Ab wann wirkt genau eine Psychotherapie?

6 Antworten

Ich bin seit 1nem Jahr und 8 Monaten in einer tiefenpsychologisch fundierten therapie und merke leider immer noch nichts von der therapie. Es ist ein ewiger dauerlauf mit der Zeit und man fühlt sich oft so schrecklich dass man an seiner Angst und Verzweiflung erstickt. Solche Verletzungen brauchen Zeit sehr sehr viel Zeit. Viele Menschen brauchen Jahre fast ein ganzes Jahrzehnt in der Psychoanalyse um so tiefsitzende Ängste und Verletzungen zu heilen. Es ist ja auch ganz klar wenn man zum Beispiel rin beziehungstrauma erlebt hat was schon ganz früh in der Kindheit passiert ist und über Jahrzehnte gelebt wurde würde es an ein Wunder Grenzen wenn man dieses Trauma in 10 Sitzungen heilt. Es kommt auch immer auf die schwere des Trauma an wie lange die therapie wohl braucht oder wann du sagen kannst okay jezt geht es mir soweit gut und ich fühle mich besser ich brauche keine therapie mehr. Ich weiß auch wie sich das anfühlt endlich fühlen zu wollen das es was hilft. Bei mir ist es dann so dass ich diese Gefühle die ich habe einfach nicht ertragen kann und sie zu schwer sind aber man da trotzdem durch muss weil es ja nicht so schnell geht löst dann wieder eine Reihe von Ängsten in  mir aus. Du könntest ja auch mit deinem Therapeuten darüber sprechen und ihn fragen wann er denkt das die therapie wirken wird. Er kennt dich jezt wahrscheinlich auch schon ein bisschen und kennt sich mit solchen themantiken ja am besten aus. Liebe Grüße 

Es existiert auch die Möglichkeit einer Psychoanalyse, da bei dir anscheinend eine Vielzahl unbewusster Vorgänge gibt, die das Handeln, Denken und Fühlen beeinflussen:

In dieser Therapie sollen dem Patienten die unbewussten Vorgänge verdeutlicht werden. Das Ziel ist es dann diese Vorgänge so zu steuern, dass das psychische Leid des Menschen gelindert werden kann. Eine derartige Therapie erstreckt sich in der Regel über mehrere Jahre, wobei in letzter Zeit auch “Kurzzeittherapien” entwickelt wurden und sich stetiger Beliebtheit erfreuen. Die Sitzungen finden in dieser Zeit meist 1-3x wöchentlich statt. Je nach Erkrankungsbild unterscheidet sich der genaue Verlauf der Therapie.

Quelle: http://ambivalenz.net/psychoanalyse/

Wenn Du mit Erfolgs-Erwartungen rangehst, wird erstmal gar nichts passieren. Laß die Dinge geschehen.

Atemnot, Brustschmerzen, aber vom Arzt nicht ernst genommen. Was nun?

Hallo, ich erkläre mal kurz. Ich bin Raucherin und seit dem ich denken kann bekomme ich schwer Luft. Beim schlafen kann ich nicht auf dem Rücken liegen da ich dann ein erstickungsgefühl habe, nach Aussage meines Mannes mach ich auch sehr laute atem Geräusche und schnarche. Vor zwei drei jahren War ich beim Hausarzt um ein Lungenfunktionstest zu machen, der lief so ab, ich musste gefühlt 1000 mal rein pusten bis sie mit dem Ergebnis zufrieden waren. Ich konnte danach nicht mehr, mir War schwindelig und ich hatte das Gefühl zu ersticken. Da ich dann "gute" Werte hatte hab ich mir nichts weiter gedacht. Auch dass stechen in der brust War halt da, nicht immer aber hin und wieder. Aber jetzt War es was anderst als sonst, ich hatte immer wieder dieses herzstechen und das atmen ging auch immer schwerer. Ich hab mich hingelegt und mir gedacht, ein bisschen ausruhen kann nicht schaden. Am Sonntag morgen bin ich aufgewacht ans Fenster gerannt um frische Luft zu holen da ich von diesem Gefühl zu ersticken aufwachte. Die frische Luft wollte aber nicht rein, es War als würde in meinem Hals eine Blockade sein. Ich War jetzt beim Arzt und konnte grad mal sagen dass ich schwer atmen kann und meine brust schmerzt. Schon hat sie mich abgehört und ich hatte Rezepte in der Hand für Antibiotika und so ein spray. Ich konnte nicht mal erwähnen das es in der Familie mehrere Fälle von lungenemphysem gibt. Ich fühle mich nicht richtig behandelt. Wie sollte ich jetzt weiter vorgehen?

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