mahut!

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Ab wann sind erhöhte Leberwerte bedenklich?

Hallo zusammen!

Ich war zuletzt mal wieder im Krankenhaus. Dort wurde auch dreimal im Verlauf Blut abgenommen. Mir wurde immer gesagt, die Werte wären alle in Ordnung.

Jetzt war dem Entlassbrief eine Übersicht aller Laborwerte beigefügt. Dem konnte ich entnehmen, dass insbesondere die Leberwerte im Verlauf deutlich gestiegen sind. Bei der Aufnahme waren die noch völlig in Ordnung und sind dann sogar erst noch ein bisschen gesunken. Da davon keiner der Ärzte gesprochen hatte, gehe ich davon aus, dass die Werte noch nicht bedenklich erhöht sind. Mich würde aber interessieren, wann man reagieren müsste, bzw. worauf man achten müsste. Und wann man die Werte ggf. nochmal kontrollieren müsste.

Die Werte im einzelnen (Wert jeweils bei Aufnahme / am 3. Tag / am 5. Tag):

GOT (=AST): 32 / 20 / 45+ (angegebener Referenzwert <35 U/l)

GPT (=ALT): 34 / 21 / 61+ (angegebener Referenzwert <35 U/l)

g-GT: 41+ / 30 / 46+ (angegebener Referenzwert <40 U/l)

Ansonsten war auch die Lipase die ganze Zeit leicht erhöht (43+ / 47+ / 44+ - angegebener Referenzwert <38 U/l) und auch das g-Globulin, das nur einmal bestimmt wurde, war mit 20,8 (angegebener Referenzwert 10,3-19,6%) leicht erhöht.

Es wurde zwar während des Aufenthaltes die Medikation geändert, ich habe aber im Beipackzettel des neuen Medikaments nachgelesen, da steht bei den Nebenwirkungen nichts von der Leber. Alle anderen Medikamente sind gleich geblieben und auch die parenterale Ernährung wurde nicht verändert.

Vielleicht kann mir ja jemand von euch sagen, ab wann man von deutlich erhöhten Werten spricht, bzw. ab wann man reagieren müsste. Ich werde das natürlich nächste Woche auch noch mit meinem Hausarzt besprechen, möchte mir aber gerne vorher schon ein bisschen Hintergrundwissen aneignen.

Danke und viele Grüße, Lexi

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